Flix

 4,1 Sterne bei 493 Bewertungen
Autor von Faust, Don Quijote und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Flix

Flix hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als freier Illustrator und Comiczeichner in Berlin. Der Comic ›Glückskind‹ erscheint montags in der ›FAZ‹. Flix’ Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und in neun Sprachen übersetzt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer – Deluxe (ISBN: 9783551783509)

Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer – Deluxe

Neu erschienen am 25.10.2022 als Gebundenes Buch bei Carlsen.

Alle Bücher von Flix

Cover des Buches Faust (ISBN: 9783551713742)

Faust

 (60)
Erschienen am 22.04.2014
Cover des Buches Der Weihnachtsabend (ISBN: 9783150206843)

Der Weihnachtsabend

 (52)
Erscheint am 05.09.2023
Cover des Buches Don Quijote (ISBN: 9783551713803)

Don Quijote

 (22)
Erschienen am 30.05.2016
Cover des Buches heldentage (ISBN: 9783551786463)

heldentage

 (11)
Erschienen am 01.04.2007
Cover des Buches Schöne Töchter (ISBN: 9783551788399)

Schöne Töchter

 (11)
Erschienen am 28.07.2015
Cover des Buches Münchhausen (ISBN: 9783551763037)

Münchhausen

 (11)
Erschienen am 30.05.2016
Cover des Buches sag was (ISBN: 9783646720020)

sag was

 (10)
Erschienen am 24.08.2012

Neue Rezensionen zu Flix

Cover des Buches Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer (ISBN: 9783551781680)
kinderbuchschatzs avatar

Rezension zu "Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer" von Flix

Für alle Marsupilami-Fans und solche, die es werden wollen!
kinderbuchschatzvor einem Monat

- „Bonpland!!! Haben Sie DAS gesehen?…. Habt ihr nicht dieses gelb-schwarze Dings gesehen? Diese Schlange mit Fell?"

„Es gibt Schlangen mit Fell?“ ( Zitat S. 8 )


Na, ihr Bücherwürmer, wißt ihr mit wem wir es hier zu tun haben? 


Der Berliner Comiczeichner @derflix.de begeistert mit einer wunderbaren Neuinterpretation des frankobelgischen Klassikers: 

Titel: Das Humbold-Tier - ein Marsupilami-Abenteuer, erschienen bei  @carlsen_comics 


Inhalt: „Die Welt ist bunt. Die Welt ist groß! Es gibt sooo viel zu entdecken!“ Alexander von Humboldt entdeckte auf seiner Südamerika-Reise Anfang des 19. Jahrhunderts ein neuartiges Tier und verstaute es in Kisten. Nahezu 150 Jahre später sind im Berliner Naturkundemuseum immer noch nicht alle Kisten ausgepackt. Bis zu dem Tag, an dem ein kleines Mädchen eine große Entdeckung macht. Eine rasante Rettungsaktion beginnt. 


Meine Meinung: Flix hat ein fantastisches, neues Abenteuer aufs Papier gezaubert, welches nicht nur eingefleischte Marsipulami-Fans begeistert. Witzig und überspitzt fordern bereits die ersten Dialoge zwischen Humboldt und seinem Begleiter Bonpland die Lachmuskeln heraus. Der Zeit- und Ortssprung stellt einen berührenden Kontrast dar. Nicht nur actiongeladen geht es weiter, sondern es gibt auch viel fürs Herz. Was natürlich in erster Linie an Marsupilami liegt, aber auch an der quirlige Mimmi. Viel zu schnell war das Abenteuer vorbei, und die gelb-schwarze Liebe ist nur noch größer geworden. 


Fazit: Das Humbold-Tier hält einen actiongeladenen und warmherzigen Einzug ins Kinderzimmer. 

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Cover des Buches Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer (ISBN: 9783551781680)
Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Rezension zu "Das Humboldt-Tier – Ein Marsupilami-Abenteuer" von Flix

Das Marsupilami in Berlin.
Fernweh_nach_Zamonienvor 3 Monaten

Inhalt:

Tief im Dschungel von Palumbien - irgendwo zwischen Paraguay und Kolumbien - lebt das Marsupilami.

Zumindest solange bis der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt es bei einer Expedition entdeckt und versehentlich mit vielen anderen Objekten nach Berlin bringt.

Erst Jahre später stolpert 1931 ein kleines Mädchen durch Zufall im Museumsfundus über das gelb-schwarz gepunktete Wesen.

Schon bald schweben beide in großer Gefahr ...


Mein Eindruck:

"Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können!" (vgl. S. 8)

Flix verknüpft genial historische Hintergründe (bislang noch immer nicht vollständig ausgewertete Sammlung von Expeditionsmitbringseln des berühmten Naturforschers) mit einem Abenteuer des nicht weniger berühmten Marsupilamis.

Mit einem Augenzwinkern und überspitzt wird die Figur des Alexander von Humboldt inszeniert.

Denn dieser verkennt die wissenschaftliche Sensation seiner Entdeckung. Auch die Anmerkungen des untergebutterten Begleiters Aimé Bonpland laufen ins Leere.

Man möchte den Forscher am liebsten wachschütteln, doch der Gute sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Da muss erst eine kleine Berliner Göre kommen, um die Einzigartigkeit des gelb-schwarz gepunkteten Wesens zu erkennen. Mimmi ist pfiffig und aufgeschlossen. Das Herz am rechten Fleck ist sie fest entschlossen, das Marsupilami vor dem Ausstopfen zu bewahren und dessen ungeschlüpfte Kinder zu retten.

Zugleich nimmt Flix mit schrulligen Typen wie dem strengen Hausmeister, den tratschenden Nachbarinnen das Weltbild der 1930er Jahre auf's Korn.

