Eric Lindstrom

 4,4 Sterne bei 91 Bewertungen
Autor*in von Wie ich dich sehe, Not If I See You First und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eric Lindstrom

Eric Lindstrom hat viele Jahre als Game Designer, Art Director und Autor in der Unterhaltungsindustrie gearbeitet und wurde dann Vor- und Grundschullehrer. Er lebt mit seiner Frau und mehreren Katzen an der Westküste der USA. Mehr unter www.ericlindstrombooks.com.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eric Lindstrom

Cover des Buches Wie ich dich sehe (ISBN: 9783551583475)

Wie ich dich sehe

 (88)
Erschienen am 25.11.2016
Cover des Buches Not If I See You First (ISBN: 9780008146306)

Not If I See You First

 (2)
Erschienen am 31.12.2015
Cover des Buches A Tragic Kind of Wonderful (ISBN: 9780008147501)

A Tragic Kind of Wonderful

 (1)
Erschienen am 04.05.2017

Neue Rezensionen zu Eric Lindstrom

Cover des Buches Wie ich dich sehe (ISBN: 9783551583475)
L

Rezension zu "Wie ich dich sehe" von Eric Lindstrom

4,25/5 Sterne
Leyx3vor 6 Monaten

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! 

Die Protagonistin fand wirklich sympathisch & interessant! Wie sie mit Situationen umgeht oder allgemein ihren Alltag, fand ich wirklich bewundernswert. Zudem hat sie genau mein Humor :D Ihre Charakterentwicklung fand ich total schön zu beobachten. 

Aber auch die anderen Nebencharaktere bleiben nicht oberflächlich behandelt - alle waren gut ausgearbeitet & hatte ich irgendwann ins Herz geschlossen! 

Die Vergangenheit von Parker & Scott war zum Dahinschmelzen, auf jeden Fall eines meiner Lieblingsstellen im Buch! 

Was ich aber am meisten schätzte, waren die Freundschaften untereinander! Einfach so wunderschön geschrieben & aufgebaut! War ein großer Fan von dem Trio (Parker, Sarah & Molly) :) 

Nur vom Ende war ich jetzt nicht ganz so überzeugt, wie vom Rest der Geschichte, ich weiß aber auch nicht ganz wieso.. 

Trotz dessen, eine absolute Empfehlung von mir!

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Cover des Buches Wie ich dich sehe (ISBN: 9783551583475)
Kleinbrinas avatar

Rezension zu "Wie ich dich sehe" von Eric Lindstrom

Süße High School Geschichte, mit teilweise anstrengenden Figuren
Kleinbrinavor 2 Jahren

„Wie ich dich sehe“ von Eric Lindstrom befand sich fast fünf Jahre lang ungelesen in meinem Regal, weil ich einige Bedenken hatte, ob mir die Geschichte tatsächlich gefallen könnte. Die Kurzbeschreibung klang zwar ganz nett, allerdings blieb immer ein Restzweifel, sodass ich skeptisch war. Nun habe ich mir endlich einen Ruck gegeben und ich muss sagen, dass ich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht restlos begeistert bin.

Die Geschichte ist an sich ganz süß und vom Autor toll und flüssig geschrieben, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und die Figuren und deren Gefühle und Gedanken gut kennen lernt. Leider sind es doch auch genau die Figuren, die dafür gesorgt haben, dass ich von der Geschichte nicht gänzlich überzeugt bin und das Buch deswegen letztendlich nur ganz in Ordnung fand.

Parker hat es nicht leicht: Seit einem Unfall ist sie blind, ihre Eltern sind in Abständen zueinander gestorben. Um sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen, zieht ihre Tante mit ihrer Familie zu Parker, um sich um sie zu kümmern. Was hier eine nette Geste ist, wird von Parker allerdings als vollkommen selbstverständlich angesehen. Sie weicht ihrer Familie aus und lässt auch in der Schule nur wenige Freundschaften zu, was vor allem an ihren strengen Regeln liegt, denn wer sich an diese nicht hält, hat keinen Platz in ihrem Leben. Parker empfand ich leider sehr oft als unsympathisch und egoistisch. Ihre Freunde sind nur ein nettes Beiwerk, die sich ihre Probleme anhören, aber sobald es anderen schlecht geht, wird es von Parker häufig verdrängt oder sie zieht sich von den Menschen zurück, sodass sie sehr häufig dabei ihre eigenen Regeln bricht, ohne es selbst zu merken.

Dazu ist sie, obwohl sie blind ist, sehr oberflächlich. Sie datet kurzzeitig einen Jungen und fragt ihre Freunde dabei ständig, ob er gut aussehen und welche Schuhe er sogar tragen würde. Gleichzeitig lacht sie ihre beste Freundin öffentlich aus, weil diese gerne Jogginghosen trägt. Über ihre neue Mitschülerin, die sich aufopfernd um sie kümmert, zeigt sie sich verwundert, als sie erfährt, dass sie ein wenig mehr auf die Waage bringt. Für jemanden, der darauf besteht, so akzeptiert zu werden, wie man ist, ist dies meiner Meinung nach harter Tobak und alles andere als sympathisch.

Trotz dieser Kritik ist die Geschichte aber dennoch nicht gänzlich schlecht, denn es ist eigentlich eine ganz süße High School Geschichte, bei der die Themen Liebe, Freundschaft, Ausgrenzung und die Suche nach sich selbst im Vordergrund stehen. Wären die Figuren sympathischer und weniger oberflächlich gewesen, hätte ich sicherlich mehr Spaß an der Geschichte gehabt.

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Cover des Buches Wie ich dich sehe (ISBN: 9783551583475)
Elli_Bees avatar

Rezension zu "Wie ich dich sehe" von Eric Lindstrom

Wie ich es sehe
Elli_Beevor 3 Jahren

BUCHBESCHREIBUNG
Parker ist blind und hat mit einem Schicksalsschlag nach dem anderen zu kämpfen, was sie aber nicht davon abhält so zu leben, wie sie es für richtig hält. Mit (selbst)ironischem Humor und eisernem Willen schlägt sie sich durch die High-School-Zeit, auch wenn sie sich eingestehen muss, dass sie ohne ihren besten Freund Scott da durch muss …

CHARAKTERE
Das Jugendbuch ist aus Parkers Perspektive geschrieben, in der Ich-Form, was es einfach macht sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Ihr Charakter ist speziell, aber auf eine gute Art und Weise und lässt sie sympathisch erscheinen. Ihr ist viel in ihrem Leben widerfahren und dies versucht sie durch ihren ironischen Humor auszugleichen. Dies kann auch schon mal ruppig gegenüber anderen wirken, in Wahrheit ist es jedoch nur ein Selbstschutz und ihr Umgang mit dem Leben. Auch an Selbstironie spart sie nicht, so trägt sie täglich eine Augenbinde, um ihren Zustand noch einmal zu verdeutlichen, zusätzlich befinden sich Blinden-Witze-Buttons in auf ihrer Army-Jacke. Auch vom Laufen hält sie niemand ab, sie meistert dadurch etwas, das für andere undenkbar erscheint. Es gibt aber auch Situationen, in denen sie schwach wird. Diese Verletzbarkeit wird vor allem dann sichtbar, wenn es um Freundschaft und Vertrauen geht. Alles in allem ist Paker eine undenkbar starke, junge Frau, die man rasch in sein Herz schließt.

Aber auch ihre Freunde werden sehr liebenswert beschrieben. Sowohl Molly, die neu an ihrer Seite ist, da sie ihr neuer Buddy ist und Parker täglich durch den Schulalltag begleitet, als auch Sarah, Parkers beste Freundin, mit der sie in der Mittagsstunde Beratungsstunde für alle Schüler der High School anbietet und mit der sie jeden Abend telefoniert. Sarahs Augen helfen Parker den Schultag noch einmal aus einer anderen Perspektive Revue passieren zu lassen. Und dann wäre da noch Faith, Parkers alte Freundin, die eigentlich nicht mehr richtig zum Freundeskreis dazugehört. Ebenso wie Scott, der plötzlich durch eine Zusammenführung der Schulen wieder bei ihr im Klassenraum sitzt. Scott, der einst unersetzlich gewesen ist.

Das Buch beginnt mit einem weiteren Schicksalsschlag für Parker: dem Tod ihres geliebten Vaters, über den sie nicht wirklich reden kann. Ihre Mutter hat sie bereits mit ihrem Augenlicht bei einem Unfall in ihrer Kindheit verloren. Seitdem sind ihr Vater und sie allein gewesen, bis er tot aufgrund von einer Überdosis Medikamente aufgefunden wird. Plötzlich wohnen ihre Tante und deren Kinder in Parkers Haus, die ihr fremd und unvertraut sind, aber die sich um Parker kümmern müssen, denn schließlich ist sie erst 16 Jahre alt und noch dazu blind …

„Und was wirst du jetzt machen?“
„Was ich immer mache.“
„Ich meine in 10 Minuten. Da wirst du hinter ihm sitzen.“
„Aber ich werde ihn nicht sehen.“

MEINE MEINUNG
Die Amazonbeschreibung verfährt meiner Meinung nach schon zu viel von dem Buch. Zudem sie sich auch in einen anderen Jungen verliebt, in einen Schuhverkäufer – Jason -, der neu an ihre Schule kommt. Auch wenn ihre Gefühle für Scott noch tief in ihrem Herzen vorhanden sind – schließlich ist er auch ihr bester Freund gewesen – will sie Jason eine Chance geben.

Das Buch bietet unglaublich viel. Es geht nicht nur um die erste Liebe, sondern auch um die Freundschaft, um den Umgang mit toten Eltern, um Parkers Blindheit, aber auch ihren Mut nicht aufzugeben und sich Dinge zu trauen, die ihr keiner zutraut.

Nicht gefallen hat mir persönlich die Szene im Einkaufscenter mit Molly Schwester. Diese ist mir zu gekünstelt und aufgesetzt. Bin aber generell kritisch bei Models und Berühmtheiten in Erzählungen.
Davon abgesehen habe ich aber Parkers Geschichte verschlungen.

„Not if I see you first“, heißt das Buch im Original. Schade, dass dies nicht so übernommen worden ist, denn diese Aussage von Parker und Scott passt hervorragend zu der Geschichte, besser als „Wie ich dich sehe“.

„Aber sicher ist das was.“ Er drückt behutsam zu. „In jedem Menschen steckt etwas, von dem du nichts weißt. Aber dass du nichts davon weißt, heißt nicht, dass es ein Geheimnis ist, sondern nur, dass du noch nicht davon weißt.“ Er lässt meine Hand wieder los. „Und das ist gut so. Sonst hätten Menschen keinen Grund, miteinander zu sprechen.“

FAZIT
Ich habe mich mit Parker sehr wohl gefühlt, ihre Art Humor trifft genau den meinigen. Zusätzlich bin ich ein großer Fan ihrer Schlagfertigkeit und ihres Durchsetzungsvermögens. Eric Lindstrom hat es außerdem geschafft, einen durchaus authentischen Frauencharakter mit einem unglaublich sympathischen Freundeskreis zu kreieren. Gerne mehr! Sowohl von Parker, als auch von Eric …

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