John Garth

 4,6 Sterne bei 41 Bewertungen

Lebenslauf von John Garth

John Garth studierte englische Literatur in Oxford. Er arbeitet als Journalist für verschiedene Tageszeitung, u.a. die »Times« und den »Telegraph«. Zuletzt erschien von ihm »Tolkien und der Erste Weltkrieg«. Das Buch wurde mehrfach ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von John Garth

Cover des Buches Die Erfindung von Mittelerde (ISBN: 9783806242607)

Die Erfindung von Mittelerde

 (31)
Erschienen am 22.02.2021
Cover des Buches Tolkien und der Erste Weltkrieg (ISBN: 9783608984514)

Tolkien und der Erste Weltkrieg

 (9)
Erschienen am 08.12.2020
Cover des Buches Tolkien And The Great War (ISBN: 0618574816)

Tolkien And The Great War

 (1)
Erschienen am 01.06.2005

Neue Rezensionen zu John Garth

Cover des Buches Die Erfindung von Mittelerde (ISBN: 9783806242607)Chaoskendas avatar

Rezension zu "Die Erfindung von Mittelerde" von John Garth

absolut beeindruckend und informativ
Chaoskendavor 5 Monaten

Mittelerde und wie sie entstanden ist. Ich liebe die Geschichte vom Hobbit und auch von „Der Herr der Ringe“. Die Welt die da geschaffen wurde ist großartig und daher finde ich es ungaublich interessant zu sehen woher Tolkien die Ideen hatte. Was ihn inspirierte.
Ich beginne mal mit meinem ersten Eindruck, schon das Cover ist sehr fantasievoll und ansprechend gestaltet. Beim ersten „schnellen“ durchblättern fallen mir die unterschiedlichen Grafikarten auf. Fotos, Zeichnungen, Kartenauszüge und diese in einer unglaublichen Vielfalt.

Beim zweiten und Genaueren Blick ist die Aufteilung sehr gelungen. Der Ihnalt gliedert sich wie folgt:
Einleitung
England und das Auenland
Vier Winde
Lúthiens Land
Küste und Meer
Wurzeln und Berge
Flüsse, Seen und Wasserwelten
Baumdurchwirkte Lande
Altertümliche Spuren
Wacht und Hut
Kriegsschauplätze
Handwerk und Industrie
Anhand, Endnoten, Ausgewählt Bibliografie, Index, Danksagung, Bildnachweis

Bereits aus der Einleitung kann ich einige Aussagen bestätigen,
Mittelerde ist kein anderer Planet, es ist unser eigener;
dieses Buch kann als durchgängige Lektüre aber auch als Nachschlagewerk gleichermaßen genutzt werden;

Es fällt mir nicht ganz leicht die Eindrücke aus dem Buch in Worte zu fassen.
Faszinierend? Auf jeden Fall!
Logisch? Ja, auch hier kann ich voll und ganz zustimmen.
Aaaaah, ja. Wenn man die Bücher kennt und auch die Filme und dann dieses Buch dazu nimmt. Ja, hier schließt sich ein Kreis und es ist alles sehr stimmig.

Die beeidruckenden Abbildungen, ob Fotos oder Illustrationen und dazu die Geschichten, bzw. eher die Fakten zusammen mit dem was Tolkien daraus gemacht hat. Es macht mich fast sprachlos. Auch die Einblicke die ich hier in Tolkien bekomme sind sehr interessant. Natürlich steckt auch viel von ihm in diesem Buch neben Fotos von seinem zuhause als Kind sind hier noch einige weitere vorhanden, von seiner Frau und seinen Freunden.

Für mich ist „Die Erfindung von Mittelerde“ in seiner Gesamtheit sehr beeindruckend.

Fazit:

Mit „Die Erfindung von Mittelerde“ bekomme ich einen beeindruckenden Einblick in die „Entstehung“ von Mittelerde aber auch in Tolkien als Menschen. Die Gestaltung, besonders die Abbildungen ob Foto, Karte oder Illustration sind passend gewählt, dazu die diversen Informationen und wie sie sich auf die Geschichte in Mittelerde auswirken, oder besser gesagt wiederspiegeln, sind unglaublich. Ich kann „Die Erfindung von Mittelerde“ absolut empfehlen.

