Hayley Barker

 4,1 Sterne bei 367 Bewertungen

Lebenslauf von Hayley Barker

Britische YA-Autorin: Achtzehn Jahre lang war Barker als Englischlehrerin tätig, bevor sie sich dazu entschied, ihre Leidenschaft für das Schreiben zum Vollzeitberuf zu machen. Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Die Arena" hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt. Die Geschichte wurde durch die Angst vor der zunehmenden Gewalt gegen Minderheiten in England inspiriert und richtet sich an Young Adults, zugleich das Lieblingsgenre der Autorin. Wenn sie nicht gerade schreibt oder Lesungen hält, feuert sie ihre beiden Kinder auf dem Fußballplatz an oder spielt mit ihrem hyperaktiven Hund. Sie lebt mit ihrer Familie in Essex.

Alle Bücher von Hayley Barker

Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN: 9783805200486)

Die Arena - Grausame Spiele

 (239)
Erschienen am 17.09.2019
Cover des Buches Die Arena - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783805200493)

Die Arena - Letzte Entscheidung

 (103)
Erschienen am 19.11.2019
Cover des Buches Die Arena: Grausame Spiele (Cirque 1) (ISBN: B07RTHF5ZP)

Die Arena: Grausame Spiele (Cirque 1)

 (1)
Erschienen am 01.09.2019
Cover des Buches Die Arena. Grausame Spiele: Cirque 1 (ISBN: B07YFYVXHC)

Die Arena. Grausame Spiele: Cirque 1

 (15)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Die Arena. Letzte Entscheidung: Cirque 2 (ISBN: B08255MHB2)

Die Arena. Letzte Entscheidung: Cirque 2

 (8)
Erschienen am 13.12.2019
Cover des Buches Show Stopper (ISBN: 9781407179674)

Show Stopper

 (1)
Erschienen am 01.06.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Hayley Barker

Cover des Buches Die Arena - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783805200493)Aleshanees avatar

Rezension zu "Die Arena - Letzte Entscheidung" von Hayley Barker

Zu viele Wiederholungen und zu wenig Handlung...
Aleshaneevor 2 Monaten

Von Band 1 war ich ja trotz kleiner Abstriche schon sehr begeistert, aber leider konnte für mich da der zweite Band als Abschluss nicht mehr mithalten.

Ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seit der Zirkus in Flammen aufgegangen ist. Ben, Hoshiko und Greta sind noch immer auf der Flucht, kommen aber nicht aus London heraus. Sie verstecken sich ständig woanders und halten sich mit der Gunst der Wiederstandsbewegung über Wasser. Gleich zu Beginn gab es hier für mich einige logische Ungereimtheiten, kleine, die nicht so groß auffallen, aber die sich mit der Zeit dann doch gehäuft und mich gestört haben.

Hoshiko und Ben werden getrennt und müssen nun jeder für sich versuchen, zu überleben und gegen die Missstände anzukämpfen. Der Wahlkampf steht bevor und Ben´s Mutter kandidiert für die Präsidentschaft, allerdings gibt es auch endlich eine Gegenbewegung, denn nach Bens Rede im letzten Jahr werden immer mehr Stimmen laut, die mit dem System nicht einverstanden sind.
Ebenso die radikale Bewegung, die "Bruderschaft", die eigentlich als ausgemerzt gilt, schmiedet im geheimen Pläne.

Dieses Mal muss Ben das Leben im Zirkus miterleben und die Show wird noch brutaler und grausamer als vorher.
Hoshiko verschlägt es in die Slums und muss sich dort mit einer Hierarchie auseinander setzen, mit der sie so nicht gerechnet hat.

An sich gäbe es viel Potenzial, aber für mich war recht wenig Handlung vorhanden. Es wird einiges wiederholt, was zwar die Erinnerungen an die vorherigen Ereignisse wieder ins Gedächtnis holt, dadurch tritt es aber oft etwas auf der Stelle. Auch die Gedanken von Ben und Hoshi kreisen ständig umeinander, so dass ich meist das Gefühl hatte darauf zu warten, dass endlich etwas passiert.

Was wirklich gut und wichtig ist, ist die Botschaft. Die Trennung der Menschen aufgrund Herkunft, Glaube oder Ethnie wird deutlich und vehement an den Pranger gestellt und auch die Trägheit, mit einem politischen System mitzugehen, einfach weil man es gewohnt ist.
Besonders gut fand ich auch, dass diese strikte Trennung von beiden Seiten beleuchtet wurde. Die Pures verachten die Dregs als minderwertig. Aber auch die Dregs verachten die Pures, weil sie sie so schlecht behandeln: ABER nicht alle sind gleich. Auf beiden Seiten gibt es Menschen die gutes tun wollen und ebenso solche, die negative Charaktereigenschaften haben.
Das Schubladendenken funktioniert nicht, ebenso wie Hass mit Hass oder Gewalt mit Gewalt zu vergelten.
Dennoch taucht die Frage auf, wie weit man gehen kann, um etwas Böses aufzuhalten. Eine Frage der wir immer wieder begegnen, leider auch in der heutigen Zeit.

