Frank Berzbach

 4,3 Sterne bei 68 Bewertungen

Lebenslauf von Frank Berzbach

Dr. Frank Berzbach, geboren 1971, unterrichtet Psychologie an der ecosign Akademie für Gestaltung und Kulturpädagogik an der Technischen Hochschule Köln. Er hat als Wissenschaftler, Journalist, Fahrradkurier, Technischer Zeichner, in der Psychiatrie und als Buchhändler gearbeitet. Seit vielen Jahren ist er Zen-Praktizierender, bleibt aber katholisch. Er arbeitet zu Fragen achtsamkeitsbasierter Psychologie, Arbeitspsychologie, Kreativität, Spiritualität, Mode, Popmusik und Popkultur.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Frank Berzbach

Cover des Buches Die Kunst ein kreatives Leben zu führen (ISBN: 9783874398299)

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

 (34)
Erschienen am 15.04.2021
Cover des Buches Die Schönheit der Begegnung (ISBN: 9783961610785)

Die Schönheit der Begegnung

 (12)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Die Kunst zu lesen (ISBN: 9783847900887)

Die Kunst zu lesen

 (7)
Erschienen am 30.09.2021
Cover des Buches Kreativität aushalten (ISBN: 9783874397865)

Kreativität aushalten

 (7)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Formbewusstsein (ISBN: 9783874398725)

Formbewusstsein

 (4)
Erschienen am 29.06.2016
Cover des Buches Die Form der Schönheit (ISBN: 9783847900955)

Die Form der Schönheit

 (3)
Erschienen am 28.05.2021
Cover des Buches Die Ästhetik des Alltags (ISBN: 9783038761280)

Die Ästhetik des Alltags

 (1)
Erscheint am 25.08.2022
Cover des Buches Ich glaube an Engel – manche fahren Bus (ISBN: 9783736504509)

Ich glaube an Engel – manche fahren Bus

 (0)
Erscheint am 22.08.2022

Neue Rezensionen zu Frank Berzbach

Cover des Buches Die Kunst zu lesen (ISBN: 9783847900887)C

Rezension zu "Die Kunst zu lesen" von Frank Berzbach

Die Kunst zu lesen
Co_Wintersteinvor 25 Tagen

Frank Berzbach, dieser wundervolle Amanuensis der Gegenwart❤️ Nach dem Lesen des Vorworts schon war ich verliebt, in seine Sprache, die Klarheit der Gedanken, das Menschenbild, das zwischen den Worten hindurchschimmert ... Buchmenschen sind verbunden, unabhängig von Herkunft, Alter, Kultur und Geschlecht ... ein schöner Gedanke!

Als "literatischer Assistent" berichtet er den Leser:innen von lebensverändernden Lektüren und nimmt uns mit auf seine Pilgerreise durch die Welt der Bücher.

Zu Beginn gleich führt uns Berzbach in die Literatur Japans ein. Es geht nicht nur um Murakami, dem er innerlich ein Schrein gebaut hat (fand ich eine tolle Formulierung), sondern auch, um die vor tausend Jahren von gebildeten Hofdamen erfunden japanische Hochliteratur. Sehr interessant fand ich Berzbachs Ausführungen über das Kopfkissenbuch von Shonagon, dass kein Roman ist, sondern ein "Zuihitsu", nämlich „... eine Sammlung heterogener Notizen, Beobachtungen und Gedanken (S. 54)“. Ebenso wie "Die Kunst zu lesen" selbst auch eine solche Sammlung der Berzbachschen Beschäftigung mit Literatur ist.

Das Kapitel "Picknick am Wegesrand" hat mich sehr berührt, der Autor findet auf der Straße eine Bücherkiste und inspiziert die vorhandenen Werke. Nachkriegsklassiker, amerikanische Autoren, berühmte Dichterinnen und darunter zwei seiner eigenen Werke. Hier wird ein "Leseleben" verschenkt, dass sich wie "Flugasche" unter die Leute streut, sowie vielleicht auch irgendwann des Autors Bibliothek in Kisten am Straßenrand steht oder die anderer Buchmenschen.

Einen großen Abschnitt widmet Berzbach Büchern über Musik und Schallplatten, als ich von seiner Fast-Begegnung mit Patti Smith lese, bekomme ich eine Gänsehaut, M Train ist auch eines meiner Herzensbücher.

Außerdem habe ich gelernt, dass aus dem Umgang mit Tee eine ganze Anthropologie entworfen werden kann, dass Peter Kurzeck ein Exzentriker war und ich mich unbedingt an Marcel Prousts Mega-Roman "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" wagen muss (zumindest ein Versuch!), denn „die Bilder bleiben bis zum "Leselebensende“. Ein verlockendes Versprechen, das Berzbach da gibt.

