Dmitry Glukhovsky

 4 Sterne bei 1.207 Bewertungen
Autor von Metro 2033, Metro 2034 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dmitry Glukhovsky (© privat)

Lebenslauf von Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky studierte Journalismus und Internationale Beziehungen in Jerusalem. Er arbeitete als TV- und Radio-Journalist unter anderem für den Fernsehsender Russia Today und die Deutsche Welle. Außerdem nahm er als Korrespondent an der russischen Polarexpedition teil. Neben seiner Muttersprache spricht er englisch, spanisch, französich, deutsch und hebräisch. 2002 erschien sein Science-Fiction-Debütroman "Metro 2033" auf seiner Website kostenlos. Durch den Erfolg wurde der Roman später zum interaktiven Experiment und wurde zum Videospiel umfunktioniert. Inzwischen zählt Dmitry Glukhovsky zu den beliebtesten zeitgenössischen SciFi-Autoren. Dmitry Glukhovsky lebt in seiner Heimatstadt Moskau.

Alle Bücher von Dmitry Glukhovsky

Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)

Metro 2033

 (609)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Metro 2034 (ISBN: 9783453533011)

Metro 2034

 (230)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Metro 2035 (ISBN: 9783453319028)

Metro 2035

 (79)
Erschienen am 09.01.2018
Cover des Buches TEXT (ISBN: 9783958901971)

TEXT

 (57)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Future (ISBN: 9783453317581)

Future

 (39)
Erschienen am 11.04.2016
Cover des Buches Sumerki (ISBN: 9783453317598)

Sumerki

 (27)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Metro 2033 / Metro 2034 (ISBN: 9783453315938)

Metro 2033 / Metro 2034

 (12)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Metro - Die Trilogie (ISBN: 9783453320628)

Metro - Die Trilogie

 (10)
Erschienen am 11.11.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Dmitry Glukhovsky

Cover des Buches Outpost - Der Posten (ISBN: 9783453321779)D

Rezension zu "Outpost - Der Posten" von Dmitry Glukhovsky

Der Posten
Dajobamavor 2 Monaten

Outpost, Der Posten – Dmitry Glukhovsky

Wie das Cover bereits nahelegt, handelt es sich hierbei um eine extrem düstere postapokalyptische Geschichte. Vom Stil her erinnerte mich dieser Roman teilweise sehr an Werke von Stephen King. Monströs und blutrünstig. Dabei braucht diese Story einige Zeit, bis sie in Fahrt kommt und wirklich spannend wird. Das Ende kommt etwas plötzlich. Allerdings habe ich entdeckt, dass für Ende des Jahres eine Fortsetzung angekündigt ist.

Russland in einer nahen Zukunft nach einem großen Krieg, der wohl erhebliche Teile der Menschheit ausgelöscht hat. Über die Brücke, die über die vergiftete Wolga führt, ist jedenfalls seit Jahrzehnten niemand mehr gekommen. Jegor lebt hier im östlichsten Außenposten des Landes sehr abgeschieden und eher eintönig. Bis eines Tages doch jemand über die Brücke kommt…

Es ist eine düstere, langsam erzählte Geschichte, die einige Zeit braucht um wirklich in Fahrt zu kommen um dann in einem riesigen Blutrausch zu münden. Grundsätzlich ist das nicht unbedingt mein Genre. Für eine klassische Dystopie ist hier zu viel Übernatürliches im Spiel und zu viel Blut.

Glukhovsky kannte ich bisher nur von seinen literarischen Werken. Dies hier ist etwas völlig anderes. Ich hätte mir persönlich etwas deutlichere Regimekritik gewünscht. Die ist hier nämlich sehr gut versteckt. Ansonsten fällt der Erzählstil durch einen sehr männlichen Blickwinkel auf. Feminismus ist hier unbekannt, Rassismus an der Tagesordnung. Irgendwie passt das hier aber.

Im Prinzip finde ich also jede Menge Kritikpunkte an diesem Werk. Dennoch hat es mich gefesselt. Die Atmosphäre ist ziemlich gut dargestellt. Mal sehen, ob ich auf den Nachfolgeband noch Lust habe. Es würde mich ja schon interessieren, wie es mit Jegor und Michelle so weitergeht….

3 Sterne.

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Cover des Buches Outpost - Der Posten (ISBN: 9783453321779)G

Rezension zu "Outpost - Der Posten" von Dmitry Glukhovsky

Rückkehr in bekannte Gefilde?
Gallert-Oktaedervor 2 Monaten

Nachdem sich Dmitry Glukhovsky in jüngster Vergangenheit an anderen Konzepten versucht hat, kehrt er mit Outpost in die Post-Apokalypse zurück. Etwas, das auf jeden Fall Sinn macht, wenn man bedenkt, dass der Großteil seiner Leserschaft wohl durch die Metro-Reihe auf ihn aufmerksam geworden ist. Ich persönlich habe Metro2033 sehr gemocht, aber die nachfolgenden Romane fand ich, was die darin enthaltenen Ideen anbelangt noch einmal eine Ecke interessanter.
Trotzdem habe ich als Fan des Autors sein neues Werk am Tag der Erscheinung gekauft und war neugierig, worum es dieses Mal gehen würde. Haupthandlungspunkt ist der im Titel erwähnte Außenposten. Ein weitestgehend von der Außenwelt isolierter Ort, der über eine alte Eisenbahnbrücke wacht. Die Welt jenseits dieser Brücke ist durch den Krieg vor die Hunde gegangen, die Brücke ist stets von giftigem Nebel umhüllt und seit Ewigkeiten wurde niemand mehr gesehen, der versucht hat sie zu überqueren. Die Handlung wird ins Rollen gebracht, als nach ewiger Zeit zum ersten Mal eine fremde Person von der anderen Seite auf der Brücke auftaucht.