Wie gesagt konnte es mich nicht so begeistern weil ich mir mehr Handlung und weniger Wiederholungen gewünscht hätte. Ein Zitat ist mir aber besonders herausgestochen, mit dem ich gerne hier abschließen möchte:

Liebe, die andere Menschen besitzen und sie nach eigenen Willen umformen will, ist keine Liebe. Das ist das Gegenteil von Liebe.
Zitat Seite 82


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Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN: 9783805200486)Aleshanees avatar

Rezension zu "Die Arena - Grausame Spiele" von Hayley Barker

Düsteres Zukunftsszenario
Aleshaneevor 4 Monaten

Mich hat hier ja als erstes vor allem das geniale Cover angesprochen! Außerdem finde ich einen Zirkus als Schauplatz immer eine sehr originelle Idee, einfach weil ich noch recht wenig gelesen habe.
Ein bisschen erinnert es an die Tribute von Panem, ebenfalls eine Welt in einer düsteren Zukunft, in der ein Teil der Menschen unterdrückt wird und bei "grausamen Spielen vor Publikum" den Tod finden.
Mehr Gemeinsamkeiten hat es aber nicht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive im präsens von Ben und Hoshiko im Wechsel. Sowas hab ich selten und es war mal eine interessante Abwechslung. Man ist immer mitten im Geschehen und kann jeden Augenblick mitfiebern, wobei ich doch gerne noch etwas mehr über den Rahmen zur Geschichte erfahren hätte - oder auch über den Zirkus. Der wird zwar recht eindrücklich beschrieben, dennoch war er sehr fokussiert auf Hoshiko und ihren Überlebenskampf.

Es fängt allerdings an mit Ben. In der Schule, während ein Bodyguard hinten im Klassenzimmer steht. Das zeigt schnell welche Stellung er und sein Zwillingsbruder in sich haben, denn ihre Mutter ist eine hochrangige Politikerin. Sie gehören zu den "Pures", der Elite, den guten, wichtigen und verdienstvollen Teil der Menschheit - während die "Dregs" zum Abschaum gehören.
Ihre Rolle in der Gesellschaft ist klar definiert: sie taugen nichts, sind minderwertig, asozial, gefühllos und eigentlich nicht wert, durchgefüttert zu werden. Ihr Leben bestreiten sie in Slums ohne nennenswerten Möglichkeiten, überhaupt zu überleben. Manche von ihnen landen dann schließlich im Zirkus. Meist schon mit 5-6 Jahren werden sie aussortiert, wenn sie besondere Fähigkeiten zeigen, um dann einer Manege waghalsige Attraktionen zu bieten, bei denen die Zuschauer, die Pures, nur darauf warten, dass einer von ihnen zu Tode kommt.

Ben ist mit seinen 15/16 Jahren ein typischer Teenager, der aber langsam begreift, dass nicht alles so ist, wie ihm seit Jahren eingetrichtert wird. Er wirkt zwar unbedarft und naiv, dennoch beginnen Zweifel ihn zum nachdenken zu bringen. Auch wenn er ein priviligiertes Leben führt, fühlt er sich eingesperrt, einsam, ohne Freunde und irgendwie leer - bis der Zirkus in die Londoner Metropole kommt.

Hoshiko dagegen ist in den Slums aufgewachsen und wurde ihrer Familie entrissen als sie 6 Jahre alt war. Jetzt, 10 Jahre später, ist sie die Attraktion auf dem Hochseil und muss jederzeit ihr Talent unter Beweis stellen um bedeutsam für die Vorstellung zu bleiben - denn ein Dreg, der keinen Nutzen hat, wird sehr schnell selektiert.

Insgesamt fand ich es sehr spannend aufgebaut. Die schnellen Wechsel zwischen den Kapiteln mit Ben und Hoshiko haben die Spannung aufrecht erhalten und gute Einblicke gewährt: in Bens gedankliche Veränderungen sowie in Hoshikos hoffnungslosen Kampf, in dem Gefängnis aus Angst und Gewalt zu überstehen.
Dass die beiden Gefühle für einander entwickeln ist wohl klar, und es geht sehr schnell. Das mag für manche doof sein, ist aber einfach der Handlung geschuldet, mehr Zeit bleibt einfach nicht ... aber manchmal funkt es halt auch sehr schnell und grade in der ersten Zeit fühlt sich Verliebtheit ja auch an, als könnte man für den anderen alles tun.

