Irene Diwiak

 4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Malvita, Liebwies und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Irene Diwiak

Romane, Theaterstüke und Hörspiele: Irene Diwiak, Jahrgang 1991, ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie studerte Slawistik, Judaistik und Komparatistik in Wien. Nach ihrem Abschluss fing sie an Kurzhörspiele, Theaterstücke und Erzählungen zu schreiben. Zunächst für Zeitschriften und Anthologien. 

Ihren ersten Literaturpreis, den Jugend-Literatur-Werkstatt Graz Preis, gewann sie bereits mit zehn Jahren. Ihr offizielles Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Liebwies“. Dieser stand auf der Shortlist für den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises. 

Seitdem stehen ihre Werke regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Wien.

Alle Bücher von Irene Diwiak

Cover des Buches Malvita (ISBN: 9783552059771)

Malvita

 (24)
Erschienen am 21.09.2020
Cover des Buches Liebwies (ISBN: 9783257244410)

Liebwies

 (18)
Erschienen am 23.01.2019
Cover des Buches Wortlaut 13. Klick (ISBN: 9783902844286)

Wortlaut 13. Klick

 (0)
Erschienen am 27.09.2013
Cover des Buches Malvita: Roman (ISBN: B087CFCG75)

Malvita: Roman

 (0)
Erschienen am 21.09.2020
Cover des Buches Guilty Pleasures (ISBN: 9783900965587)

Guilty Pleasures

 (0)
Erschienen am 23.08.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Irene Diwiak

Cover des Buches Malvita (ISBN: 9783552059771)U

Rezension zu "Malvita" von Irene Diwiak

Gesellschaftskritischer Roman mit Krimi-Einschlag
uli123vor einem Jahr

Der Roman klingt zunächst nach einer beschaulichen Familiengeschichte, entwickelt sich dann aber durch unvermutete spannende Wendungen zum Krimi mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik. 

Die Mutter der jungen Österreicherin Christina, die gerade von Freund und bester Freundin betrogen wurde, vermittelt ihr zur Ablenkung eine Reise in die Toskana zu ihr bis dahin unbekannten Verwandten, wo sie die Rolle einer Hochzeitsfotografin übernehmen soll. Von der Ankunft in der pompösen Villa an häufen sich Merkwürdigkeiten – z.B.  wurde die ursprünglich beauftragte Fotografin ermordet, ist in der Villa eine ganze Armada an Bediensteten tätig, der jüngste, schon erwachsene Sohn wird allseits verwöhnt und widmet sich ausschließlich seiner Katze, der Onkel ist fast unsichtbar. Die Atmosphäre wird zusehends bedrückender und enger. Christina weiß nicht, dass sie eine Rolle in einer ungewöhnlichen Inszenierung hat. 

Der Stil dieses Romans ist so typisch österreichisch, was mir immer wieder gefällt. Er übt eine gehörige Portion Gesellschaftskritik. Rasant ist der Spannungsaufbau mit einer unerwarteten Wendung. Leider bleibt am Ende zu viel offen.  

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Malvita (ISBN: 9783552059771)J

Rezension zu "Malvita" von Irene Diwiak

Ein Roman, der abseits allem bisher Bekannten wandelt
Jidewivor einem Jahr

Ich beschreibe mich selbst als einen Menschen, der relativ gut Krimis entschlüsseln kann. Ich wäge alle Fakten ab, studiere die einzelnen Protagonisten, suche zwischen den Zeilen nach versteckten Botschaften und wenn es nicht allzu komplex ist, kann ich zumindest eine grobe Einschätzung abliefern was das wahre Gesicht der Geschichte betrifft, was die Intention hinter der Storyline ist und im Endeffekt wie eins zum anderen kam.

In dem Fall von "Malvita" von Irene Diwak muss ich zugeben, dass ich bis zum Schluss und über den Schluss hinaus ahnungslos geblieben bin, denn ihre Geschichte, die Erzählart, sowie die Protagonisten, allen voran Christina, sowie ihre Charakterzüge- das alles hat sich zu einem Spinnennetz verwoben, in dem ich gefühlt mit meiner kleinen Ahnung nur eine Fruchtfliege am Rand gewesen zu sein scheine, die das große Ganze, das wahre Böse nicht annähernd begreifen kann.

