Johann Hari

 4,5 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Der Welt nicht mehr verbunden, Drogen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Johann Hari

Johann Hari, geboren 1979, gilt als einer der besten Nachwuchsjournalisten, u.a. hat er für »New York Times«, »LA Times«, »Guardian« und »Le Monde« geschrieben und wurde vielfach ausgezeichnet. Von Amnesty International UK wurde er zweimal zum Journalisten des Jahres ernannt, 2010 bekam er den Martha Gellhorn Prize for Journalism. Nach einer privaten und beruflichen Krise begab er sich 2011 auf eine drei Jahre dauernde Reise um die ganze Welt, um die Ausmaße und Langzeitfolgen vom Krieg gegen Drogen zu ergründen. Hari lebt und schreibt heute in London.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Johann Hari

Cover des Buches Der Welt nicht mehr verbunden (ISBN: 9783749901173)M

Rezension zu "Der Welt nicht mehr verbunden" von Johann Hari

Die vielen Facetten einer Depression
Mikki44vor 7 Monaten

Bestimmt kein nettes Thema, um darüber zu schreiben: die eigene Depression. Johann Hari, britischer Journalist und Autor, hat es dennoch feinfühlig geschafft, sieben mit Fakten und Studien unterfütterte Ursachen darzustellen. Wir sind bei Depressionen abgeschnitten von sinnvoller Arbeit, unseren Mitmenschen, sinnvollen Werten, unseren Kindheitstraumata, gesellschaftlichem Ansehen, der Natur und einer hoffnungsvollen Zukunft.


Um zu diesen Ursachen zu kommen, die er nicht als allgemeingültig ansieht, hat er selbst viele Wege eingeschlagen, um seine Ängste zu bekämpfen. Insbesondere an der Erklärung, dass etwas in seinem Hirn falsch laufe und die bestmögliche Chance Probleme zu lösen Antidepressiva sind. Turns out: no. Sehr gut recherchiert, hat Hari mich insbesondere damit gecatcht, wie die Pharmaindustrie Studien fälscht, Nebenwirkungen unter den Tisch fallen lässt und die gleiche Wirkung zwischen Placebo und Tablette als unwichtig abtut.

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Cover des Buches Der Welt nicht mehr verbunden (ISBN: 9783959672689)B

Rezension zu "Der Welt nicht mehr verbunden" von Johann Hari

Naja...
biancaschvor einem Jahr

Naja…

 

„Die wahren Ursache für Depressionen und unerwartete
Lösungen“…

Beim Lesen dieses Untertitels (?) wollte ich das Buch schon
in die Ecke pfeffern.

Dann sind doch jetzt alle Probleme gelöst. Daumen hoch!
Klingt für mich nach Teleshopping… 

Ich habe dann doch angefangen zu lesen. Und was soll ich
sagen. Es interessant und spannend geschrieben. Aber bahnbrechende
Erkenntnisse? 

Wenn man sich mit jemandem unterhält, der an Depressionen leidet,
oder man selber betroffen ist, weiß, dass Psychopharmaka, wenn überhaupt, nur
unterstützend eingesetzt werden sollten. Sollte das nicht der Fall sein, würde
ich schnell den Arzt wechseln!

Hat Herr Hari das Rad neu erfunden. Ich würde sagen nein.

Dieses Buch ist nicht die Universallösung, aber vielleicht
hilft es ja zu verstehen. Und das ist doch schon ein Anfang.

(Der Untertitel ist trotzdem doof)

 

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Cover des Buches Der Welt nicht mehr verbunden (ISBN: 9783959672689)C

Rezension zu "Der Welt nicht mehr verbunden" von Johann Hari

sehr authentisch
cornievor 2 Jahren

Das Buch "Der Welt nicht mehr verbunden" von Johann Hari ist ein Wälzer mit etwa 400 Seiten geballtem Fachwissen zum Thema Depression. 


Die ersten Seiten beschreiben die Geschichte des Autors und die Grundgefühle die ein Mensch hat, der an Depressionen erkrankt ist. Es ist wirklich sehr ausführlich und sehr packend geschrieben, dass man einfach weiterlesen muss.


Ferner berichtet er von Erfahrungen, die er gesammelt hat, auf seinem Weg, das Thema Depression zu erforschen. Für ihn war es wie eine Art Therapie das neue Wissen zu erlagen und auf sich selber zu beziehen. 


Der letzte Teil sind Verweise zu bestimmten Artikeln und Studien und zu Interviewtranskriptionen.


Mich selbst sehr berührt, da ich während des Lesens viel mit Depression in meinem engsten Familien- und Freundeskreis zu tun habe. Es hat mir geholfen zu verstehen, wie sich die Betroffenen verhalten und zu analysieren, warum die Depression ausgebrochen sein könnte (Hobbypschologe i.D.) ;)


Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der gerade erstmalig Kontakt zu Personen mit Depressionen hat, da es schon so etwas wie ein Ratgeber ist.


        

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