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Cover des Buches Tolkien und der Erste Weltkrieg (ISBN: 9783608984514)A

Rezension zu "Tolkien und der Erste Weltkrieg" von John Garth

Der wichtigste Einfluss auf Mittelerde ist der erste Weltkrieg
Arkronvor 7 Monaten

One key to understand The Lord of the Rings and all the other great works by Tolkien is his involvement in the First World War. Elements like a last minute rescue of the Rohirrim, or the role of Samwise Gamgee, or the mechanical beasts entering the battle of Gondolin clearly refer to his experience in the Battle of the Somme. 

Tolkien was there in the horrors of the trenches, as a Second Lieutenant of the 11th Lancashire Fusiliers, from June to October 1916. He survived because he caught trench fever, returned to England reporting sick and never returned to action.

Why doesn't the cover illustrate those trenches, then, why isn't there a tank, or soldiers in battle gear running through trenches? The photo is well-chosen, because it shows Tolkien as part of his beloved community at Exeter College. Consider, that Tolkien wasn't one of the first to be deployed as soldier, but decided to finish his degree in university first.  

The core of this biography focuses on Tolkien's ways through the war. John Garth gives a fascinating portray, disentangles the complicated movements of WWI campaigns, and fleshes out how his schoolfriends of the T.C.B.S. club fared during the war. It is a highly involved and intense research into not easily accessible sources, and the author mastered them in a way which is accessible to a broader public. 

One can literally watch the ideas leading to the Silmarillion coming to life. The author embeds and explains several poems from Tolkien and his friends through these early years. Tolkien started his mythology reluctantly before the Battle of the Somme. But only after he returned home, his ideas came to fruition in a kind of narrative explosion. His prose work started during his rehabilitation from trench fever back home in England, beginning with The Fall of Gondolin, continued with Beren and Luthien, and finished his Great Tales with The Children of Hurin. There was no idea of the Hobbit or the Lord of the Rings, and there was no Second or Third Age. 

John Garth brings all this to life in a thorough amount of details. He contextualizes Tolkien as a war author. Where other authors of his generation like Graves, Sassoon, or Owen created a far more pessimistic, modern poetry, Tolkien reflected the fighting differently, staying with the naturalistic romances, taking a stance against the disenchantment of his time.

The last part of the book concentrates on the effects on Tolkien's later Middle Earth writings, how formative they were, and how his experiences influenced the world he created. Although Tolkien himself hated such interpretation, Garth's analysis makes sense to me. 

A huge mass of literary references and notes are given at the end of the book. Garth's choice to not add footnote numbers in the text was a good one. The book finishes with twelve pages of bibliography and a handy index. More interesting to the casual reader will be the middle part with several photos of Tolkien, and his Exeter friends of the T.C.B.S, and the maps illustrating the movements of the Battle of the Somme.

You can see that this is not "yet another" Tolkien biography. It is a necessary one, adding much to the essential biography from Carpenter. The Mythopoeic Society honored the work with an Award for Inklings Study. 

For further reading of the author, consider his Tolkien at Exeter College (review), and his newer Worlds of J.R.R. Tolkien: The Places that Inspired Middle-Earth (which I haven't read, yet).

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Cover des Buches Die Erfindung von Mittelerde (ISBN: 9783806242607)Anna0807s avatar

Rezension zu "Die Erfindung von Mittelerde" von John Garth

Leider wurde mir die Gesamtheit der Informationen aufgrund mangelnden Wissens bzgl. Tolkiens frühen Werken nicht ganz klar
Anna0807vor einem Jahr

Mittelerde ist schon seit meiner Jugend eine Welt, die mich sehr fasziniert. Ich habe schon mehrfach die Filme geschaut und auch der Ableger über die Reise der des Hobbits Bilbo Beutlin habe ich schon mehrfach geschaut. Ich mag die Landschaft, die vielen Details und den sehr ausgeprägten Weltaufbau sehr gerne. Auch die unterschiedlichen Sprachen, die für mich immer so fantastisch und fremdartig wirken, gefallen mir sehr. Besonders spannend finde ich auch die verschiedenen Völker und die sonderbaren Wesen, die sich in den verschiedenen Bereichen von Mittelerde finden lassen. 

