Guillermo del Toro

 4,1 Sterne bei 1.477 Bewertungen
Autor von Die Saat, Das Blut und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Guillermo del Toro

Ein Oscar-prämierter Schriftsteller: Guillermo del Toro wird 1964 in Mexiko geboren. Er studierte an einer Filmschule Regieführung und Drehbuchschreiben und hat für seine Filme einen eigenen Stil. Für jede seiner Figuren legt er eine Hintergrundgeschichte an, die den Schauspielern zum besseren Hineinversetzen in die Rolle zugänglich gemacht wird. 1993 hat er mit seinem Horrorfilm „Cronos“ seinen Durchbruch. Bekannt ist er heute vor allem für seine Arbeit als Regisseur in großen Filme wie „Pans Labyrinth“, „Hellboy“ oder „Pacific Rim“, oder auch als Drehbuchautor, beispielsweise für „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. 2016 erscheint in Zusammenarbeit mit Daniel Kraus sein erstes Jugendbuch, „Trollhunters“, das von Netflix zu einer Serie adaptiert wurde. Auch seine Romantrilogie „The Strain“ wurde filmisch umgesetzt, wobei del Toro als Produzent mitwirkte. 2018 gewinnt er mit dem Film „Shape of Water“, zu dem er auch das Buch geschrieben hat, zwei Oscars für „Beste Regie“ und „Bester Film“.

Alle Bücher von Guillermo del Toro

Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)

Das Labyrinth des Fauns

 (554)
Erschienen am 28.10.2020
Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)

Die Saat

 (384)
Erschienen am 11.10.2010
Cover des Buches Das Blut (ISBN: 9783453527324)

Das Blut

 (187)
Erschienen am 09.01.2012
Cover des Buches Die Nacht (ISBN: 9783453527331)

Die Nacht

 (130)
Erschienen am 10.06.2013
Cover des Buches The Shape of Water (ISBN: 9783426523070)

The Shape of Water

 (89)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Die Saat - The Strain (ISBN: 9783453317222)

Die Saat - The Strain

 (22)
Erschienen am 14.12.2015
Cover des Buches Trollhunters (ISBN: 9783453270497)

Trollhunters

 (22)
Erschienen am 31.10.2016
Cover des Buches Die Schatten (ISBN: 9783453441125)

Die Schatten

 (17)
Erschienen am 08.02.2021

Neue Rezensionen zu Guillermo del Toro

Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)Mary2s avatar

Rezension zu "Das Labyrinth des Fauns" von Cornelia Funke

Trauriges Fantasy-Märchen – aber nicht für Kinder!
Mary2vor 17 Tagen

Cornelia Funke, begnadete Erzählerin, die mit Worten ganze phantastische Welten erschaffen kann, hat sich den Spielfilm „Pans Labyrinth“ zum Vorbild für dieses Buch genommen.


 


Die Handlung findet im Jahr 1944 statt, als die elfjährige Ofelia mit ihrer schwangeren Mutter zum Stiefvater in die Berge Nordspaniens reist.


Während der Stiefvater Hauptmann in Francos Armee ist und sein Quartier in einer alten Mühle aufgeschlagen hat, sind rundherum Partisanen aktiv und planen Anschläge und Sabotage-Akte. Auch Hausangestellte des Hauptmanns haben Kontakte zu den Partisanen.


 


Während der Hauptmann mit großer Brutalität seine Interessen durchsetzt und hart gegen die Partisanen vorgeht, leidet die empfindsame Ofelia sehr unter der bedrückenden Situation. Ihr Märchenbuch und alte Steinstatuen eröffnen Ofelia einen Weg in die Märchenwelt. Dort hat sie wundersame Begegnungen und erhält Aufträge. Sie hat bis zum nächsten Vollmond drei Aufgaben zu erfüllen, um in ihre eigentliche mystische Heimat zurückzukehren.


Ofelias Aufgaben wechseln sich erzählerisch mit der brutalen Militärherrschaft des Hauptmanns ab, so dass allmählich ein literarisches Gemälde entsteht: sehr intensiv, aber auch düster und traurig. Das Buch gipfelt schließlich in einem dramatischen Ende.