Das Setting ist ein wahrer Augenschmaus.

Wie erhofft findet sich die typische Dschungelkulisse Palumbiens, aber auch detailreiche Einblicke in das Naturkundemuseum und das Berlin der 1930er Jahre.

Letzteres bildet durch das Schneetreiben einen tollen Gegensatz zum Grün und der Farbenpracht des Dschungels.

Viele Szenen werden durch die besondere Anordnung der Panels zum Hingucker und die Mimik der Figuren ist ausdrucksstark und auf den Punkt.

Witzige Anspielungen und - mehr oder weniger -  versteckte Verbeugungen vor anderen Comic-Schöpfern (Passierschein A38 aus "Asterix erobert Rom" oder die Figuren "Vater und Sohn" von e.o. plauen) durchziehen das Abenteuer.

Ebenso darf man sich freuen über diverse Running Gags wie die Vorliebe für Zuckerwürfel und wiederkehrende Zitate Humboldts:

"Die Welt ist groß. Die Welt ist bunt. 

Es gibt sooo viel zu entdecken!" 

(vgl. S. 8 und weitere)

Bei all der großartigen Inszenierung gerät die eigentliche Story manchmal ein wenig in den Hintergrund. Zum Fortgang der Ereignisse sei aber so viel verraten: Es wird rasant und actiongeladen. Traue niemandem!

4,5 von 5 Sterne für dieses unterhaltsame Abenteuer, welches ich jedem (nicht nur Marsupilami-Fans) ans Herz legen kann!


Fazit:

Eine turbulente Rettungsaktion:

kreativ gestaltet mit vielen Easter Eggs und Running Gags.


...

Rezensiertes Buch: "Das Humboldt-Tier - Ein Marsupilami-Abenteuer" aus dem Jahr 2022

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Cover des Buches Münchhausen (ISBN: 9783551763037)
Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Rezension zu "Münchhausen" von Flix

"Nur weil es noch niemand gemacht hat, heißt das nicht, dass es unmöglich ist."
Fernweh_nach_Zamonienvor 3 Monaten

Inhalt:

London 1939:

Ein alter Mann bruchlandet mit einer Art Heißluftballon auf dem Dach des Buckingham Palastes.

Er berichtet, geradewegs vom Erdbeerpflücken auf dem Mond zu kommen. Seine Behauptungen sind so haarsträubend, dass man sie anzweifeln muss.

Doch ist tatsächlich alles eine große Lüge? Ist der alte Mann ein Spion oder einfach nur senil?

Im Auftrag Ihrer Majestät wird Dr. Sigmund Freud höchstpersönlich hinzugezogen, um die Wahrheit herauszufinden ...


Baron von Münchhausen wird so zum letzten Patienten des im Londoner Exil lebenden Psychoanalytikers.


Mein Eindruck:

In kurzen und prägnanten Dialogen werden die Ereignisse in der stürmischen Nacht erzählt. Von Beginn an ziehen die rasante Handlung und Münchhausens hanebüchene Erzählungen Lesende in ihren Bann.

Flix übernimmt jedoch nicht die "alten" Geschichten, sondern wandelt sie ein wenig um und verfrachtet Münchhausen in das Jahr 1939. Der berühmte Ritt auf der Kanonenkugel findet selbstverständlich auch hier einen geeigneten Platz. 

Als Spion bezeichnet und des Mordes an der eigenen Familie bezichtigt, wirkt der alte Mann nicht verwirrt - wie von den Briten angegeben -, sondern vielmehr gebrochen. 

Bernd Kissel setzt dies kongenial in Szene durch hängende Schultern, verzweifelte Blicke und entrüstetes Mienenspiel bei der stetigen Wiederholung der Worte "Ich lüge nicht!".

Oftmals wird gerade diesen Gesichtsausdrücken oder Gesten viel Raum gewährt.

Die Zeichnungen harmonieren nicht nur hervorragend mit dem Text, sie sprechen auch für sich und punkten mit Details oder Anspielungen, die erst beim wiederholten Betrachten auffallen. Man sollte sich daher die Zeit nehmen, jedes Bild aufmerksam zu betrachten.

Den franko-belgischen Stil mag ich sehr und zur düsteren, nahezu aussichtslosen Situation des Barons passt die schwarz-weiß Inszenierung perfekt (Graustufen von Marvin Clifford).

Ein Hingucker sind die koloriert dargestellten Szenen auf dem Mond. In krassem Gegensatz zum Rest gleichen sie einem Paradies und wecken Hoffnung.

In jeder Lüge steckt bekanntlich ein Funke Wahrheit und man möchte den Berichten des Barons nur allzu gerne glauben. Zumal die Erzählungen zusammenhängen und nur durch scheinbar unmögliche Wendungen den Eindruck einer Lüge erwecken.

"Nur weil es noch niemand gemacht hat, heißt das nicht, dass es unmöglich ist."

(vgl. S. 77)

Auch der berühmte Psychoanalytiker wird im Laufe der Gespräche eines Besseren belehrt.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik und es verwundert kaum, dass am Ende alles mit einem großen Knall endet. 

Eine geniale Graphic-Novel-Adaption:

bildgewaltig, mitreißend und außergewöhnlich.

5 von 5 Kanonenkugeln und eine klare Leseempfehlung!


Fazit:

Eine faszinierende und moderne Interpretation des Klassikers: rasant und fesselnd, berührend und vielschichtig, humorvoll und unterhaltsam.


... 

Rezensiertes Buch: "Münchhausen - Die Wahrheit übers Lügen" aus dem Jahr 2016

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