Jakob Hein

 3,7 Sterne bei 527 Bewertungen

Lebenslauf von Jakob Hein

Jakob Hein, geb. 1971 in Leipzig, lebt seit 1972 mit seiner Familie in Berlin. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Autor zahlreicher Bücher für Erwachsene ("Hypochonder leben länger") und Kinder ("Gute Nacht, Carola").

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen (ISBN: 9783869712611)

Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen

 (4)
Neu erschienen am 06.10.2022 als Gebundenes Buch bei Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Jakob Hein

Cover des Buches Herr Jensen steigt aus (ISBN: 9783492968867)

Herr Jensen steigt aus

 (171)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht (ISBN: 9783492968904)

Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht

 (84)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Mein erstes T-Shirt (ISBN: 9783492968874)

Mein erstes T-Shirt

 (43)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Berlin (ISBN: 9783492276610)

Gebrauchsanweisung für Berlin

 (27)
Erschienen am 13.04.2015
Cover des Buches Vielleicht ist es sogar schön (ISBN: 9783492968911)

Vielleicht ist es sogar schön

 (22)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand (ISBN: 9783492968898)

Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand

 (28)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Wurst und Wahn (ISBN: 9783462044409)

Wurst und Wahn

 (23)
Erschienen am 07.01.2013
Cover des Buches Kaltes Wasser (ISBN: 9783462050585)

Kaltes Wasser

 (16)
Erschienen am 05.10.2017

Neue Rezensionen zu Jakob Hein

Wer Kat Menschiks Namen kennt, hat sofort, wenn er*sie ihn hört, ein bestimmtes Bild vor Augen. Die Grafikerin, die mich immer wieder ob der bildlichen Ausarbeitung verschiedenster Themen überrascht hat einen eigenen, besonderen und deshalb für mich sehr schönen Wiedererkennungswert. Für mich hat sie eine Marke geschaffen, die ich mittlerweile ohne zu zögern erkenne. Ihre Illustrationen finden sich in Zeitungen zum aktuellen Tagesgeschehen, was mich immer sehr verblüfft, muss so etwas doch schnell entworfen und umgesetzt werden, in vielen schönen Grafiken, in einer eigenen extra illustrierten Klassikerreihe und immer wieder passieren sehr schöne Kooperationen. Die neueste ist eine mit dem Psychiater Jakob Hein, der so begeistert über eine vorangegange Kooperation, nämlich das hier vorgestellte „illusthrirte Thierleben“, zu dem Mark Bennecke die Texte beigesteuert hatte, dass Hein vorschlug, man müsse dem Thierleben doch auch ein Kompendium über die Pflanzenwelt an die Seite stellen. Gesagt, getan. Erschienen ist nun also ein überaus vergnüglich und interessant zu lesendes und wahrlich psychoaktiv bebildertes Buch mit dem Titel „Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen„.

Die Grundidee Jakob Heins war, ein „schlimmes“ Buch über „böse“ Pflanzen zu schreiben. Also mal so richtig herziehen über Brennesseln, Rosen, Wicken, Springkraut und ähnliche Gewächse, denen man irgendwie vorwerfen könnte, und sei es nur, dass sie ungehemmt jeden Platz einnehmen, den sie besetzen können und somit aggressiv invasiv andere Pflanzen verdrängen, was zugegebenermaßen nicht nett ist. Wer die Bilder von Kat Menschiks Blumen oder Gemüse aus ihrem Garten kennt, ihr ein wenig folgt, zum Beispiel auf Instagram, der/dem ist klar, dass sie diese Idee eher merkwürdig finden müsste, spricht aus ihren künstlerischen Umsetzungen doch so eine starke Liebe zur Natur und zwar zu jedweder Form davon, dass sie für solch ein Ansinnen nicht zu haben war. Eine Einigung allerdings auf einem anderen Weg, ein Kompendium, das vor gewissen (unerwünschten) Nebenwirkungen beim Genuss diverser Pflanzen warnt, gemeinsam zu verfassen wurde allerdings auch rasch gefunden. Sehr schön nachzulesen in Heins Einleitung.

Geschrieben hat Hein dann über „die gemeinste Pflanze der Welt“, „böse Blumen“, „grüne Feen“ und viele mehr … dabei verknüpft er sein unbestreibares Wissen mit allerlei historischen Quellen aber auch mit Belletristik und natürlich Gedanken zu seinem Fachgebiet: der menschlichen Seele. Das ist kurzweilig und unterhaltsam aber auf hohem Niveau. Und passt damit wunderbar zu den großartigen Illustrationen Menschiks – mal wieder ein absolutes match und ein weiterer Meilenstein in der Reihe Illustrierte Lieblingsbücher. Immerhin habe ich somit keine Menschik „an der Wand“ aber im mittlerweile mehrere im Regal stehen. Ich bin sehr gespannt auf das, was uns in der Hinsicht weiter erwarten wird.

Berliner*innen haben zudem die Möglichkeit am 26. November ab 18 Uhr einer Lesung mit Gespräch beizuwohnen, die im sehr schönen Ambiente von Schloß Schönhausen stattfinden wird. Eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Cover des Buches Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen (ISBN: 9783869712611)
B

Rezension zu "Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen" von Kat Menschik

Viel Interessantes, viel Sehenswertes, aber nicht die Anleitung für den nächsten Rausch
belanaherminevor einem Monat

Inhalt

Die Menge macht's, das gilt auch für die psychoaktive Wirkung von Pflanzen. Und da gibt es jede Menge mehr als der allbekannte Reigen. In neun Kapiteln führt das Buch durch verschiedene Bereiche psychoaktiver Pflanzen. Viele davon sind eher weniger als psychoaktiv bekannt, weil sie ihre psychoaktive Wirkung erst nach dem Konsum einer unglaublich großen Menge entfalten. Die Kapitel gehen nicht nur auf die psychoaktive Wirkung der betrachteten Pflanzen ein, sondern zeigen u. a. auch auf, wo auf der Welt sie vorkommen, welche Geschichten sich um sie ranken und wo wir sie heutzutage finden.

Das gesamte Buch ist mit wundervollen farbenfrohen Illustrationen versehen, wie das Cover es andeutet. Deshalb ist es empfehlenswert, das Buch als reales Exemplar zu lesen, damit man diese Illustrationen auch wirklich genießen kann.

Subjektive Eindrücke

Dieses Buch ist keine Anleitung für den nächsten Rausch, denn von den meisten hier beschriebenen Pflanzen müsste man eine derartig große Menge zu sich nehmen, dass einem schon vor Eintritt irgendeiner Wirkung schlecht würde.

Das Buch enthält vielmehr viel Wissenswertes über verschiedenste Pflanzen. Es liest sich unterhaltsam und einfach. Die knallbunten Illustrationen erhöhen den Lesespaß und machen Lust auf mehr.

Fazit

Kunterbunte Vielfalt an Informationen über verschiedenste Pflanzen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen (ISBN: 9783869712611)
Naburas avatar

Rezension zu "Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen" von Kat Menschik

Ein bunter Trip durch die Welt der psychoaktiven Pflanzen
Naburavor 2 Monaten

Welche Pflanzen sind eigentlich psychoaktiv? Sicherlich fallen jeden gleich einige Klassiker ein wie Tabak, Cannabis und Absinth. In der Welt der Pflanzen kann man aber noch viel entdecken. Im vierzehnten Band der Lieblingsbücher-Reihe von Kat Menschik gibt der Schriftsteller und Psychiater Jakob Hein anhand zahlreicher Beispiele einen Einblick ins Thema.

Der Autor hat aus hunderten psychoaktiven Pflanzen eine subjektive Auswahl getroffen, die er seinen Leser:innen näher bringen will. In neun Kapiteln präsentiert er sowohl die Geschichten von Pflanzen, die allseits für ihre Wirkung bekannt sind als auch Wirkungen von mehr oder weniger bekannten Pflanzen, die mir bis dato nicht bekannt waren. Ich erfuhr beispielsweise mehr über Tabak, Absinth und alkoholische Gärung und lernte, was Coca-Blätter mit Coca Cola in der heutigen Form zu tun haben und was es mit dem "Pepper High" auf sich hat. Die Themenvielfalt ist riesig und reicht von Narkotika über Halluzinogene bis hin zu Aphrodisika.

Im Vorwort erwähnt Jakob Hein, dass er Kat Menschik die Idee des Buchs nach der Veröffentlichung des illustrierten Tierlebens vorgeschlagen hat, welches diese mit Mark Benecke erstellt hat. Das "Pflanzenbuch" enthält viele interessante und überraschende Fakten und war für mich eine kurzweilige Lektüre. Im direkten Vergleich zum "Tierbuch" fand ich es jedoch etwas schwächer. Die Informationen werden recht dicht präsentiert und ich hätte mir noch mehr Storytelling gewünscht, das "Tierbuch" hat letztlich fast doppelt so viel Text.

Kat Menschiks Illustrationen unterscheiden sich in beiden Büchern deutlich, was man gleich sieht, wenn man beide Cover nebeneinander legt. Während sie im "Tierbuch" naturgetreue Illustrationen auf schwarzen Hintergründen präsentiert, ist dieses "Pflanzenbuch" ein bunter Rausch, der von der Farbe pink dominiert wird. Ein Hinweis hinten im Buch gibt an, dass hier mit sechs einzeln angemischten Echtfarben gedruckt wurde. Es gibt viele Illustrationen von Pflanzen, Kat Menschik zeigt aber auch Menschen beim Konsum oder greift Stichwörter wie "Superhelden", "Beatles" oder "betrunkene Affen" auf. Optisch ist dieses Buch wieder ein echtes Highlight, bei dem man gleichzeitig allerlei Wissenswertes aus der Welt der psychoaktiven Pflanzen erfährt.

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