Jens Lubbadeh

 3,8 Sterne bei 167 Bewertungen
Autor von Neanderthal, Unsterblich und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jens Lubbadeh (©Random House / Christina Körte)

Lebenslauf von Jens Lubbadeh

Journalist und Autor: Jens Lubbadeh, geboren 1973, ist Autor, freier Journalist und Redakteur u.a. für „Die Zeit“, „Greenpeace Magazin“ und „Spiegel Online“. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt-Medienpreis ausgezeichnet. 

Sein Debüt als Schriftsteller lieferte er 2016 mit dem Science-Fiction-Thriller „Unsterblich“. Dieser und auch seine folgenden Romane wurden zu großen Erfolgen.  Lubbadeh lebt und arbeitet in Hamburg.

Alle Bücher von Jens Lubbadeh

Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)

Neanderthal

 (48)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Unsterblich (ISBN: 9783453321151)

Unsterblich

 (47)
Erschienen am 10.01.2022
Cover des Buches Transfusion - Sie wollen dich nur heilen (ISBN: 9783453320086)

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

 (33)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)

Der Klon

 (17)
Erschienen am 20.06.2022
Cover des Buches Das Neanderthal-Projekt (ISBN: 9783641223571)

Das Neanderthal-Projekt

 (14)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? (ISBN: 9783499601521)

Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?

 (7)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783961544424)

Der Klon

 (0)
Erscheint am 21.06.2023

Nach New York mit...

Jens Lubbadeh hat sich in seinem Debütroman "Unsterblich" mit einem der größten Rätsel der Menschheit jeher befasst: Dem Leben nach dem Tod. Beziehungsweise dem Weiterleben als Hologramm. Auch in seinem Zweitwerk "Neanderthal" befasst sich der Journalist und Umweltadvokat mit der Zukunft, diesmal in Form eines packenden Thrillers. Mit uns sprach Jens Lubbadeh über die Wirkung düsterer Musik und verriet, was er machen würde, wenn er einen Tag Bundeskanzler wäre...

Lieber Jens, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Dass ich sie mit meinem Buch berührt und zum Nachdenken gebracht habe.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Ich denke eigentlich nicht in Schubladen äh Genres, aber wenn ihr mich so fragt: Horror, Satire (oder besser noch: Horror-Satire?).

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen, wann sie wollen. Beim journalistischen Arbeiten, bei Gesprächen mit Freunden, beim Dösen, im Restaurant, im Wald, in der Ubahn...

Welche Musik hörst du beim Schreiben?

Musik hat einen enormen Einfluss auf meine Schreibe. Ich habe herausgefunden, dass ich damit meinen Stil beeinflussen kann, was wirklich toll ist. Düstere Musik für düstere Szenen, schnelle, klare Rockmusik für dynamischen Erzählfluss.

Hast du ein Lieblingswort?

Vaterland. Leider hat es eine patriotisch-nationalistische Konnotation, die mir gar nicht gefällt. Ich mag es dennoch, in seiner wörtlichen Bedeutung und von seinem Klang her.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Bundeskanzler. Dann würde ich sofort SUVs verbieten lassen ;-)

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Mit Wäschewaschen, Einkaufen, Baden, Schwimmen

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Kaffee. Früher Nutellabrote, aber das nimmt nie ein gutes Ende...

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

„Real Humans“, aber im schwedischen Original („Äkta människor“)

Welches Buch verschenkst du gerne?

„The Circle“ von Dave Eggers. Jeder sollte es lesen. Und danach am besten „1984“.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach New York City, mit der „New York Trilogie“ von Paul Auster im Gepäck.

Welches Tier wärst du?

Ameise oder Nymphensittich oder Rauhhaardackel

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Ich wäre gerne ein Sprachgenie und würde mich dann in jeder beliebigen Sprache unterhalten können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich liebe amerikanische Comedians wie Stephen Colbert, Jimmy Fallon, Trevor Noah und John Oliver. Deutsche kann ich leider kaum ertragen.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Pippi Langstrumpf. Ich würde mit ihr zusammen in See stechen.

Neue Rezensionen zu Jens Lubbadeh

Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)
Jenny_Hkleins avatar

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

Rezi zu „Der Klon“
Jenny_Hkleinvor 2 Monaten

Würdet ihr einen Menschen wegen seiner Gene verurteilen? Genau hierum geht es in diesem Buch.  

