Clive Cussler

 4 Sterne bei 1.519 Bewertungen
Autor von Inka Gold, Hebt die Titanic und weiteren Büchern.
Autorenbild von Clive Cussler (© Rob Greers)

Lebenslauf von Clive Cussler

Aus der Werbebranche in die Bestsellerliste: Der US-amerikanische Autor Clive Cussler erblickte am 15. Juli 1931 in Aurora, Illinois, das Licht der Welt. Seine Kindheit verbrachte er in Alhambra, Kalifornien. In jungen Jahren kämpfte er im Koreakrieg. Später verdiente er sein Geld in einer Werbeagentur – mit preisgekröntem Erfolg. Mitte der 70er-Jahre begann Cussler mit seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Er entwickelte 1973 den unerschrockenen Helden Dirk Pitt, der als Teil der fiktiven Organisation „National Underwater and Marine Agency“ in „Der Todesflieger“ (im Original unter dem Titel „The Mediterranean Caper“) seine ersten Abenteuer erlebte. Mit der dritten Veröffentlichung der fantastischen Abenteuerserie, dem Buch „Hebt die Titanic“ (1975), gelang Cussler zwei Jahre später der große Durchbruch. Das Werk wurde 1980 unter anderem mit Alec Guinness verfilmt, floppte aber an den Kinokassen. Es folgten etwa zwanzig weitere Dirk Pitt-Fälle, von denen „Operation Sahara“ (1992) die Grundlage für den Blockbuster „Sahara – Abenteuer in der Wüste“ mit den Hollywoodstars Matthew McConaughey und Penélope Cruz bildete. Clive Cussler ist inzwischen als Bestsellerautor etabliert, mehr als 125 Millionen Exemplare seiner Romane gingen im Laufe der Jahre über die Verkaufstheken. 2006 erhielt er den International Thriller Award.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Antarktis-Verschwörung (ISBN: 9783734112010)

Die Antarktis-Verschwörung

Neu erschienen am 18.01.2023 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 18. Band der Reihe "Kurt Austin - Numa".
Cover des Buches Der Zorn des Poseidon (ISBN: 9783734110573)

Der Zorn des Poseidon

Erscheint am 22.03.2023 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 12. Band der Reihe "Fargo".

Alle Bücher von Clive Cussler

Cover des Buches Inka Gold (ISBN: 9783641152147)

Inka Gold

 (67)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Hebt die Titanic (ISBN: 9783871791765)

Hebt die Titanic

 (57)
Erschienen am 01.09.1992
Cover des Buches Akte Atlantis (ISBN: 9783641132675)

Akte Atlantis

 (52)
Erschienen am 13.03.2014
Cover des Buches Cyclop (ISBN: 9783641134709)

Cyclop

 (51)
Erschienen am 25.11.2013
Cover des Buches Sahara, 1 Blu-ray (ISBN: 0886977127199)

Sahara, 1 Blu-ray

 (47)
Erschienen am 08.10.2010
Cover des Buches Schockwelle (ISBN: 9783641151980)

Schockwelle

 (40)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Im Zeichen der Wikinger (ISBN: 9783641152222)

Im Zeichen der Wikinger

 (41)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Höllenflut (ISBN: 9783641152086)

Höllenflut

 (41)
Erschienen am 29.01.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Clive Cussler

Cover des Buches Operation Sahara (ISBN: 9783641152185)
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Rezension zu "Operation Sahara" von Clive Cussler

Die Sahara hat mich durstig gemacht
TanteGhostvor 4 Tagen

Ziemlich guter Stoff mit stellenweise leider uninteressanten (für mich) Stellen.


Inhalt: Dirk Pitt befindet sich auf der Suche nach einem ganz bestimmten Wrack im Nil, als er mit seinem Kollegen Giordano zu einem Treffen der NUMA gerufen wird, weil sich etwas Seltsames zusammenbraut.

Zeitgleich befindet sich ein Ärzteteam in der Wüste, um das rätselhafte Sterben einiger Beduinen zu untersuchen, welche irgendwie wahnsinnig werden und dann qualvoll verenden.

Giordano und Pitt sollen ebenfalls nach der Ursache für diese seltsamen Krankheitserscheinungen gehen. Sie können auch etwas herausfinden und wollen auch gleich der Ursache auf den Grund gehen. Hier treffen sie auf einen geldgierigen und gewissenlosen Firmenboss, der mit Giftmüll und seiner angeblichen Verbrennung eine Menge Geld macht. Außerdem ist er ein Menschschinder und hat alle Ingenieure und ihre Familien in einer Goldmine verschwinden lassen, wo sie eigentlich sterben sollen.

Auch Pitt und Giordano sollen im Goldberg verschwinden, können aber flüchten. Sie schleppen sich durch die Wüste und machen ganz nebenbei noch eine Entdeckung, mit der niemand mehr gerechnet hat.

Am Ende können sie den skrupellosen Geschäftemacher zur Strecke bringen und haben ganz nebenbei noch die Menschheit gerettet.


Fazit: Die Sahara als lebensfeindliche Gegend ist hier auf jeden Fall sehr anschaulich dargestellt. Sogar in mehrfacher Hinsicht, aber alles der Reihe nach.

Das Buchcover kann mehrere Flugzeuge darstellen. Ob es sich nun um die Maschine der seit einem halben Jahrhundert vermissten Pilotin handelt, oder aber um das zerschossene Rettungsflugzeug für die Gefangenen, konnte ich nicht herausfinden. Fakt ist aber mal, dass es in jedem Fall nicht mehr flugfähig ist und wohl auch nicht mehr repariert werden wird.