Schon zu Beginn des Buches wurde mir schnell klar, dass es in diesem Buch unendlich viele Informationen rund um Tolkiens Leben, seine Beziehungen und seine Erlebnisse gibt. Schnell wurde mir bewusst, dass Tolkien sein Leben und seine Erlebnisse in der Welt von Mittelerde und allgemein in seinen Erzählungen verarbeitet hat. Der Autor versteht es sehr gut dem Leser die kleinsten Details in der Geschichte sachlich darzulegen und diese in einen Kontext zu Tolkiens Leben zu bringen. Besonders spannend fand ich hier den isländischen Einfluss auf das Design der Hobbit-Behausungen. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Ausarbeitung über den Einfluss aus allen vier Himmelsrichtungen. Der Autor bezog sich hierbei nicht nur auf einen Bereich, sondern auf so ziemlich alles erdenkliche, was die Welt von Mittelerde auch nur irgendwie betrifft. Es geht um Landschaften, Sprache, Menschen und Beziehungen, um Glauben, Verhalten und Götter. 

Und auch wenn es viele sehr interessante Fakten gab, die mich absolut in ihren Bann ziehen konnten, habe ich mich mit dem Buch doch etwas schwer getan. Um alles Wissen aus diesem Buch zu verstehen und in sich aufzunehmen ist in meinen Augen eine umfassende Kenntnis von Tolkiens Werken unverzichtbar. Mir fehlte dieser Überblick und diese Kenntniss leider vollkommen. Hilfreich wäre es gewesen, wenn es eine Art Verzeichnis am Ende gäbe, die den Inhalt der verschiedenen Werke kurz erklärt bzw. wiedergibt. Oder aber eine kurze Einführung in die Werke, die Grundpfeiler und die wichtigsten Personen. Da es so etwas nicht gab war ich oft verloren, konnte nicht einordnen um welche Geschichte es geht und wie das jetzt mit den genannten Verbindungen zusammenhängt. 

Desweiteren lassen mich die vielen Abbildungen etwas zwiegespalten zurück. Generell liebe ich Abbildungen in Büchern, besonders in Sachbüchern. Hier fehlte mir an vielen Stellen aber eine richtige Einbindungen der Abbildungen in das Geschriebene, z.B. in Form von Verweisen auf eine bestimmte Abbildung. Natürlich machten die Darstellungen an den jeweiligen Stellen durchaus Sinn, aber mir hat ein Verweis dennoch oft gefehlt. 

Als letzten Punkt möchte ich noch anmerken, dass mir eine Karte von Mittelerde sehr gefehlt hat. Also ein allumfassende Karte oder mehrere Karten, die Teile von Mittelerde abbilden. Mir viel es besonders bei Örtlichkeiten teilweise sehr schwer mir diese räumlich und örtlich vorzustellen.


Insgesamt ist dieses Buch ein Hingucker und es macht auf jeden Fall Spaß das Buch durchzublättern, einzelne Abschnitte zu lesen und sich von der Welt inspirieren und faszinieren zu lassen. Der Autor stellt die Informationen sehr gut heraus und der Schreibstil ist gut verständlich. Leider fehlte mir aufgrund des mangelhaften Vorwissens teilweise der Kontext oder auch das Verständnis für Tolkiens Welt. Für absolute Fans der Welt ist dieses Werk bestimmte eine tolle Ergänzung zu ihrer Sammlung und auch für Wissbegierige finden sich hier viele tolle Informationen. Mich konnte es schlussendlich aber nicht ganz überzeugen.

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