Achtung vor Spoilern 


In dem Buch geht es darum, dass illegal Menschen geklont worden sind. In der Regel wurden Kinder geklont. Hier haben die Eltern das „Original“ verloren. Unsere Protagonistin Mara Erhardt ist Journalistin und auf der Spur des koreanischen Biologen, welcher verantwortlich für die Klone ist. Während ihrer Recherche kommt sie auf der Spur von weiteren geklonten Kindern, welche in Berlin wohnen. Sie konfrontiert die beiden mit Kinderfotos, um herauszufinden, was diese über die Klone wissen. Leider können die beiden ihr jedoch nicht weiterhelfen, da sie nicht wussten, dass sie Klone sind.  Das Buch spielt in 2033, die politische Stimmung kocht währenddessen hoch: Ein gewisser Arthur Hendrich wird währenddessen durch seinen YouTube-Kanal  zum Star. Mara findet auf ihrer Suche heraus, dass Arthur auch ein Klon ist. Jedoch ist er nicht der „normale“ Klon, sondern er soll der Klon von Adolf Hitler sein. Während Mara versucht, über diverse Quellen mehr herauszufinden. Haben die Zwillinge Friedrich und Robin währenddessen immer wieder Flashbacks über ihren Tod. 

Aber einer der Zwillinge hat noch einen weiteren Flashback über einen weiteren Tod. Was es mit diesen Flashbacks auf sich hat, findet ihr heraus, wenn ihr das Buch lest. 


Wenn man einmal in der Story drin ist, kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen und es entwickelt sich zum absoluten Pageturner. Man fiebert richtig mit und möchte herausfinden, was es mit den Flashbacks der Protagonisten auf sich hat. 


Das Buch ist sehr spannend und glaubhaft geschrieben. In jedem Fall regt es zu nachdenken an.


Eure Büchereule Jenny 


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Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)
Susi180s avatar

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

stellenweise beängstigend...
Susi180vor 2 Monaten

Berlin im Jahr 2033. Die Journalistin Mara Erhardt hat herausgefunden, dass ein koreanischer Biologe jahrelang illegal Menschen geklont hat. Eine Spur führt nach Berlin, zu zwei Studenten. Doch als sie die jungen Männer ausfindig macht, überstürzen sich die Ereignisse. Denn es gibt noch eine Spur nach Deutschland – zu einem Klon des größten Verbrechers der Geschichte: Adolf Hitler. Und die Auftraggeber wollen nicht, dass dessen Identität zu früh enttarnt wird. Für Mara beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit – und gegen eine verhängnisvolle Wiederholung der deutschen Vergangenheit … 


Der Autor:

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für »Die Zeit«, »NZZ«, »Bild der Wissenschaft«, »Technology Review«, »Spiegel Online« und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Sein Roman-Debüt »Unsterblich« hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Seitdem hat er mehrere hochkarätige Science-Thriller veröffentlicht. Jens Lubbadeh lebt in Berlin. 


Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Die Thematik ist so individuell und einzigartig, das klar war „ich möchte es unbedingt lesen“. Und was soll ich sagen, der Autor hat mich nicht enttäuscht.


Für mich war dieses Buch ein absoluter Pageturner und ich konnte mich nicht mehr von der Geschichte lösen. Das Thema ist super interessant und stellenweise hat es mir auch Angst gemacht. Den was wäre denn, wenn das wirklich möglich wäre. Die Frage ob Genetik uns zu dem macht der wir sind, oder doch die Umwelteinflüsse fasziniert mich schon immer. Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel sind nicht zu lang. Die Personen waren gut durchdacht und glaubwürdig. Das Bild von dieser Welt und Struktur hat der Autor super umgesetzt. Wir finden uns in einigen Sachen wieder und es ist beängstigend, darüber nachdenken.


Die Geschichte war spannend und bleibt es auch bis zu letzten Seite. Das Ende muss man mögen aber ich fand es ok. Die Länge des Buches sollte nicht abschrecken, denn die Seiten fliegen nur so dahin. Die Themen die der Autor aufgreift sind nachvollziehbar und glaubhaft. Im Ganzen, ein tolles Buch was man unbedingt lesen sollte. 

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Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)
Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

Was für eine Story!
Svenjas_BookChallengesvor 3 Monaten

Kein leichtes Thema – aber ein wichtiges, spannendes und brandaktuelles, wenn auch ein bisschen absurdes. In Jens Lubbadehs neuestem SciFi-Thriller geht es nämlich nicht um fremde Planeten, Außerirdische, Raumschiffe und ähnliches – es geht um uns, um unsere Zukunft und um das, was wir vielleicht irgendwann mit und aus unseren Genen machen könnten. Eine ziemlich erschreckende Vorstellung.

