Harriet Beecher-Stowe

 4,3 Sterne bei 337 Bewertungen

Lebenslauf von Harriet Beecher-Stowe

Harriet Beecher Stowe wurde am 14. Juni 1811 in Litchfield, Connecticut / USA als Tochter eines Pastors geboren. Sie genoß eine sehr gute Ausbildung am Hartford Female Seminary, wo sie später auch unterrichtete. Ihr Ehemann, den sie 1832 heiratete, unterstützte ihre schriftstellerische Tätigkeit, und so veröffentlichte sie in den 1840er Jahren mehrere Beiträge in Zeitschriften. 1843 wurden einige ihrer Erzählungen unter dem Titel The Mayflower veröffentlicht. Onkel Toms Hütte, ihr heute bekanntestes und berühmtestes Werk, erschien 1851/1852. Der Roman, in dem sie die Sklavenhaltung scharf kritisiert, wurde fast umgehend zu einem internationalen Bestseller. Ihre literarische Produktion war sehr vielseitig und reichte von Romanen und Erzählungen über Kinderbüchern hin zu Ratgeberbüchern und Biographien. Sie starb am 1. Juli 1896 in Hartford, Connecticut.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Harriet Beecher-Stowe

Cover des Buches Onkel Toms Hütte (ISBN: 9783401508801)

Onkel Toms Hütte

 (7)
Erschienen am 04.01.2017
Cover des Buches Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte (ISBN: B004CEYB00)

Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte

 (1)
Erschienen am 01.01.1981

Neue Rezensionen zu Harriet Beecher-Stowe

Cover des Buches Onkel Toms Hütte (ISBN: 9783401508801)
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Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Harriet Beecher-Stowe - Onkel Toms Hütte
Chrissy87vor 4 Jahren

"Onkel Toms Hütte" handelt von dem Sklaven Tom, der auf seiner Reise von einem freundlichen Herrn, zu einem lieben Mädchen bis hin zu einem brutalen Herrn begleitet wird. Außerdem geht es um das Sklavenpaar George und Eliza und deren Sohn Harry, die gemeinsam fliehen.
Die Geschichte ist für meinen Geschmack etwas zu kurz. Für Kinder (und es ist ja auch ein Kinderbuch) hat es genau die richtige Länge, aber mir haben hin und wieder ein paar Seiten gefehlt.
Ansonsten war es eine sehr bewegende Geschichte. Besonders Toms Schicksal ist mir sehr ans Herz gegangen.

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Cover des Buches Onkel Toms Hütte (ISBN: 9783401508801)
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Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Onkel Toms Hütte
sweetpigletvor 5 Jahren

Tom ist ein Sklave. Sein Master ist Mr. Shelby und vertraut Tom, denn er kennt ihn seit dem er ein kleines Kind ist. Doch schlimme Umstände zwingen Mr. Shelby Tom zu verkaufen an einen Sklavenhändler und das verändert nicht nur Toms Leben.
Eigentlich will ich nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn das wichtige an einem solchem Klassiker mit so einem Thema komplett selbst zu entdecken. Dennoch ein paar Eckpunkte zur Geschichte. Toms Geschichte hat mich mit wahnsinnig viel Hass, Liebe und Gefühl belegt, der Hass richtet sich gegen die Menschen, die ihn wie Dreck behandeln, die nicht verstehen, dass er ein Mensch ist, nicht ein Sklave oder Gegenstand. Liebe verbreitet Tom mit seinen Gesten, seinem Umgang und seinem Glauben in die Menschheit, trotz dessen was ihm wiederfährt.

Parallel zu Toms Geschichte wird auch die von Eliza erzählt. Sie ist ebenfalls Sklavin auf der Shelby Farm, verheiratet mit einem anderen Sklaven, hat sie mit ihm einen kleinen Jungen. Mit dem Verkauf von Tom, soll auch ihr Kind verkauft werden. Das war übrigens eine der ersten Schockmomente des Buches, als der Sklavenhändler behauptet, dass die Mutter darüber schon hinwegkommt, denn so wären Sklaven nun mal, die halten das aus. Wie abwertend hier über die Liebe einer Mutter gewertet wird, als ob die Mutter eines Farbigen Kindes ihr Kind weniger lieben oder vermissen würde? Als ob es ihr nicht das Herz entreißt, wenn das Kind verkauft wird! Zurecht flieht Eliza mit ihrem Kind, und will nach Kanada, und damit in die Freiheit.

Interessant finde ich, dass "Onkel Toms Hütte" nicht nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und der Sklavenbefreiung geschrieben wurde, sondern 1852, also noch vor dem Sezessionskrieg. Harriet Beecher-Stowe bewies als Frau, meines Erachtens, wahnsinnig viel Mut, in ihrem Roman sich nicht nur positiv für die Befreiung der Sklaven auszusprechen, sondern dies auch noch unter ihrem richtigen Namen zu tun. Natürlich sollte man sich dafür nicht verstecken, doch wir alle wissen, wie gefährlich es zu dieser Zeit gewesen sein mag, und auch Harriet Beecher-Stowe erhielt ordentlich Gegenwind für ihren Roman.

Über Schreibstil oder Spannungsbogen brauche ich hier nicht zu berichten, denn es sollte klar sein, dass der Schreibstil für einen Klassiker nicht entscheidend ist, und dass der Spannungsbogen bei einem Buch über das brisante Thema der Sklaverei vorhanden ist. Mich hat vor allem das Ende nochmal gepackt, und vor allem der Schlussabsatz berührt auch den letzten Leser.  


Fazit:
"Onkel Toms Hütte" ist ein Klassiker, aber auch ein Buch über die fehlende Menschlichkeit, über den Alptraum den viel zu viele Sklaven durchleben mussten. Aber "Onkel Toms Hütte" steht auch für den Mut einer Autorin, sich für die Freiheit einsetzte und deren literarisches Zeugnis in unserer Generation viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Lest "Onkel Toms Hütte", es ist zurecht ein Klassiker und eine Haltestelle im Netz der Berliner Verkehrsbetriebe.

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Cover des Buches Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte (ISBN: B004CEYB00)
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Rezension zu "Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Ein Klassiker!
YvetteHvor 5 Jahren

Klappentext:

"Die Empfindungen lebendiger Ware, wenn sie den Herrn wechselt" - Die Überschrift des vierten Kapitels fasst das Leid in diesem Buch prägend zusammen. In diesem Meilenstein der Literatur- und Friedensgeschichte wird über das Schicksal mehrerer schwarzer Sklaven in den Vereinigten Staaten des 19. Jahrhunderts berichtet. Der Titelheld "Onkel Tom" befindet sich auf einer Odyssee in seine Freiheit und bis dahin muss er Demütigungen, Beleidigungen, Schmerzen erdulden: Er wird verkauft, soll freigelassen werden, nur um danach noch schlimmer von neuen Peinigern unterdrückt zu werden. Nur sein unbeirrbarer christlicher Glauben und seine Nächstenliebe, die er trotz aller Widrigkeiten nicht verliert, lassen ihn nicht verzweifeln.

Meine Meinung:

Ein wirklich guter Klassiker, tolles Thema, aber leider wieder eine ziemlich komplizierte Sprache (typisch Klassiker).

Zwischendurch lese ich gern mal in den Klassikern und auch dieses Mal habe ich es nicht bereut. Der Schreibstil/die Sprache sind für mich jedes Mal auf´s Neue eine Herausforderung und ich bin immer stolz, wenn ich ein Buch dann zu Ende gelesen habe. Bei diesem Buch hat mich die Autorin wirklich wieder zum Nachdenken gebracht. Ein so altes Buch und trotzdem auch heute nicht weltfremd.

Die Protagonisten sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und wirken mit ihrem unerschütterlichen Glauben (Tom) oder auch kindlichen (sehr wahren) Gedanken (Eva) sehr authentisch.

Bei der Handlung verliert die Autorin den roten Faden nicht, auch wenn ich zwischendurch den Eindruck hatte, dass sich die Geschichte in die Länge zieht. Es ist einfach nachzuvollziehen und am Ende war ich ziemlich erschüttert.

Mein Fazit:

Es lohnt sich die vollständige Originalausgabe zu lesen, auch wenn die heutigen Ausgaben manchmal verständlicher sind.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und nur wegen der komplizierten Sprache einen Punkt Abzug.

4 Sterne.

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