Aus ihren Blickwinkeln erlebt man beide Seiten und natürlich möchte die Autorin darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen (und vor allem nicht wegzuschauen) und nicht alles so hinzunehmen, nur weil es sozusagen Tradition ist oder von der Regierung vorgegeben. Das Abstempeln von Menschen zu "minderwertiger Ware" aufgrund von Herkunft, Religion oder anderem ist ja nichts neues und leider noch immer aktuell, und ich fand es auch ein interessantes Detail, als die Jahreszahl 2045 aufgetaucht ist. Das Jahr in dem die Handlung wohl spielt. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die Unterdrückung der Dregs vor ca. 100 Jahren ihren Anfang nahm.

Ein wichtiges Thema, das spannend für das Lesealter umgesetzt wurde und im letzten Drittel auch nicht mit grausamen Details geizt. Allerdings wird es dann manchmal auch etwas unstimmig und unlogisch - manche Szenen hätten wohl anders nicht funktioniert, aber ich fand es schon schade, denn bis dahin war es an sich immer schlüssig. Die Spannung wurde mir dann auch etwas zu sehr in die Länge gezogen, aber insgesamt fand ich es definitiv ein fesselndes Leseerlebnis.
Jetzt bin ich gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.

Weltenwanderer

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Cover des Buches Die Arena - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783805200493)angeltearzs avatar

Rezension zu "Die Arena - Letzte Entscheidung" von Hayley Barker

Die Arena - Letzte Entscheidung
angeltearzvor 7 Monaten

Dieses Buch ist Band 2 und auch gleichzeitig der letzte Band der Dilogie. Eigentlich der letzte Band. Denn das Ende ist schon relativ offen. Naja, mehr oder weniger. Denn ja, es schließt ab und auch wiederum nicht so wirklich. Ach, es ist kompliziert würde ich jetzt mal behaupten und ob mir das so gefällt kann ich irgendwie gar nicht richtig sagen. Aber ich fang mal von vorne an.

Ich habe den 1. Band regelrecht verschlungen. Es war so krass von der ganzen Geschichte her und irgendwie hat die Autorin mich mit kleinen Überraschungen total auf ihre Seite gezogen. Sehr genial auch einfach das Thema mit den Pures und den Dregs. Ich mag es ja sehr, wenn solch wichtige Themen, wie hier der Rassismus, gut verpackt wird. Es passte im 1. Band einfach alles für mich. Und entsprechend hoch waren meine Erwartungen an diesen zweiten Band.


Naja, dass der zweite Band generell schlechter ist als der Erste, so will es einfach das Gesetz. Es gibt ein Bruchteil am Bücher, die gegen dieses Gesetz gehen und das ist vollkommen okay. Und eigentlich hätte ich hier meine Erwartungen schon runter Schrauben müssen. Ich fand das Buch nicht schlecht, bitte nicht falsch verstehen. Es war nur eben nicht so stark.


Sehr genial fand ich auch wieder den Schreibstil der Autorin. Vor allem auch, dass die Sichtweisen wieder zwischen Ben und Hoshi hin und her springen. Zum Teil ist ein Kapitel bzw. eine Sicht nicht mal eine Seite lang, was einen extrem schnellen Schlagabtausch gleich kommt. Das klingt jetzt schwierig zu lesen, ist es aber absolut gar nicht. Es ist sogar recht einfach. Es ist immer noch ein Jugendbuch und somit recht “einfach” gehalten. Und genauso leicht und locker ist eben auch der Schreibstil der Autorin. Was ich hier auch ganz hoch anrechne ist, dass sie weiterhin gegen Rassismus angeht und das ist großartig. Alle Menschen sind gleich. Und das betont sie mehrfach im Buch.


Was mich allerdings etwas stört ist, dass sie im Prinzip die Geschichte aus dem ersten Band wiederholt. Dir Autorin versucht sich zu übertrumpfen, in dem sie versucht noch einen drauf zu setzen, aber in meinem Augen hat das nicht ganz geklappt. Es sollte schlimmer und neuartiger sein, aber gegen Band 1 wirkt dieses Band schon fast harmlos. Als hätte sie es gewollt, aber nicht gekonnt. Wurde sie da vielleicht ausgebremst? Ich stelle die Behauptung jetzt einfach mal in dem Raum. Weil wenn es so wäre, wäre es echt verdammt schade.


Leider ist es so auch beim Ende des Buches. Denn es endet so schnell und schlagartig, dass ich den letzten Absatz noch mal lesen musste. Ich war gar nicht auf das Ende vorbereitet. Ganz, ganz merkwürdig! Und dann noch das letzte Kapitel, wo die Sichtweise auf einen Charakter wechselt, der vorher nicht zu Wort kam. Und genau davon schrieb ich schon am Anfang. Es endet ganz spontan und dann irgendwie doch nicht. Und genau das lässt mich mit einem dicken Fragezeichen zurück.

Ich bin gespannt, ob es da noch weiter geht und wenn dann wie.


Von mir gibt es trotzdem eine Leseempfehlung. Für Band 1 sowieso und für diesen 2. Band auch. Er gehört ja nun mal dazu.

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