Christina reist nach Malvita zur Hochzeit ihrer Cousine, die sie bisher nicht wirklich kennt, sowie den ganzen restlichen Familienzweig, aber es ist eine gefundene Abwechslung für sie in diesem Moment und ihr fotografisches Talent ist gefragt, sodass sie diesen Job nicht ablehnen kann. Sie stößt in Malvita auf eine Riege dominanter Frauen in ihrer Verwandschaft, die alle ihr eigenes Ziel verfolgen und als Christina langsam die Zeichen zu deuten weiß, steht sie bereits selbst mit dem Rücken zum Abgrund.

Ein skurriles Ereignis reiht sich an das nächste, nichts ist durchschaubar, kein roter Faden erkennbar. Irene Diwak wirbelt alles durcheinander, überrascht, verblüfft und hinterlässt sprachlose Leser. Ich konnte mich beim Lesen von dem beklemmenden Gefühl nicht lösen permanent im falschen Film zu sein. Unbequem, unangenehm und auf ironische Art und Weise süffisant begleitet der Leser Christinas Reise durch ihre eigene Familie, die Laster der Vergangenheit und Entscheidungen für die Zukunft. Eine Empfehlung für alle, die sich auf eine außergewöhnliche, komplizierte Geschichte einlassen wollen, die schwarzen Humor zu schätzen wissen und die Skurilles nicht scheuen.

Kommentare: 2
Teilen
Cover des Buches Malvita (ISBN: 9783552059771)B

Rezension zu "Malvita" von Irene Diwiak

Malvita - das böse Leben in einer schönen Umgebung
Bianca_Pearl_Birnevor einem Jahr

Eine Familie voller Geheimnisse, in der jeder ein tragisches Päckchen mit sich zu tragen hat. Und Christina mittendrinnen. Von ihrem Freund und ihrer besten Freundin hintergangen und betrogen, macht sie sich auf nach Italien. Dort soll sie als Fotografin auf die Hochzeit ihrer Cousine. Sie hat den Teil ihrer Familie noch nie getroffen und ist überwältigt von deren Schönheit und Perfektion - aber ist wirklich alles so perfekt? Was liegt hinter den kühlen Fassaden und dem schönen Schein? Was ist mit der ermordeten Blanca passiert, die vor ihr als Fotografin gearbeitet hat? Und welche Rolle spielt Christina selbst dabei?

Ich hatte teils ein sehr beklemmendes Gefühl beim Lesen. Es wirkt alles sehr kühl und skurril auf mich und steht im Widerspruch zur Wärme und Herzlichkeit, die man eigentlich mit Italien verbindet. Gleichzeitig liegt ein Knistern in der Luft, das mich sehr neugierig gemacht hat und das Lesen des Buches war, als würde man immer wieder eine Tür öffnen, von der man weiß, dass man sie vielleicht lieber zu lässt. 

Ein Buch, das auf jeden Fall für sich steht und den Leser nachdenklich, verwirrt und teils verstört zurücklässt.

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Irene Diwiak beleuchtet in ihrem neuen Roman die faszinierende Welt der Reichen und Schönen in Italien. Und sie zeigt auch deren Abgründe. Wir freuen uns, wenn ihr gemeinsam mit Irene Diwiak "Malvita" lesen wollt. Für die Leserunde verlosen wir 20 Exemplare!

Dunkle Abgründe zeigen sich in Italien, als Christina zur Hochzeit ihrer Cousine reist, um dort zu fotografieren. Der Reichtum der Familie ist beeindruckend. Doch die Idylle ist trügerisch: Nach wenigen Tagen findet Christina die Leiche von Blanca, die zuvor als Fotografin vorgesehen war. Und auch sie hat das Gefühl, auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden.

Wollt ihr herausfinden, welches Geheimnis sich in der Familie verbirgt?

Dann bewerbt euch bis zum 24. September für eine gemeinsame Leserunde mit der Autorin für eins von 20 Exemplaren von "Malvita", indem ihr die folgende Frage über unser Bewerbungsformular beantwortet:

Welches ist euer Lieblingsfotomotiv?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf die gemeinsame Leserunde!

Liebe Grüße
 euer Hanser-Team

 

Wenn ihr keine Aktionen von den Hanser Literaturverlagen verpassen wollt, dann folgt der Verlagsseite.

415 BeiträgeVerlosung beendet
J
Letzter Beitrag von  Jidewivor einem Jahr

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Es war ein ungewöhnliches Leseerlebnis!

https://www.lovelybooks.de/autor/Irene-Diwiak/Malvita-2570397259-w/rezension/2805023065/

Community-Statistik

in 58 Bibliotheken

von 21 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks