Elizabeth George

 4 Sterne bei 5.631 Bewertungen
Autorin von Gott schütze dieses Haus, Auf Ehre und Gewissen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Elizabeth George (© Debra Hurford Brown)

Lebenslauf von Elizabeth George

Elizabeth George und Inspector Lynley: Der englische Detective Inspector Thomas Lynley ist den meisten Menschen heute aus der gleichnamigen TV-Adaption bekannt. Sie basiert auf den Bestsellern der amerikanischen Autorin Elizabeth George, von der inzwischen 23 Bände der Serie vorliegen. Elizabeth George wurde 1949 in Ohio geboren und arbeitete nach ihrem Studium zunächst als Englischlehrerin. 1988 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „A Great Deliverance“, der das sensible Thema sexueller Gewalt in der Familie behandelt und ein Jahr später in Deutschland unter dem Titel „Gott schütze dieses Haus“ erschien. Es war der erste Auftritt von Detective Inspector Thomas Lynley und seiner Partnerin Barbara Havers. Neben den Inspector-Lynley-Mysteries, die von der BBC verfilmt werden, schrieb Elizabeth George mehrere eigenständige Romane, darunter die Jugendbuchreihe „Whisper Island“.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Inspector-Lynley-Box (ISBN: 9783837162899)

Die Inspector-Lynley-Box

Neu erschienen am 23.11.2022 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Elizabeth George

Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442488650)

Gott schütze dieses Haus

 (454)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Auf Ehre und Gewissen (ISBN: 9783641120320)

Auf Ehre und Gewissen

 (371)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Mein ist die Rache (ISBN: 9783641120269)

Mein ist die Rache

 (319)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Keiner werfe den ersten Stein (ISBN: 9783641120276)

Keiner werfe den ersten Stein

 (310)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Denn keiner ist ohne Schuld (ISBN: 9783442479801)

Denn keiner ist ohne Schuld

 (290)
Erschienen am 16.09.2013
Cover des Buches Asche zu Asche (ISBN: 9783442480630)

Asche zu Asche

 (279)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Denn bitter ist der Tod (ISBN: 9783442479245)

Denn bitter ist der Tod

 (266)
Erschienen am 19.08.2013
Cover des Buches Wo kein Zeuge ist (ISBN: 9783641261412)

Wo kein Zeuge ist

 (259)
Erschienen am 28.10.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Elizabeth George

Cover des Buches Was im Verborgenen ruht (ISBN: 9783442316205)
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Rezension zu "Was im Verborgenen ruht" von Elizabeth George

Hätte ein wenig kürzer sein dürfen
bookcatlovevor 21 Tagen

Ich bin absoluter Lynley und Havers Fan und verfolge die Reihe schon seit Jahren. Daher habe ich mich auch auf das neue Buch der Autorin sehr gefreut.

Tatsächlich ist mir dieser 21. Band allerdings etwas schwer gefallen. Es geht um die Polizistin Teo Bontempi, die nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht. Alles weist auf einen Mordanschlag hin. Detective Superintendent Thomas Lynley ermittelt in der nigeranischen Gemeinde und taucht mit DS Barbara Havers in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ...

Zunächst muss ich darauf hinweisen, dass die Hauptthematik des Buches die Beschneidung von Frauen und Mädchen in afrikanischen Kulturen ist. Für mich völlig unverständlich wird diese grauenhafte Verstümmelung nach wie vor vorgenommen, ohne Sinn, Zweck und Verstand. Eine wirklich wichtige Thematik, die zurecht behandelt wird. Brutal beschreibt Elisabeth George wie auch heute noch Frauen ihr Leben lang leiden müssen ohne Empfindungen, ohne Lust, nur um besser an den "Mann" gebracht zu werden.

Im Buch allerdings verliert sich die Autorin meines Erachtens nach etwas aufgrund der detaillierten Erzählungen. In Teilen waren mir die Dialoge und Beschreibungen einfach zu langatmig. Zwar beginnt das Buch spannend und die Spannung setzt sich auch in dem kniffeligen Fall fort, aber trotzdem hätte das Buch vielleicht ein paar Seiten weniger gebraucht.
Ich habe auch tatsächlich die bekannten Ermittlungen von Havers und Lynley vermisst, die in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die anderen Charaktere nehmen derart viel Raum ein, dass Havers und Lynley eigentlich nur "mitspielen" dürfen.

Für mich war es zwar von der Thematik und dem grandiosen Schreibstil ein interessantes Buch, aber sicherlich nicht mein liebster Teil der Reihe. Ich liebe einfach Lynley und Havers und freue mich wenn die beiden eine zentralere Rolle spielen und wir wieder mehr über deren Privatleben erfahren.

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Cover des Buches Payment in Blood (ISBN: 9781444738278)
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Rezension zu "Payment in Blood" von Elizabeth George

Verdächtigungen
Janoshvor 2 Monaten

Ein dringend reparaturbedürftiges Herrenhaus in den schottischen Highlands, kürzlich und wohl aus finanziellen Gründen umfunktioniert in ein Hotel, ist der Schauplatz im ersten Drittel des zweiten Krimis in der Inspector Lynley/Sergeant Havers-Reihe. Nimmt man als weiteres Requisit das trübe, düstere, eiskalte Wetter hinzu, so hat man ein Setting, das wie gemacht scheint für einen Kriminalroman, so oder ähnlich genutzt von einer ganzen Anzahl Autoren vor Elizabeth George, der Amerikanerin, deren offensichtliche Begeisterung für die große Insel in der Nordsee und die britische Lebensart sie dazu verleitete, erstaunlich authentische, „typisch britische“ Detektivromane zu schreiben – wie ihr vor allem waschechte Engländer, seien es Kritiker oder Leser, immer wieder aufs Neue bescheinigen.

Erwartet man aber einen Krimi a la Agatha Christies „And Then There Were None“, bei dem sämtliche Verdächtige sich an einem abgeschiedenen Ort eingeschlossen finden und es nur des scharfen Verstandes des ermittelnden Inspektors – Thomas Lynley nebst zynisch-verbiesterter Barbara Havers – bedarf, um den grauseligen Mord an der Drehbuchautorin Joy Sinclair im Handumdrehen und natürlich nach einigen Verwirrungen und Irreführungen des Lesers mit einem Überraschungseffekt am Ende aufzuklären, so irrt man sich! Mrs. George hat so ihre eigenen Methoden....

Nach zähen und fruchtlosen Befragungen, die mich nicht wenig irritierten, kamen sie doch selten auf den Punkt, und einem weiteren Mord – dreist verübt unter den Augen nicht nur der beiden New Scotland Yard Detektive, sondern auch einem Haufen herumwuselnder schottischer Kollegen -, löst sich die Gesellschaft auf und der achte Earl of Asherton, der sich, und der Erfolg gibt ihm Recht, zum Kriminalkommissar berufen fühlt, reist mitsamt der ihm vor etwas mehr als einem Jahr zur Seite gestellten, aus wahrhaft proletarischen Verhältnissen stammenden und daher mit einer reichlichen Portion Hass auf die britische Upper Class und das dekadente Establishment ausgestatteten, Barbara Havers wieder zurück nach London. Zum Glück, denn die in reichlich unverständlichem schottischen Dialekt geführten Dialoge – unmöglich zu lesen! - begannen an meinen Nerven zu zerren. Nun, von London aus, ihrem Hauptquartier, ermittelt das so unterschiedliche Gespann, das allerdings inzwischen gelernt hat, einander überaus wertzuschätzen, weiter – nicht gemeinsam freilich, denn die Beiden folgen jeweils anderen konträren Spuren, höchst unbefriedigt und noch dazu voller Ressentiments, als ihnen klar wird, dass sie von allerhöchster Seite manipuliert wurden...

Ihr gewöhnlich unbestechlicher Partner hat, dessen ist sich Barbara Havers sicher, sein Urteilsvermögen in Schottland verloren, hat sich von seiner Herkunft und seinem persönlichen Involviertsein verleiten lassen – eine der Verdächtigen ist die bezaubernde Lady Helen, nebenbei die Frau, die er liebt – und seine rasende Eifersucht lässt für ihn keinen Zweifel daran, dass der Mann, mit dem seine Angebetete auf dem schottischen Herrenhaus eindeutig ein Verhältnis begonnen hat, ein verkrachter Regisseur, der mit dem Theaterstück, zu dessen ersten Proben sich die Theatertruppe in der Abgeschiedenheit getroffen hatte, eine neue Chance bekommen sollte, der Mörder der leichtlebigen und anscheinend intriganten Drehbuchschreiberin ist, mit der er obendrein  noch wenig freundschaftliche Familienbande teilte...

Selbst überzeugt davon, dass der Produzent des Stückes, ein untadeliger und natürlich ehrbarer Adliger, der, wie sie meint, den nur allzu willigen, weil der gleichen Schicht angehörenden Lynley geschickt für seine Zwecke einspannt, höchstselbst der Mörder ist, versucht Barbara, unterstützt von Lynleys Freund, dem renommierten Forensiker Simon St. James, Verdachtsmomente gegen den Hochwohlgeborenen zu sammeln, um nicht nur ihre eigenen Vermutungen bestätigt zu finden, sondern auch ihrem sich verrennenden Partner den Hals zu retten. Vor allem letzteres, denn, wie gesagt, sie hat ihn längst als Kollegen wie als Menschen schätzen gelernt und würde, ohne dies jemals zuzugeben, für ihn durchs Feuer gehen.

Nun ja, auch Sergeant Havers Urteilsvermögen ist natürlich beeinträchtigt! Geleitet von dem Verlangen, ihre Vorurteile bestätigt zu sehen, beißt sie sich in eben jenen Lord fest – und muss dann schließlich, ebenso wie Lynley, feststellen, wie komplex und facettenreich der Fall, mit dem sie es zu tun haben, in Wirklichkeit ist, wie tief seine Wurzeln in die Vergangenheit reichen.... - und dass sie ihn eben nur dann lösen können, wenn sie alle an einem Strick ziehen!

Ja, komplex ist auch der zweite Kriminalroman um die beiden Protagonisten samt den ihnen zugehörigen Nebenfiguren! Bestückt mit der üblichen Anzahl von handelnden Personen, deren Verbindung, wie auch im Vorgängerband, peu a peu ans Licht des Tages treten, obschon das nicht im Sinne der Betroffenen ist, denn das Licht des Tages ist gnadenlos! Es zerstört Fassaden, die ein Leben lang aufgebaut und aufrechterhalten wurden, und es lässt Beziehungen zerbrechen, die nur so lange gewahrt werden konnten, wie die Fassaden nicht beschädigt waren. Dies gilt in Elizabeth Georges Romanen grundsätzlich, nicht nur für die Gruppe der Verdächtigen in jedem einzelnen Band, sondern ebenso für die immer wiederkehrenden und sich mit jedem Buch der Serie kontinuierlich weiterentwickelnden Figuren. Auf irgendeine Weise haben die Fälle, in denen Lynley und Havers ermitteln, auch mit ihnen persönlich zu tun, bringen Risse auch in die eigenen Fassaden, konfrontieren sie mit sich selbst und bringen schmerzhafte Erkenntnisse.

Die Lösung schließlich ist, und das ist wohl das, was sich die meisten Krimileser wünschen, überraschend, wiewohl sie mich persönlich nicht so ganz zu überzeugen vermochte und Fragen offen ließ. Leider ist es nicht der stärkste Schluss, den sich die Großbritannien und all seine Eigentümlichkeiten liebende Amerikanerin, deren sämtliche Krimis ich im Laufe der 33 Jahre ihres Erscheinens gelesen habe, ausgedacht hat. Übrigens ist er auch nicht befriedigend, nein, alles andere als das, für unseren so sympathisch-menschlichen Earl, Thomas Lynley, der beschämt und in verzweifelter Einsamkeit zurückbleibt. Er hat zwar letztendlich den Fall aufgeklärt – ganz sicher mit Hilfe der wackeren, scharfzüngigen Barbara! -, sein unbesonnenes, geradezu rüdes Verhalten der tief verletzten Lady Helen gegenüber hat jedoch so viel Porzellan zerschlagen, dass man wohl kaum damit rechnen kann, dass dies jemals wieder repariert werden könnte. Aber schauen wir weiter! Elizabeth George hat ja schließlich noch weitere neunzehn Lynley/Havers-Romane in petto....

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Cover des Buches A Great Deliverance (ISBN: 9781444738261)
Janoshs avatar

Rezension zu "A Great Deliverance" von Elizabeth George

Beziehungen
Janoshvor 2 Monaten

Verlassen haben mich die so durch und durch britisch anmutenden Kriminalromane um die beiden Protagonisten Thomas Lynley und Barbara Havers, geschrieben von der waschechten, in Ohio geborenen und im so unbritischen Kalifornien aufgewachsenen Amerikanerin Elizabeth George in den vergangenen 33 Jahren nie. Von Zeit zu Zeit brachte sie einen weiteren Lynley/Havers-Band auf den Markt, in den ersten Jahren voller Spannung erwartet – aber irgendwann wurde George eher eine mir selbst auferlegte Pflichtlektüre, gelesen mehr aus Treue zu den beiden Protagonisten und als Tribut an die ungewöhnlichen, tiefschürfenden, immer spannenden, oft erschütternden, hervorragend aufgebauten und gekonnt erzählten Geschichten, mit denen mich die ersten acht Bände immer wieder aufs Neue zu begeistern wussten. Nun, die Krimis wurden mit der Zeit schwächer, leider auch wesentlich umfangreicher, dadurch geschwätziger, auf jeden Fall langatmig bis schließlich regelrecht langweilig. Das freilich geschieht nicht selten, wenn man eine erfolgreich begonnene Buchreihe endlos in die Länge zieht, anstatt sie auf dem Höhepunkt auslaufen zu lassen!

Nachdem der bislang letzte, bereits der 21. Band der Serie, für mich eine einzige ärgerliche Enttäuschung war, ist es nun an der Zeit, Lynley und Havers in Frieden ziehen zu lassen, was immer auch die Autorin ihnen noch zugedacht hat – und stattdessen, schon um der langjährigen Freundschaft willen, die mich mit dem ungleichen Detektivgespann verbindet, die frühen Kriminalromane der Elizabeth George wiederzulesen, unbedingt aber diejenigen, die mich noch über die Maßen fesselten, beginnend mit dem allerersten (wiewohl man mit Band 4 feststellen wird, dass er eigentlich der zweite Band ist), nunmehr hier zu besprechenden Buch, „A Great Deliverance“ (deutscher Titel „Gott schütze dieses Haus“), der mich beim erneuten Lesen nicht weniger gefangennahm, nicht weniger beeindruckte, als damals, 1989.

Ja, den einen oder anderen Kritikpunkt gibt es wohl, ein antiquiertes Setting selbstredend, ein Hintergrund, den man heute so nicht mehr in Romane einbauen würde -  was aber nicht ins Gewicht fällt, denn in sein Erscheinungsjahr passt dies allemal! Aber auch gewisse Längen waren nicht zu übersehen, unnötige Detailverliebtheit, die freilich in den späteren Bänden viel prononcierter sind, und mir wahrscheinlich nur deshalb auch hier in diesem so starken Roman aufgefallen sind. Dem Gesamtbild tun sie jedoch noch keinen Abbruch. Genauso wenig wie ad absurdum getriebene Stereotypen, wenn es um zwei unausstehliche und völlig überflüssige, außer einer einzigen Aussage, die auch von anderer Seite hätte kommen können, nichts zur Fortführung der Handlung beitragende amerikanische Nebenfiguren geht, über die ich letztlich hinwegsehen kann, denn die hervorragenden Charakterisierungen der Hauptfiguren wie auch der meisten Nebenpersonen, ihr Verhältnis zueinander, ihre Entwicklung und Verflechtung untereinander und mit dem gar grausigen Mordfallall, der im Mittelpunkt der Handlung steht, lassen alle kleineren Makel in den Hintergrund treten. Vielschichtig sind sie, alles andere als eindimensional – und auch wenn der adlige Scotland Yard-Inspector Thomas Lynley ein so tadelloser wie typischer britischer Gentleman ist, so ist er, von seinen inneren Dämonen geplagt, die sich dem Leser langsam offenbaren, alles andere als der vom Leben verwöhnte, der strahlende und siegreiche Held, als den ihn die ihm zur Seite gestellte ruppige und verbitterte, wegen ihrer Unfähigkeit und ihres Unwillens zur Zusammenarbeit mit ihren Kollegen zum Streifendienst degradierte Barbara Havers gerne sehen und gerade deshalb verachten möchte.

Die sperrige Kollegin mit dem massiven Minderwertigkeitskomplex und einem Bündel familiärer Sorgen, das sie um jeden Preis unter Verschluss halten möchte, wird im Laufe der schwierigen Ermittlungen, die sie mit dem 8. Earl of Asherton, alias Thomas – Tommy – Lynley, im ländlichen Yorkshire anzustellen gezwungen ist, eines Besseren belehrt werden, zu ihrer größten Verwirrung den unbändigen Hass auf ihn und alles, was er verkörpert, nicht aufrechterhalten können, je näher sie den sehr menschlichen, mitfühlenden und verständnisvollen Inspektor kennenlernt. Und was sie selbst betrifft, so wird auch der Blick des Lesers auf sie am Ende nicht mehr der sein, den er vielleicht am Anfang gehabt hatte!

Ja, um Beziehungen vor allem geht es in „A Great Deliverance“, mehr als in jedem anderen der Folgebände, um die Beziehung zwischen den beiden Polizisten, privaten, von leidenschaftlichen wie schmerzvollen Gefühlen geprägten Beziehungen des Inspektors zu seinen Freunden Simon St. James, dessen Frau Deborah und der bezaubernden Lady Helen, mit denen ihn eine tiefe, durchaus schuldbehaftete und spannungsreiche Freundschaft verbindet und die auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden in dem von Elizabeth George ersonnenen Universum. Von den nur langsam sichtbar werdenden Beziehungen der Bewohner des kleinen Ortes Keldale in den Yorkshire Moors, in dem sich das zunächst so eindeutig erscheinende, aber je tiefer Lynley und Havers bohren, immer mehr Fragen aufwerfende Verbrechen ereignet hat, erfährt der Leser, Beziehungen, deren Bande Lügen, Geheimnisse und Versagen sind. Schließlich aber geht es, auf schreckliche Weise, um die Beziehung zwischen dem enthaupteten Opfer William Teys und seiner Tochter, der unförmigen, von allen bemitleideten, aber schmählich, schamvoll und feige von allen im Stich und mit ihren Nöten völlig allein gelassenen Roberta, die sich zu dem Mord an ihrem allseits geachteten Vater bekennt und danach in undurchdringliches Schweigen verfällt, bis gegen Ende der Geschichte und dann in einer unvergesslichen, intensiven, den Leser bis ins Mark erschütternden Szene die Mauern einstürzen und nur Ruinen und verbrannte Erde zurücklassen. Sich allmählich enthüllende düstere, gar finstere und unbedingt erschröckliche Familiengeheimnisse decken weitere unerwartete Beziehungen auf, die den Leser entsetzt innehalten lassen und bei dem einen oder anderen die Frage  aufkommen lassen mögen, ob gewisse Morde oder Tötungen wirklich strafrechtlich geahndet werden sollten...

Doch genug an dieser Stelle! Wer einen wirklich guten, klug und anspruchsvoll geschriebenen Kriminalroman, dem ich unbedingt das Attribut „literarisch“ zueignen möchte, zu schätzen weiß, wird mit Elizabeth Georges preisgekröntem Erstlingswerk auf seine Kosten kommen. Garantiert!

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Gespräche aus der Community

Hallo liebe Jugendbuch und Wanderpaket Fans!!!


Nachdem ich 4 Jahre ein Wanderpaket für Jugendbücher betreut habe, wurde mir vorgeschlagen einen eigenen Thread zu diesem Thema zu erstellen :) Das ist eine sehr gute Idee und hier ist er schon ;)


Regeln Wanderpaket „Jugendbücher“


1. Schreibt im Thread einen Beitrag, dass ihr gern mitmachen möchtet. 


2. In der Liste wird euer Nickname erscheinen.


3. Für jedes Jugendbuch, das ihr rausnehmt, müsst ihr ein gleichwertiges Jugendbuch hineinlegen. Dabei bitte auch darauf achten, das in der Regel Hardcover gegen Hardcover und Taschenbuch gegen Taschenbuch getauscht wird. Außerdem ist es möglich ein HC gegen zwei TB zu tauschen. Es dürfen auch Leseexemplare und Selfpublishing - Bücher reingelegt werden. Achtet auch auf eine Altersangabe ab 12 Jahre. 


Andere Genre haben im Paket nichts zu suchen!!!


4. Die Bücher sollten zwischen 2000 und 2022 erschienen sein. Wenn z.B ein topaktuelles Buch aus dem Jahr 2021 entnommen wurde, sollte auch ein topaktuelles Buch aus 2021 wieder reingelegt werden. Bei älteren Büchern sollte das neu reingelegte Buch nur höchstens 2 Jahre abweichen. 


Deutlich ältere Bücher und Mängelexemplare dürfen gerne als Zusatzbücher mit reingelegt werden. Bei Zusatzbücher, die entnommen werden, muss nicht zwingend ein Tauschbuch wieder ins Paket gelegt werden.


Bitte legt von einer Reihe auch nur jeweils 2 Bände in das Paket, da mehrere Bände einer Reihe zu viel Platz im Paket benötigen und sich evtl. dann kein Abnehmer findet.


5. Legt auch eine kleine Beigabe für euren Nachfolger rein z.B. Tee, Süßes, Lesezeichen usw. So hat er trotzdem etwas, worüber er sich freuen kann, auch wenn er vielleicht kein Buch findet.


6. Eine Liste liegt im Paket, dort tragt ihr dann bitte euren Nicknamen ein und die Bücher, die ihr entnehmt - sowie die Bücher, die ihr reinlegt.


7. Zustand der Bücher: Die Tauschbücher sollten in einem guten Zustand sein. Sie können natürlich gebraucht sein, sollten aber nicht allzu große Mängel enthalten (nicht erlaubt: zerfledderte, total befleckte, stark verknickte Bücher usw.). Denkt einfach daran, über welche Bücher Ihr selbst euch noch freuen würdet. Auch bei den Zusatzbüchern sollten strenge Gerüche und extreme Verschmutzungen vermieden werden, da sich das sonst gern auf den restlichen Inhalt des Pakets überträgt.


8. Versand: Das Paket sollte immer schnellstmöglich an den nächsten Teilnehmer weitergeschickt werden (Adresse des Nachfolgers bitte selbständig erfragen), denn alle warten und freuen sich ja auf das Paket. Maximal sollte das Paket jedoch höchstens 7 Tage bei einem Teilnehmer verbringen.


Am günstigsten wäre der Versand über Hermes - als M Paket für 5,89€, wenn der Paketschein online ausgedruckt wird :)



Der Paketpreis ist dort unabhängig vom Gewicht. Das maximal zulässige Gewicht hängt von der gewählten Versandart und vom Versandland ab. Für Deutschland beträgt es 25 kg bei “Abgabe im PaketShop“ und 31,5 kg bei “Abholung an der Haustür“.


Zum Vergleich - über DHL wäre der Versand dann deutlich teurer (16,49€ über 10 kg)!


9. Leider können aufgrund der Kosten nur Teilnehmer aus Deutschland mitmachen.


10. Jeder Teilnehmer schreibt bitte kurz im Thread, wenn er das Paket erhalten hat, damit das in der Liste vermerkt werden kann. Der Versender  teilt dem Empfänger und mir die Sendungsnummer des Pakets zur Sendungsverfolgung mit. Versendet wird entweder mit der Deutschen Post oder per Hermes.


11. Jeder Teilnehmer sollte nach Erhalt des Päckchens im Thread kurz über die Bücher und Beigaben, die man entnommen hat - gern mit Fotos – berichten. 


12. Über die Bücher und Beigaben, die noch im Paket sind bzw. solche, die man noch dazu legt, sollte man aber nichts verraten. Der Inhalt soll ja für den jeweiligen Empfänger eine Überraschung bleiben.


13. Zwischendurch werde ich das Paket immer mal wieder zu mir senden lassen, damit ich es durchschauen kann. Bei Problemen oder wenn euch der Inhalt des Pakets nicht in Ordnung vorkommt, schreibt mir bitte umgehend eine Nachricht.


14. Wer häufiger mitmachen möchte, der sollte dies bitte im Thread mitteilen, dann werde ich das sehr gerne berücksichtigen.


15. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf nicht mehr mitmachen! 

Aber das versteht sich von selbst.


Nach all den Regeln, die leider nötig sind, wünsche ich EUCH nun ganz viel Spaß :)

LeoLoewchen



Hier die Teilnehmer-Liste!

Regeln findet ihr hier und im Paket. Außerdem hänge ich die entnommenen Bücher an :)


Jeder besorgt sich eigenständig die Adresse des nächsten Teilnehmers, damit es auch zügig weitergeht.


Aktueller Stand :

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887 Beiträge
Lissa342s avatar
Letzter Beitrag von  Lissa342vor 8 Stunden

Ganz viel Spaß beim Stöbern und stress dich nicht zu viel :). Du hast das Paket ja gerade erst bekommen :).

Zum Thema
Hallo! Diese Leserunde wurde erstellt um das oben genannte Buch gemeinsam zu lesen ! Es gibt KEINE Bücher zu gewinnen, bitte mit einem eigenen Exemplar an der LR teilnehmen. Wir freuen uns über viele Leser die sich der Runde anschließen möchten 😀 Viel Spaß! 📚😃
82 BeiträgeVerlosung beendet
-Kathi0801-s avatar
Letzter Beitrag von  -Kathi0801-vor 4 Jahren
Geschafft. Die Aufklärung des Mordes an Angelina und das es ein Unfall war fande ich gut. Aber bei der Geschichte mit Barbara kann ich euch nur zustimmen. Nicht wirklich logisch. Habe dem Buch 3 Sterne gegeben, da ich zwischenzeitlich doch zu kämpfen hatte. Rezi schreibe ich morgen und verlinke sie dann noch in diesem Beitrag.

Hallo, hier handelt es sich um eine LR die dem gemeinsamen Austausch zum Buch dienen soll. Es gibt KEINE Bücher zu gewinnen.

Es ist jeder herzlich eingeladen mit zu lesen.

Der genaue Termin für das gemeinsame Lesen wird noch bekannt gegeben.

39 BeiträgeVerlosung beendet
BettinaFs avatar
Letzter Beitrag von  BettinaFvor 4 Jahren
DIESE LESERUNDE IST GESCHLOSSEN! DAS GEMEINSAME LESEN BEENDET! 😀 Danke fürs mitmachen!

Zusätzliche Informationen

Elizabeth George wurde am 26. Februar 1949 in Warren, Ohio (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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