Es bleibt am Schluss der Eindruck eines gewaltigen Fantasy-Märchens mit einer positiven Botschaft, jedoch auch zahlreichen brutalen Details.


Von mir gibt es dafür vier Sterne.


Vor dem Lesen sollten sich Interessenten genau mit dem Klappentext und einigen Rezensionen beschäftigen, um nicht mit falschen Vorstellungen an die Lektüre heranzugehen.


Wirklich nur für Erwachsene geeignet! 

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Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)ramos avatar

Rezension zu "Das Labyrinth des Fauns" von Cornelia Funke

ziemlich wirr und langgezogen
ramovor 4 Monaten

Ich habe das Buch unabhängig von einem etwaigen Film gelesen, diesen kenne ich bisher noch nicht. Daher bezieht sich meine Meinung nur auf das Buch.

Leider wird in dem Buch, das eh schon eine lange Handlung hat, noch zusätzliche, kleine Nebenhandlungen eingebaut. Dadurch bauscht sich das Buch weiter auf und wird meiner Meinung nach nicht spannender. Diese zusätzlichen Handlungen sind des weiteren auch für die Hauptgeschichte völlig irrelevant.

Die Erzählweise hingegen war ausgesprochen gut, man konnte sich gut in das Setting hineinversetzen und bildlich vorstellen - das ist definitiv eine Stärke von Cornelia Funke. Aber auch hier waren die zwei parallelen Welten überaus verwirrend, denn bis zum Schluss wird nicht deutlich klar, das eine Welt davon nur ein Gedanke ist - das aber hätte mir ermöglicht von den teilweise sehr brutalen Szenen nicht so eingenommen zu sein.

Die Botschaft des Buches und auch die Geschichte dahinter, hat sich mir bislang leider nicht erschlossen. 

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Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)ElOlorDeUnLibros avatar

Rezension zu "Das Labyrinth des Fauns" von Cornelia Funke

Wie erlebt ein Kind eine Diktatur?
ElOlorDeUnLibrovor 5 Monaten

1944: Die dreizehnjährige Ofelia fährt mit ihrer Mutter in den Norden Spaniens nach Kastilien zu ihrem neuen Stiefvater. Dieser ist der Capitán, der unter Franco den Franquismo in Spanien durchsetzt und alles daran setzt, die liberalen Widerstandskämpfer aufzuspüren und zu eliminieren. Ofelia fühlt sich von der ihr unbekannten Welt bedroht und flieht in eine magische Fantasiewelt - doch auch diese ist brutal und grausam...

Meine Meinung:

Auch wenn das Buch in der Jugendabteilung zu finden ist: dort hat es nichts zu suchen! Ja, wir haben eine junge Protagonistin, die die Welt durch kindliche Augen sieht. Aber genau dadurch wird der Schrecken der spanischen Diktatur umso brutaler verdeutlicht. Man sollte etwas historisches Vorwissen mitbringen, um dieses literarische Meisterwerk wirklich in seiner Tiefe verstehen zu können.

Den Film habe ich vor Jahren in der spanischen Originalvertonung gesehen und war fasziniert, geschockt und sprachlos.

Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass das Buch, welches Cornelia Funke ja Jahre nach Erscheinen des Films geschrieben hat, den Film toppen könnte. Aber genauso war es! Ich konnte dieses faszinierende, wunderschön und grausam zugleich geschriebene Märchen kaum aus der Hand legen und ich habe mit Ofelia, ihrer Mutter, Mercedes, Dr Fereiro und Pedro mitgelitten.

"Die Sterblichen verstehen nicht, dass das Leben kein Buch ist, das man erst zuklappt, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Im Buch des Lebens gibt es keine letzte Seite, denn die letzte ist immer die erste einer neuen Geschichte." S.270

Fazit:

Eine großartige Umsetzung der filmischen Vorlage! Große Leseempfehlung von mir, aber keiner sollte eine liebliche Kindergeschichte erwarten. Es handelt sich um ein grausames Märchen, das eine noch grausamere, echte Vergangenheit thematisiert.

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Zusätzliche Informationen

Guillermo del Toro wurde am 09. Oktober 1964 in Guadalajara (Mexiko) geboren.

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