Evelyne Polt-Heinzl

 4 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Rote Gedichte, Die Nacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Evelyne Polt-Heinzl

Evelyne Polt-Heinzl wurde 2017 mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet. Sie ist seit 1990 Mitarbeiterin der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Evelyne Polt-Heinzl

Cover des Buches Jugend ohne Gott (ISBN: 9783744830072)

Jugend ohne Gott

 (538)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Rote Gedichte (ISBN: 9783150189269)

Rote Gedichte

 (6)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Dezember (ISBN: 9783150191224)

Dezember

 (3)
Erschienen am 24.07.2013
Cover des Buches "Es ist gewiss, du bist nicht Ich" (ISBN: 9783150185346)

"Es ist gewiss, du bist nicht Ich"

 (3)
Erschienen am 26.03.2009
Cover des Buches Das ABC der Tiere (ISBN: 9783150184417)

Das ABC der Tiere

 (3)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Grüne Gedichte (ISBN: 9783150189276)

Grüne Gedichte

 (3)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Herbstgedichte (ISBN: 9783150112410)

Herbstgedichte

 (3)
Erschienen am 17.07.2019
Cover des Buches Talmi (ISBN: 9783990650189)

Talmi

 (2)
Erschienen am 16.09.2019

Neue Rezensionen zu Evelyne Polt-Heinzl

Cover des Buches Wintergedichte (ISBN: 9783150111314)S

Rezension zu "Wintergedichte" von Evelyne Polt-Heinzl

Eine schöne Gedichtsammlung
stefan182vor 2 Monaten

„Wintergedichte“, ausgewählt von Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell, versammelt 52 verschiedene Gedichte, die sich inhaltlich mit der winterlichen Jahreszeit beschäftigen und lyrisch beschreiben, wie diese durch Schnee, Frost und Kälte die Landschaft verändert. Der Winter wird in den verschiedenen Gedichten aus unterschiedlichen Warten betrachtet. So tritt er einerseits als rauer Geselle auf, der klirrende Kälte und beißenden Wind mit sich bringt; der die Natur unter sich begräbt und sie bis zum Frühling absterben lässt (z.B. G. Keller: „Erster Schnee“ oder A. v. Chamisso: „Der erste Schnee“). In einzelnen Gedichten führt diese winterliche Tristesse zu Melancholie (H. Hesse: „Grauer Wintertag“) und die Hoffnung auf einen baldigen Frühling (J. v. Eichendorff: „Winternacht“), in anderen zu einem Rückzug in die wohlige Wärme des Hauses (G. Trakl: „Ein Winterabend“; T. Kramer: „Das Nüsseklopfen“). Andere Gedichte thematisieren stärker die freudigen Aspekte des Winters. Hier ist der Winter nicht rau, sondern erschafft pudrige Wunderländer, in denen man Schneemänner bauen (A. H. Hoffmann v. Fallersleben: „Der Schneemann“), Schlitten fahren (C. Morgenstern: „Winter-Idyll“) oder eislaufen kann (G. Hauptmann: „Eislauf“). Die Wortwahl der Gedichte ist meist gehoben, die Auswahl beschränkt sich aber nicht nur auf altbekannte Klassiker. Epochentechnisch stammen die Gedichte v.a. aus der Romantik, dem Realismus und dem Expressionismus. Stellenweise finden sich in der Sammlung auch experimentelle Gedichte (E. Jandl: „vor winterbeginn“ oder N. C. Kaser: „bittrer winter“). Insgesamt ist „Wintergedichte“ eine schöne Gedichtsammlung, die verschiedene Seiten des Winters und die damit einhergehenden Gefühle bzw. Stimmungslagen behandelt.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Jugend ohne Gott: Reclams Universal-Bibliothek (ISBN: 9783159600468)J

Rezension zu "Jugend ohne Gott: Reclams Universal-Bibliothek" von Klaus Kastberger

Überraschend spannend
Jamiivor 6 Monaten

...Sie vergessen den Henker, Herr Lehrer- den Henker, der den Mörder um Verzeihung bittet. In jener geheimnisvollen Stunde, da eine Schuld getilgt wird, verschmilzt der Henker mit dem Mörder zu einem Wesen, der Mörder geht gewissermaßen im Henker auf. "      -T


Inhalt  

Ein junger Lehrer, der von den Idealen der Nazis, die gerade die Macht ergreifen, nichts hält, ist mit dem angepassten Weltbild seiner Schüler konfrontiert. 

Als dann auf einem Zeltlager einer seiner Schüler ermordet wird, fängt eine lange Suche nach dem Mördern und anderen Schuldigen an, während dieser sich der Lehrer eingestehen muss, dass auch er nicht ohne Schuld ist. 


Meine Meinung

Ich war überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Am Anfang war es etwas langwierig und hat ziemlich lange gebraucht, bis ich mich in der Geschichte eingefunden habe, aber dann war die Handlung sehr interessant und die inneren Konflikte des Lehrers boten einen guten Einblick. 

Auch der Blick des Lehrers auf Gott, wie er von dem nicht gläubigen Menschen sich immer mehr zu einem verwandelt, der nicht unbedingt an die klassische Gottdarstellung glaubt, aber ihn trotzdem in vielen Menschen und hinter jeder Ecke sieht.

Das ist natürlich abhängig von der Ausgabe, aber ich fand auch die Fußnoten spannend, die immer wieder Faktenchecks und zusätzliche Informationen gegeben haben. 


Fazit

Ziemlich interessantes Buch, das durchaus lesenswert ist.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Jugend ohne Gott (ISBN: 9783744830072)V

Rezension zu "Jugend ohne Gott" von Klaus Kastberger

Von Fischen und Plebejern
Vorleser2vor 9 Monaten

Einerseits wurde ich beim Lesen überrascht, auf der anderen Seite auch wieder nicht. Der Stil des Buches war beeindruckend. Horvaths Sätze sind prägnant und verleihen dem Stoff des Romans letztlich seine „Schärfe“. Denn die Finesse an „Jugend ohne Gott“ ist die Kritik am Nationalsozialismus, den Plebejern, ohne Themen wie Antisemitismus oder die NSDAP aufzugreifen. Horvaths Kritik geht grundlegender.

Die ganze Rezension findet ihr unter: http://dievorleser.blogspot.com/2021/05/von-plebejern-und-fischen.html 

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks