Dagmar Isabell Schmidbauer

 4,3 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Der Tote vom Oberhaus, Und dann kam das Wasser und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dagmar Isabell Schmidbauer

Cover des Buches Der Tote vom Oberhaus (ISBN: 9783943395013)

Der Tote vom Oberhaus

 (13)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Marionette des Teufels (ISBN: 9783943395006)

Marionette des Teufels

 (6)
Erschienen am 11.11.2011
Cover des Buches Und dann kam das Wasser (ISBN: 9783943395020)

Und dann kam das Wasser

 (6)
Erschienen am 04.11.2013
Cover des Buches Todesfalle Campus (ISBN: 9783943395037)

Todesfalle Campus

 (3)
Erschienen am 15.03.2016
Cover des Buches Goldgier (ISBN: 9783943395044)

Goldgier

 (2)
Erschienen am 28.11.2018
Cover des Buches Tödliche Kunst (ISBN: 9783943395051)

Tödliche Kunst

 (2)
Erschienen am 25.11.2020
Cover des Buches Der Tote vom Oberhaus (ISBN: 9783943395068)

Der Tote vom Oberhaus

 (1)
Erschienen am 25.11.2020
Cover des Buches Tote Engel (ISBN: 9783943395105)

Tote Engel

 (1)
Erschienen am 01.11.2006

Neue Rezensionen zu Dagmar Isabell Schmidbauer

Cover des Buches Tödliche Kunst (ISBN: 9783943395051)

Rezension zu "Tödliche Kunst" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Passau - gerne immer wieder
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

… und wieder hat Dagmar Isabell Schmidbauer in die Stadt Passau eingeladen, durch die ich vor 22 Jahren im Urlaub gefahren bin. Achja und in Freyung hatten wir unser Ferienzimmer. Auch dort spielt sich das eine und andere Geschehen ab im neuen Krimi Schmidbauers. Zwar sind meine Erinnerungen nach all den Jahren alles andere als frisch, aber ich weiß noch um die Schönheit der Städte, Dörfer und der Landschaft. Wäre mir damals schon bewusst gewesen, wie rege dort  gemordet, intrigiert, gelogen und betrogen wird, hätte ich sofort den Rückwärtsgang eingelegt. Nein, das ist natürlich ein Scherz. Denn erneut dürfen - oder besser gesagt müssen – die fiktiven Kriminalisten Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann ran, um die Frage zu klären, was es mit jener „Tödlichen Kunst“ auf sich hat, die ihren Erschaffer Quentin von Blümstorf das Leben gekostet hat. Gleichwohl bleibt es bei dem einen Toten nicht, sehr zum Ärger der honorigen Gesellschaft Passaus, denn die Ausstellung möchte trotz des Vorfalls eröffnet werden und da ist alles was nach Leiche aussieht, fehl am Platz. Erneut darf der Leser eintauchen in die dunkle Welt der Kriminalistik, der Verschwörungen, der persönlichen Dramen und Lügen und erneut hebt der Leser manch Überraschung aus, an die beim Einstieg in das Buch nicht zu denken war. Aber das ist typisch Schmidbauer und das ist gut so.

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Cover des Buches Tödliche Kunst (ISBN: 9783943395051)A

Rezension zu "Tödliche Kunst" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Lug und Trug und die schöne Kunst
aus-erlesenvor 2 Jahren

Ja, Verena, die Museumspädagogin und Quentin, der Künstler, sind sich nahegekommen. Immer wieder, mit zunehmender Lust. Ja, heute Nacht soll sein neues Kunstwerk „Klaviatur des Todes“ im Rahmen der Passauer Kunstnacht enthüllt werden. Ja, Verena wird die erste sein, die es sehen wird. Nach dem Künstler, natürlich. Doch, nein, es wird nicht so weit kommen. Sie krümmt sich vor Schmerz und Hoffnungslosigkeit vor der monumentalen Installation. Denn irgendwann zwischen 23 und 1 Uhr legte jemand (oder der Künstler selbst, die Gerichtsmedizin ist sich da momentan noch nicht ganz sicher) eine Drahtschlinge um den Hals von Quentin von Blümstorf. Nun hängt er mitten in seinem Kunstwerk. 

Kriminaloberkommissarin Franziska Steinbacher weiß, dass hier nicht nur die Aufklärung des Falles im Vordergrund steht, sondern vor allem das Tempo allen Beteiligten am Herzen liegt. Denn am Abend wird Passau durch Ströme von Kunstinteressierten wieder einmal zu ertrinken drohen. Und die Politikprominenz hat sich angesagt. Das heißt, die Obrigkeit schwitzt jetzt schon perlengroße Schweißtropfen und tritt heftig nach Unten. 

Der Ermittlerduo Steinbacher und Hollermann knüpfen sich erstmal alle vor, die von Blümstorf gekannt haben. Die Familie. Alte Handwerkerdynastie in der Stadt, die es im Laufe der Zeit ein ansehnliches Imperium erschaffen hat, spielt die heile Welt vor. Quentin durfte alles tun und lassen, was er wollte. Solange er Erfolg hatte. Natürlich hätte man ihn trotzdem gern an der Spitze des Bauunternehmens gesehen. Und Nina, die Freundin. Sie ist geknickt, weil Quentin auf Anraten seines Agenten sich als homosexuell geoutet hat. Sie traf sich heimlich mit ihm. Sein bester Kumpel Moritz ist hingegen weniger erschüttert als man es vermuten würde von einem Mann, dessen seit Kindertagen bester Freund so theatralisch von dieser Welt dahingeschieden ist. Einen Mäzen hatte Quentin von Blümstorf auch. Fassungslos ist der Mann. Seine Investition ist jedoch gesichert, der Künstler ist tot. Das ist immer gut fürs Geschäft. Je mehr Steinbacher und Hollermann in die Tiefen der Seele und des Geschäftes des bislang unbekannten Künstlers eintauchen, desto labyrinthischer wird dessen Leben. Und dann ist da ja auch noch die Kunstwoche, die in wenigen Stunden beginnt. Da ist jeder Hinweis Gold wert. Jede Spur kann die richtige sein. Was man überhaupt nicht gebrauchen kann, ist eine zweite Leiche. Doch das Leben der Passauer Kommissare ist kein Ponyhof…

Dagmar Isabell Schmidbauer lässt schon zum sechsten Mal Steinbacher und Hollermann auf Passauer Verbrecher los. Ihre Beschreibungen der Stadt sind einmal mehr ein knisternder Rundgang, der jeden weiteren Reiseband unnötig macht. Dass Links und Rechts des Stadtrundganges Leichen den Zutritt zu der einen oder anderen Sehenswürdigkeit versperren, nimmt man gern in Kauf. Denn in erster Linie ist „Tödliche Kunst“ natürlich ein Krimi. Einer, auf den man sich einlässt, und der einem die Arbeit der Polizei näherbringt. So detailliert sind die Kenntnisse der Autorin, dass man ihr jedes Wort abnimmt. 


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Cover des Buches Goldgier (ISBN: 9783943395044)A

Rezension zu "Goldgier" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Auf der Suche nach der goldenen Hand
aus-erlesenvor 4 Jahren

Es gibt nur einen Farbton, der den November in einem Wort beschreibt: Grau. Da ist jeder Farbtupfer eine Wohltat. Für den Totengräber – benutzen wir doch einmal diese fast schon nostalgische Berufsbezeichnung – ist es Daniela, die sein Leben erhellt. Seine neue Nachbarin ist schnell sein neuer Sonnenstrahl. Und der Goldfund von der Arbeit. In einer Urne, die in einem Sarg lag, der zu einem Grab gehört, dessen Bewohner für den Umzug nach Berlin gerade ans Licht geholt werden sollte. Für Kriminaloberkommissarin Franziska Steinbacher ist es Walter, ihr Freund. Der kann sich mehr als vorstellen mit ihr ein Kind zu haben. Sie nicht. Auch weil ihr Kollege Hollerbach als Papa in spe nur noch ein Thema hat: Sein bald erwarteter Nachwuchs. 
Doch wo Licht, da auch viel Schatten. Kanopka ist der Schattenspender für Arnold und Daniela. Er fordert – noch unverständlich für Arnold – Geld von Daniela. Und Arnold bekommt nach seinem goldigen Fund einen über den Schädel gezogen. Zufällig ist das auch der Schatten in Franziskas Leben. Denn sie ermittelt in dem Überfall auf Arnold. 
Die eigentlichen – nur für den Leser erkennbaren – Fortschritte macht aber Arnie. Nachdem sein Gedächtnis zu alter Form zurückgekehrt ist, beginnen auch die Schatten der Vergangenheit ein ziemlich klares Bild zu zeichnen. Den Schlag auf den Kopf hat er sicher von Kanopka erhalten. Der hat ihm schließlich gedroht als Arnie Daniela helfen wollte. Dann hat er das Gold genommen und nun müsst ja eigentlich die Schuld Danielas bei Kanopka getilgt sein. Alles klar! Doch so einfach ist die Sache nicht. Es muss noch geklärt werden wie das Gold in die Urne und die Urne in den Sarg kam. Das kann eigentlich nur der Bestatter gewesen sein. Doch so recht passt da nicht alles zusammen. Arnie ist noch lange nicht am Ende seiner Ermittlungen. Denn da ist ja auch noch der Fall Theo Koller. Dessen Grab hatte er ausheben sollen, weil es nach Berlin verlegt werden sollte. 
Währenddessen ist Franziska Steinbacher noch lange nicht so weit wie Arnie. Sie weiß nur, dass Arnie noch nicht ganz mit der Wahrheit rausrückt. Irgendwas weiß der Totengräber noch. Nur was?
Nach der Hälfte des fünften Krimis um das Ermittlerduo Steinbacher / Hollermann ist man als Leser dermaßen angestachelt, dass man das Buch beiseitelegen und auf eigen Faust sich nach Passau begeben möchte. Es kann doch nicht so schwer sein den Schaufelschwinger zu finden und zu erfahren, wer denn das Gold in einem scheinbar sicheren Versteck gehortet hat? Wäre es einfach, wäre der Krimi schon am Ende. 
Doch Dagmar Isabell Schmidbauer erlaubt es dem Leser nicht die Finger von ihrem Werk zu lassen. Und wenn doch mal ein Notfall eintritt, findet man sich ganz schnell wieder zurück in die Story. Als kleinen Appetitanreger sind die privaten Befindlichkeiten der Kommissare schon ein Fingerzeig auf das, was in den Nachfolgern auf Steinbacher, Hollermann, Passau und die Leser zukommen wird…

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