Wie bei Glukhovsky gewohnt wird die Handlung sehr atmosphärisch und spannungsvoll in Szene gesetzt. Der Außenposten und die darin stationierten Menschen erwachen durch die Sprache zum Leben, man hat das Gefühl mit den Leuten an diesem elenden Ort festzustecken. Das Gefühl der Bedrückung ist ständig zu spüren, insbesondere, wenn Glukhovsky beschreibt, wie die Menschen hungern müssen, weil die Rationen aus dem entfernten Moskau nicht eintreffen.

Es ist ein Buch, dass sich zunächst langsam aufbaut, doch mit einem Abschluss, in dem schließlich die wahren Dimensionen der Hintergrundhandlung deutlich werden.

Genau diese Hintergründe, ohne nun viel vorweg nehmen zu wollen, sind genau das, wovon ich hier gerne mehr gelesen hätte. Stilistisch gesehen ist Outpost für mich perfekt, aber was den Inhalt anbelangt hätte ich mir erhofft, dass Glukhovsky bei einigen Punkten mehr ins Detail, mehr in die Tiefe gegangen wäre. Sumerki, Future und Text waren in der Hinsicht für mich vollständige Werke, Outpost fühlt sich für mich noch nicht vollständig an.

Das ein zweiter Teil erscheinen wird, ändert deswegen für mich nochmal einiges. Als ich das Buch nach dem Erscheinen gelesen habe, war mir noch nicht bewusst gewesen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ich denke, dass ein Teil 2 Outpost sehr gut tun wird und Glukhovsky diese Chance nutzen wird, um die Hintergründe des Geschehens stärker zu thematisieren. Als für sich stehendes Werk würde ich Outpost vier Sterne verleihen, aber als Teil 1 erfüllt es seine Rolle in meinen Augen sehr gut und ich erhöhe auf fünf Sterne.

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Cover des Buches Metro 2033 (Comic). Band 4 (von 4) (ISBN: 9783962194154)A

Rezension zu "Metro 2033 (Comic). Band 4 (von 4)" von Dmitry Glukhovsky

Leider schon der letzte Band der Comic-Adaption von Metro 2033
Annejavor 3 Monaten

Mit „Tanz mit dem Tod“ gab es nun die vierte und letzte Comic-Adaption des Bestsellers Metro 2033. Da das Lesen des Buches und die Zeitspanne zwischen den Comics etwas länger her war, genehmigte ich mir vor diesem Band, noch einmal seine 3 Vorgänger. Allgemein empfehle ich diese Reihe wirklich beim ersten Band zu beginnen, da man sonst Schwierigkeiten hat in die Story zu finden.

 

Hat man das, durfte man sich auch diesmal wieder über eine tolle Zusammenfassung des letzten Buchabschnittes freuen. Als Leserin des Buches war ich einfach erstaunt, wie Peter Nuyten es schaffte, die eigentlich sehr komplexe Geschichte, mit nur wenigen Seiten gut zu präsentieren. Doch er schaffte es, auch wenn man natürlich nicht alle Themen bis ins kleinste Detail angehen konnte. Ich würde daher sagen, dass dieser Comic, wenn er einem gefällt, regelrecht zum Buch lockt, um hier schließlich alle Details zu erfahren.


Über die Handlungen und Geschehnisse möchte ich nicht wirklich etwas verraten. Dies liegt vor allem daran, dass es sehr viele sind und weil sie eben auf den Vorgängern aufbauen. Einzig das Ende überrumpelte mich etwas, da ich dieses nicht mehr so genau im Kopf hatte. Hier blieb mir nichts anderes übrig, als einen Blick ins Buch zu werfen, da es eben doch zu kryptisch gehalten war.

 

Da wir nun den einzigen kritischen Punkt abgehakt haben, möchte ich noch die Qualität des Bandes positiv hervorheben. Sowohl das Cover, als auch die Zeichnungen und Artworks am Ende, waren wie in den Vorgängern in einem gleichbleibenden tollen Stil. Man braucht nicht immer Steigerung, manchmal reicht es auch einfach, den Content durchweg zu halten und damit Neuleser und Kenner der Bücher in diese fantastische düstere Dystopie eintauchen zu lassen. Zum Beispiel in dem man hin und wieder die Original russische Sprache einbaute oder Stationen oder vergangene Geschehnisse zu erklären.


Fazit:


Auch diesmal verblüffte mich Peter Nuyten wieder damit, wie er die komplexe Handlung von Metro 2033 so gut zusammenfasste und sie dazu auch noch mit Bildern unterlegte, welche die Stimmung und Atmosphäre der Moskauer Metro perfekt einfingen. Ich persönlich würde mich freuen, wenn auch die anderen 2 Bücher solche Umsetzungen bekommen würden.

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Zusätzliche Informationen

Dmitry Glukhovsky wurde am 11. Juni 1979 in Moskau (Russland) geboren.

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von 372 Lesern aktuell gelesen

von 41 Lesern gefolgt

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