Dass in „Der Klon“ ausgerechnet der wohl größte Verbrecher des 20. Jahrhunderts geklont wird, ist auf den ersten Blick natürlich ziemlich plakativ und erscheint beim Lesen schon sehr abwegig. Aber genau darum geht es: eigentlich gibt es in Sachen Genen so gut wie nichts, das unmöglich wäre. Und um das zu demonstrieren, konstruiert Lubbadeh ein so absurdes und dabei gruseliges (nicht zuletzt aber eben auch ein entfernt vorstellbares) Gedankenspiel, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. 

Um dieses ziemlich düstere Zukunftsszenario herum baut Lubbadeh eine klassische Thriller-Handlung mit unerwarteten Wendungen, schnellen Szenen und ein bisschen Mord und Totschlag. Für mich war nichts davon wirklich unvorhersehbar, die ein oder andere Enthüllung im Gegenteil sogar recht erwartbar. Trotzdem ist das Buch ein echter Pageturner und dabei große Unterhaltung – mit einer Quintessenz, die es wirklich in sich hat.

Was, wenn wir irgendwann wirklich buchstäblich jeden und jede klonen können? Was macht das mit uns? Was macht das aus uns? Das ist so weit weg, dass man es sich gar nicht vorstellen kann? Dann wird „Der Klon“ euch überraschen – und wenn ihr in Bezug auf Wissenschaft und Forschung ähnlich naiv seid wie ich, dann wird euch das Buch auch schockieren.

Von mir also eine absolute Leseempfehlung – wie eigentlich jeder Roman von Jens Lubbadeh, der Gesellschaftskritik immer pointiert und mit einer ordentlichen Prise Galgenhumor auf den Punkt bringt!

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Gespräche aus der Community




Liebe Lovelybooks-Gemeinde!


Ich mache hier eine Leserunde zu meinem zweiten Roman "Neanderthal" - es ist meine erste Leserunde überhaupt und ich bin sehr gespannt darauf. Hiermit möchte ich jeden ganz herzlich dazu einladen, ich bin sehr neugierig mit euch darüber zu diskutieren. 


Darum geht's in "Neanderthal":


„Neanderthal“ spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft. Seine Bürger sind besessen von Gesundheit, Schönheit, von Selbstoptimierung und Kontrolle. Das Solidarsystem verpflichtet jeden Einzelnen dazu, seine Gesundheit und Psyche vor Krankheit zu bewahren, während die Regierung den Genpool von schlechten Genen säubert. Es ist ein Deutschland, in dem man kein Risiko mehr eingehen muss, selbst nicht als werdende Eltern: Ein umfangreiches Angebot an Pränataldiagnostik und Erbgutkorrekturen garantiert gesunden Nachwuchs. Es ist ein Deutschland, in dem es kaum noch Andersartigkeit gibt, geschweige denn Menschen mit Behinderungen.


Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Die Knochen sehen sonderbar aus, wirken wie die von Urmenschen. Nix ruft den Anthropologen Max Stiller zu Hilfe. Stiller ist Neandertaler-Experte und zugleich einer der letzten behinderten Menschen Deutschlands, er kann nicht hören. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sarah Weiss soll er die Knochen untersuchen. Der Gehörlose und seine Kollegin stellen schnell fest: Ja, die Knochen stammen von Neandertalern. Doch etwas stimmt nicht mit ihnen, sie sind viel zu gut erhalten. Die beiden Wissenschaftler finden heraus, dass die Knochen  keine 100 Jahre alt sind. Aber wie kann das sein? Die Neandertaler starben vor 40.000 Jahren aus. 


Für diese Leserunde stellt der Heyne Verlag 15 kostenlose Bücher zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bewerben könnt. Natürlich können aber auch alle Leser an dieser Leserunde teilnehmen und mit mir über das Buch diskutieren. Ihr könnt euch für Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, den 11.02.2018 bewerben. Die Auslosung findet dann am Montag statt.


Wer möchte, findet hier eine Leseprobe: https://www.randomhouse.de/leseprobe/Neanderthal-Roman/leseprobe_9783453318250.pdf
144 BeiträgeVerlosung beendet
Suse33s avatar
Letzter Beitrag von  Suse33vor 5 Jahren
Meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Jens-Lubbadeh/Neanderthal-1448973351-w/rezension/1552345890/ Tolles Buch... welches mich dazu bewegt hat nun auch "Unsterblich" zu lesen.

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