Ian McGuire

 4,1 Sterne bei 199 Bewertungen
Autor von Der Abstinent, Nordwasser und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ian McGuire

Ian McGuire, 1964 geboren, aufgewachsen in Hull, East Yorkshire, studierte in Manchester und Sussex und promovierte an der University of Virginia. »Nordwasser«, sein zweiter Roman, war ein New York Times-Bestseller und nominiert für den Man Booker Prize 2016. Ian McGuire lebt mit seiner Familie in Manchester.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783423148443)

Der Abstinent

 (101)
Erscheint am 27.12.2022 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Ian McGuire

Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783423148443)

Der Abstinent

 (101)
Erscheint am 27.12.2022
Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783442488681)

Nordwasser

 (81)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches Klugscheißer (ISBN: 9783442461202)

Klugscheißer

 (1)
Erschienen am 10.09.2007
Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783838788425)

Nordwasser

 (10)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783957132307)

Der Abstinent

 (2)
Erschienen am 03.05.2021
Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783869093116)

Der Abstinent

 (2)
Erscheint am 29.12.2022
Cover des Buches Incredible Bodies (ISBN: 9781408882467)

Incredible Bodies

 (1)
Erschienen am 05.05.2016

Neue Rezensionen zu Ian McGuire

Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783423148443)Jin_nys avatar

Rezension zu "Der Abstinent" von Ian McGuire

Review
Jin_nyvor 3 Monaten

Die Geschichte fängt in Manchester in 1867 an, wo unser Hauptcharakter O'Connor als Constable versucht die Pläne der Fenians zu vereiteln. Soweit klang es wie ein typischer Roman mit Detektivarbeit, aber die Geschichte bot mehr als ich erwartet hatte. Zuallererst ist es bemerkenswert wie gut die Atmosphäre von Manchester dargestellt wurde. Es war als ob alles im trüben, grauen Licht umfasst ist und die Menschen im ständigen Nebel unterwegs sind. Korruption, Unzufriedenheit und Einsamkeit scheint an der Tagesordnung zu sein. Im übrigen hat mich die Atmosphäre auch an das Buch "Milkman" erinnert.

O'Connor ist hierbei eine träge Konstante, die erst am Ende aktiv wird. Ein nachvollziehbarer Charakter, von dem ich gerne mehr gelesen hätte, über seine verstorbene Frau Catherine, usw. Im Gegensatz zu dem großen geschichtlichen Rahmen und dem damaligen Zeitgeist kamen leider die persönlichen Seiten der Charaktere etwas zu kurz. Gerne hätte ich mehr von den einzelnen Charakteren erfahren um mich besser hineinversetzen zu können. Die Art und Weise wie die Geschichte sich entwickelt hatte, war zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Sehr zu empfehlen, wenn man eine gut lesbare Unterhaltung will mit historischem Bezug.

** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **

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Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783866482678)mabo63s avatar

Rezension zu "Nordwasser" von Ian McGuire

packender Abenteuerroman
mabo63vor 5 Monaten

1859, Auf Walfang mit der 'Volunteer'. Die angeheuerte Mannschaft könnte aus einer Geisterbahn stammen, der wirkliche Zweck dieser Höllenfahrt durch das erbarmunglose Eis wird erst später erkennbar.. "Ich nehme an der liebe Gott verbringt nicht viel Zeit hier oben im Nordwasser", sagt er mit einem Lächeln. "Höchstwahrscheinlich mag er die Kälte nicht". Eine packende Geschichte sehr bildhaft beschrieben. Es mag sich für den einen oder anderen lohnen während des Lesens nichts zu essen....

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Cover des Buches Der Abstinent (ISBN: 9783869093116)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Der Abstinent" von Ian McGuire

‚Das Vergessen ist der endgültige Verrat'
sabatayn76vor 5 Monaten

‚Das Vergessen ist der endgültige Verrat, denkt er. Der Schmerz ist, was von der Liebe bleibt, und wenn der abklingt, bleibt gar nichts mehr.‘ (CD 1, Track 15)

Constable James O’Connor ist nach dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen und wird von Dublin nach Manchester versetzt. Hier soll er irische Unabhängigkeitskämpfer, die Fenians, ausspionieren. Diese sinnen nach der Hinrichtung von mehreren Rebellen auf Rache, und O’Connor gerät schließlich ins Visier eines gewissen Stephen Doyle, eines amerikanischen Iren und Kriegsveteranen.

Ich habe ‚Nordwasser‘ von Ian McGuire vor einer Weile gelesen und war schwer begeistert von dem Roman. Deshalb hatte ich mich ganz besonders auf ‚Der Abstinent‘ gefreut.

Der Einstieg ins Hörbuch, das von Tobias Kluckert ebenso packend wie eindringlich gelesen wird, hat mir sehr gut gefallen. Kluckert hat eine markante, angenehme und wirklich schöne Stimme, und sie passt perfekt zur Geschichte.

Im Verlauf empfand ich ‚Der Abstinent‘ jedoch als irgendwie verworren und oft langatmig. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen, bin immer wieder mit meinen Gedanken abgeschweift, war kaum noch gefesselt.

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Gespräche aus der Community

War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

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Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
Italien. Das Reiseland schlechthin für uns Deutschen. Meine Familie ist viele Jahre lang jeden Sommer an die Adria gefahren. Rimini, Ravenna, Bellaria – in 12 Stunden runter mit dem Auto, zwei Wochen am Strand gelegen und mit Sonnenbrand zurück. Doch Italien ist viel mehr als das. Und dieses „mehr“ packt Anika Landsteiner mit „Mein italienischer Vater“ in eine ganz wunderbare Geschichte, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und in einem das dringende Bedürfnis wächst, direkt nach Italien zu reisen.

kultfigur empfiehlt "Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi
"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

hallolisa empfiehlt "Heute schon für morgen träumen" von Lori Nelson Spielman
Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


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818 BeiträgeVerlosung beendet
Annette126s avatar
Letzter Beitrag von  Annette126vor 4 Jahren
Das kann auch gut sein. Kommt immer auf den Inhalt an, ich las mal Franziska zu Rentlow, und da habe ich auch etwas fuer gebraucht.

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