John Tenniel

Lebenslauf von John Tenniel

John Tenniel (1820-1914) war Illustrator, der u.a. für die britische Satirezeitschrift Punch tätig war. Als eine seiner berühmtesten Karikaturen gilt "Der Lotse geht von Bord", die er anlässlich der Entlassung des deutschen Reichskanzlers Bismarck zeichnete. Bekannt wurde er mit seinen teils nachträglich kolorierten Illustrationen für Alice im Wunderland (1865) und Alice hinter den Spiegeln (1871).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von John Tenniel

Cover des Buches Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783954185702)

Alice hinter den Spiegeln

 (207)
Erschienen am 06.02.2020
Cover des Buches Alices Abenteuer (ISBN: 9783458338611)

Alices Abenteuer

 (22)
Erschienen am 16.12.1997
Cover des Buches Die kleine Alice (ISBN: 9783257011326)

Die kleine Alice

 (5)
Erschienen am 28.10.2008
Cover des Buches Das Alice im Wunderland Malbuch (ISBN: 9783868739725)

Das Alice im Wunderland Malbuch

 (1)
Erschienen am 21.09.2016
Cover des Buches Alice (ISBN: 9783754933695)

Alice

 (0)
Erschienen am 19.12.2021
Cover des Buches The Nursery Alice (ISBN: 9780230747708)

The Nursery Alice

 (1)
Erschienen am 01.05.2011

Neue Rezensionen zu John Tenniel

Cover des Buches Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783954185702)michellebetweenbookss avatar

Rezension zu "Alice hinter den Spiegeln" von Lewis Carroll

Alice hinter den Spiegeln
michellebetweenbooksvor 20 Tagen

Alice begegnet im Land hinter den Spiegeln seltsamen Gestalten. Das Ei Humpty Dumpty, das gestrickte Schaf oder die garstigen Schachköniginnen. Alice fragt sich was sich hinter dem Spiegel verbirgt und ob dort alle Gegenstände identisch mit denen in ihrer eigenen Welt sind. Jedoch sind diese dort nur spiegelverkehrt, als das Glas plötzlich zu Nebel wird. Auf der anderen Seite angekommen gerät Alice in eine Menge skurrile und seltsame Situationen, die sie bewältigen muss…

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten. Hierbei handelt es sich um den Kinderklassiker-Schuber, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung. Bevor ich loslege, möchte ich kurz anmerken, dass dieser Schuber unglaublich schön ist. Ich mag die Aufmachungen der Bücher total gerne und ich könnte sie mir stundenlang anschauen. Also großes Lob an den Anaconda Verlag, für diese tolle und großartige Arbeit, dankeschön!

Dieses Buch ist eine verrückte Geschichte, die einem wundervolle Lesestunden beschert. Es ist eine Weile her, als ich den ersten Band gelesen habe. Jedoch hat es mir wirklich viel Spaß gemacht in diese Welt abzutauchen und uns gemeinsam mit Alice den Dingen hinter den Spiegeln zu stellen. Diese Geschichte ist wirklich verrückt und bringt einen in eine Welt, die man nicht mehr verlassen möchte. Eine sehr spannende Reise, die wir gemeinsam mit Alice durchgehen durften!

Mir haben auch die Dialoge in dem Buch sehr gut gefallen, besonders die sprechenden Blumen. In diesem Buch gibt es ein paar mehr Gedichte, als in seinem Vorgänger, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Trotz allem gefallen mir die Gedichte sehr gut und ich lese sie echt gerne. Nicht jedem gefällt das, das ist natürlich nur für jemanden etwas, der sich gerne auf Gedichte einlässt. Aber macht euch am besten selbst ein Bild von dem Buch, das ist natürlich immer am besten. 

Der Schreibstil von Lewis Carroll hat mir sehr gut gefallen. Natürlich gibt es dieses Buch schon eine Weile und zwischendurch werden in diesem Buch Wörter verwendet, die man heutzutage nicht mehr benutzt, aber trotz allem kann man dem Inhalt total gut folgen. Manchmal waren jedoch die Übersetzungen teilweise sehr unterschiedlich und die Namen wurden deshalb verändert. Mich hat das beim Lesen nicht wirklich gestört, aber vielleicht stört das ja jemand anderen. Trotz allem ließ sich das Buch angenehm lesen und auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört.

,,Alice hinter den Spiegeln‘‘ ist ein Buch das natürlich schon eine wenig alt ist, aber trotz allem handelt es sich hierbei um eine tolle Geschichte. Sie ist etwas verrückt und nicht für jedermann etwas, doch trotz allem kann man sich toll auf dieses Buch einlassen und ein paar schöne Lesestunden damit verbringen. Ihr könnt die Bücher in einer Reihenfolge lesen, aber das müsst ihr natürlich nicht. Es ist auch vollkommen okay, die Bücher in einer ganz anderen Reihenfolge zu lesen.

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Cover des Buches Das Alice im Wunderland Malbuch (ISBN: 9783868739725)Monika_Brigittes avatar

Rezension zu "Das Alice im Wunderland Malbuch" von Lewis Carroll

Ein Schmuckstück – nicht nur für das Kinderzimmer!
Monika_Brigittevor einem Jahr

Können wir mal bitte über dieses (zu Unrecht kaum bewertete) Schmuckstück sprechen?


Mit den Illustrationen von John Tenniel aus der ersten Veröffentlichung der Nonsens-Geschichte „Alice Adventures In Wonderland“ von Lewis Carroll ist dieses Malbuch ein echter Hingucker. Auf 94 Seiten (47 Blatt) zu 28,5cm *22,5cm-Format lassen sich die bekannten Figuren des Kinderbuchklassikers entdecken -das Kaninchen, die Grinsekatze, der verrückte Hutmacher, der Märzhase, die kleine Haselmaus, die Herzkönigin, sogar die Falsche Suppenschildkröte und der Griffon -und natürlich Alice. Dabei werden die Zeichnungen verschieden angeordnet, mit Größen gespielt. Auf einer Doppelseite ist die Teeparty in vollem Gange, auf der nächsten finden sich lauter Darstellungen von alten Taschenuhren in verschiedenen Größen durcheinander. Neben den Bildern finden sich im Verlauf kurze Textpassagen, die den Handlungsverlauf von Alice im Wunderland prägnant (aber stark vereinfacht) wiedergeben.


Nice to know


Lewis Carroll, mit bürgerlichem Namen Charles Dodgson, schrieb zunächst für seine kindliche Freundin Alice Liddell die Geschichte „Alice Under Ground“ mit eigenen Zeichnungen. Da diese laienhaften Darstellungen allerdings nicht vermarktbar waren, engagierte er John Tenniel, einen bekannten englischen Karikaturisten. Dieser fertigte für die erste Ausgabe von Alice im Wunderland 1865 die populären schwarz-weiß Zeichnungen an. 1889 war die Geschichte mittlerweile zu einem Kassenschlager avanciert, sodass für eine Neuauflage eine Kolorierung erarbeitet wurde. In dieser trägt Alice ein gelbes Kleid mit blauen Schleifen. Der, bei den meisten Leuten allerdings deutlich populärere Look -ein hellblaues Kleid - entstand erst durch die Adaption von Walt Disney. Dies ist kein Disney-Ausmahlbuch, darüber sollte man sich im Klaren sein. Aber hey, du kannst deiner Kreativität freiem Lauf lassen, schließlich sind wir ja alle verrückt hier. Also, wieso nicht eine schwarzhaarige Alice erschaffen in rosafarbigem Kleid mit grüner Schürze und lila Schleifen. Feel free!


Als Ausmal- & Alice-Fans jeden Alters


Ich weiß, eine Rezension zu einem Ausmalbuch ist wenig aussagekräftig, also falls ihr die Chance habt, es irgendwo zu Gesicht zu bekommen, blättert mal durch -oft sagen ja Bilder mehr als tausend Worte. Ich Schnäppchenjäger habe es vor Kurzem günstig ergattern können, kann aber mit Bestimmtheit sagen, dass der reguläre Kaufpreis absolut gerechtfertigt ist. Die Bindung ist top, die Seiten bestehen aus festem Papier, der Einband ist mit so viel Detailliebe gestaltet (der Titel ist goldgeprägt-wenn das mal kein Argument ist, haha). Ich möchte das Heft ständig in die Hand nehmen und auf die Reise ins Wunderland gehen – wer weiß, vielleicht entdecke ich ja noch ein Detail, das mir bisher verborgen geblieben ist.


 


DAS ALICE IM WUNDERLAND MALBUCH | Knesbeck Verlag| 2016 |96 Seiten| 12,95€

Kommentare: 3
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Cover des Buches Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783866478558)RoXXieSiXXs avatar

Rezension zu "Alice hinter den Spiegeln" von Lewis Carroll

Alice hinter den Spiegeln ♦ Lewis Carroll | Rezension
RoXXieSiXXvor 2 Jahren

Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


Meinung

Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

Handlung

Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

Fazit


⭐⭐⭐


Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


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