Auch an die Jacobsbücher von Olga Tokarczuk und ihre Nobelpreisrede möchte ich mich herantrauen, denn Berzbach macht mir Mut, mich in meiner "Lesekarriere" auch etwas schwierigeren Büchern zu stellen, denn es sind die, an denen man wächst.

Sein Blick auf Bücher und Autor:innen ist dabei nie verachtend oder belehrend, sondern viel mehr menschenfreundlich und anregend. 

Es stecken soviele literarische Anreize, Weisheiten und Denkanstöße in diesem Buch, dass ich eine große Leseempfehlung für alle Buchmenschen dieser Welt aussprechen möchte❤️ Eine bereichernde Lektüre!

Die wunderschönen Illustrationen stammen von Ada Romanova.


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Cover des Buches Die Schönheit der Begegnung (ISBN: 9783961610785)S

Rezension zu "Die Schönheit der Begegnung" von Frank Berzbach

Die Schönheit der Begegnung
ShalimaMoonvor 9 Monaten

Die Handlung: Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens.

Meine Meinung: Ich war vor dem Kauf gleichzeitig fasziniert und skeptisch. Mich interessierte die Idee, doch ich war mir unsicher bei der Umsetzung. Ich bin auf das Buch über eine andere Bloggerin gestoßen, von der ich weiß, dass sie gerne mal richtig gute Geheimtipps raushaut, wir ansonsten aber nicht die größten buchigen Berührungspunkte haben. Doch dann hat meine Neugier überwogen und was soll ich sagen: Es war eine sehr gute Entscheidung. Denn Frank Berzbach schafft es einem hier von der ersten bis zur letzten Geschichte in den Bann zu ziehen. Jede hat ihre ganz eigene Besonderheit, auch wenn sich die grundsätzlichen Charaktereigenschaften nie ändern, so ändern sich doch die Gegenbenheiten. Und doch scheint selbst die extremsten Gegenteile noch wunderbar zu den beiden Personen zu passen. In jeder Geschichte liegt so viel Gefühl, dass man sich wünscht, dass jede auf ihre eigene Art wahr wäre. Besonders schön fand ich auch, dass es hier selten eine Verklärtheit der Liebe gab. Es gab kein „Ich sah ihr in die Augen und da war es um mich geschehen, ich war Hals über Kopf verliebt“, sondern es waren mehr diese sofortige Vertrautheit, diese Unbeschwertheit, eben dieses Besondere, was wir uns für die ersten Begegnungen wünschen. Nach diesem Buch glaubt man an die wahre Liebe noch einmal stärker, als bei den meisten Liebesromanen auf dem Markt. Wer sich also mal auf etwas völlig anderes, aber unglaublich schönes, unglaublich magisches, einlassen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen!

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Cover des Buches Die Schönheit der Begegnung (ISBN: 9783961610785)M

Rezension zu "Die Schönheit der Begegnung" von Frank Berzbach

So hat es begonnen. Genau so.
marilovesbooks2020vor 2 Jahren

Frank Berzbach schildert in diesem Buch 32 Variationen wie zwei Menschen sich kennenlernten. Diese 32 Versionen sind verpackt in Kurzgeschichten.

 

Meine Meinung:
 Das Cover des Buches macht mich nicht ganz fröhlich. Es hätte in Bezug auf das Thema etwas hübscher gestalten werden können – wie immer: Geschmacksache.

Nach diesen 32 Varianten haben wir nach wie vor keine Ahnung, wie das Kennenlernen wirklich stattgefunden hat. Was wir aber vielleicht fühlen, ist, dass es schön angefangen haben muss. Man ist beschwingt beim Lesen und denkt selbst darüber nach, wie man jemanden einst kennenlernte. Die Orte des Kennenlernens wechseln in jeder Geschichte und beim Lesen bemerkt man, dass vieles echt sein kann und manches fern von Realismus ist. Dies ist aber nicht nachteilig für den „Flow des Buches“. Und das macht das Buch auch irgendwie zauberhaft. Ich denke, dass in jeder dieser Geschichten ein Funke Wahrheit steckt. Man begleitet die beiden Personen 32 Mal dabei wie sie sich begegnen, sich kennenlernen, annähern, lieben – geistig als auch körperlich. … und das Ende der Geschichte … ist immer das gleiche ;-) „So hat es begonnen. Genau so“.

An manchen Stellen schwingt viel Klischee mit und auch sexuelle Phantasien, die man sich vielleicht schwer(er) vorstellen kann. Trotzdem sind es 32 Möglichkeiten sich zu begegnen, kennen und lieben zu lernen.

Ich habe mir Zeit gelassen mit dem Buch, es langsam gelesen und versucht jede Geschichte zu genießen. Schön war’s!

Von meiner Seite 4/5 Sternen und eine liebevolle Leseempfehlung.

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