Dann kommt der Prolog, der eine Kampfszene beinhaltet, die mich aber nicht sonderlich interessiert hat. Ich habe sie gelesen, nur zur Hälfte verstanden, aber dann doch am Ende den Zusammenhang herstellen können. Ziemlich weit hergeholt, wenn man mich fragt, aber man fragt mich ja nicht.

In jedem Fall ist in der Handlung eine ordentliche Portion Archäologie enthalten. Wenn es auch nur nebenbei läuft, sind die Entdeckungen wohl von einem ziemlich großen Ausmaß. Es könnte nichts Geringeres, als ein Stück amerikanische Geschichte verändert werden. - Ob diese Handlung jetzt auf wahren Begebenheiten beruht, vermag ich nicht zu sagen, aber spannend war es in jedem Fall.

Dirk Pitt macht seinem Ruf als Frauenheld jedenfalls mal wieder alle Ehre. Er steigt einer Frau nach, die dann aber zu Untersuchungen in die Wüste verschwindet. Sie kann mit ihrem Team eine Ursache für die mysteriöse Krankheit finden, allerdings ist deren Urheber nicht gerade einverstanden damit und lässt sie und das Team in einer Goldmine verschwinden. – Wobei ich hier die Figur der Aufseherin ein wenig überzogen dargestellt fand. Muss man eine Frau, die ein bisschen, was zu sagen hat, denn gleich so brutal sein lassen? Was diese Figur zu kompensieren hatte, habe ich bis zum Schluss nicht herausfinden können.

Dirk Pitt und sein Kollege haben jedenfalls eine ganze Menge halsbrecherische Aktionen gewagt, die ich beim Lesen alle vor meinem geistigen Auge gesehen habe. Einschließlich des körperlichen Zerfalls, dem sie in der Wüste ohne Zweifel ausgesetzt waren. Gerade bei diesen Szenen habe ich einen unheimlichen Durst verspürt. Ich frage mich, was mir mein Geist da wieder für einen Streich gespielt hat.

Die Kampfszenen vor und um dieses alte Ford fand ich dann etwas lang gezogen und übertrieben dargestellt. Eine Hand voll Soldaten will gegen eine Armee von über 1000 Mann bestehen, nur weil Herr Pitt mal wieder eine Art Waffe gebaut hat, auf die nur McGiver hätte kommen können. Dazu noch das Gedöns mit der Frau. – sorry, aber das hätte nicht sein brauchen.


Alles in allem war das Buch nicht schlecht. Der Politische Teil hielt sich in Grenzen und der Bösewicht, welcher hier zum Sündenbock gemacht wurde, hat ja mal wirklich eine Umweltkatastrophe sondergleichen produziert. Der hat mit dem Leben der gesamten Menschheit gespielt und hat es am Ende nicht einmal mitbekommen. – Wie bescheuert muss man sein.

Es hatte Stellen, die haben sich richtig flüssig und schnell lesen lassen. Hier hatte ich dann auch ein Kopfkino vor meinem geistigen Auge, wie es kein Kinofilm besser hinbekommen hätte. Leider hatte es aber eben auch Stellen, an denen ich gern vorbei geschlichen wäre. Diese habe ich dann mehr oder weniger nur überflogen.

Trotz allem habe ich ziemlich lang für das ganze Buch gebraucht, was nicht unbedingt für die Qualität des Stoffes spricht. Im Gesamten muss ich leider sagen, dass Herr Cussler mit der Pitt-Reihe jetzt nicht unbedingt einen Volltreffer für mich gelandet hat. Da gibt es durchaus bessere Bücher von ihm, wobei ich auch noch lange nicht alle gelesen habe.


Das Gute an dieser Reihe ist, dass man die Bücher durchaus einzeln lesen kann und trotzdem immer wieder gut mit kommt. Die einzelnen Bücher sind komplett unabhängig voneinander und gerade dieses Buch ist in jedem Fall eines der Besseren dieser Reihe.

Kommentare: 7
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Cover des Buches Die Ajima-Verschwörung (ISBN: 9783641152093)
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Rezension zu "Die Ajima-Verschwörung" von Clive Cussler

Dirk Pitt der Supermann
TanteGhostvor 21 Tagen

Eine superinteressante Hintergrundgeschichte, die leider durch die ganze Technik etwas zerstört wurde. Aber interessant in jedem Fall.


Inhalt: Die Insel Ajima scheint vergessen. Doch braut sich von da großes Unheil über Amerika zusammen. Viele getarnte Atomsprengsätze werden nach Amerika geschafft, um dort Infrastrukturen lahm zu gegen. Ein Unfall auf hoher See bringt die Behörden auf das wahnwitzige asiatische Projekt.

Dirk Pitt wird eingespannt, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Eine erste Mission scheitert knapp, woraufhin er um sein Leben kämpfen muss. Aber überlebt er auch das große Finale?


Fazit: Das Buch ist 1991 erschienen und dem entsprechend typisch fand ich auch die Covergestaltung. Entweder Titel oder Autor waren seinerzeit so schreiend gestaltet, dass es das komplette Cover irgendwie dominiert hat. In diesem Fall war es eben der Autor. Der Titel sagte mir erst einmal nichts und darunter hatte es ein abgestürztes Flugzeug.

Dieses Flugzeug trifft man direkt am Anfang der Handlung wieder und wohnt als Leser der Geschichte der Atombomben bei, welche von den Amerika über Japan abgeworfen worden sind. Der geschichtliche Hintergrund der Handlung?

Kaum hat man den Prolog verlassen, als es auch schon zu seltsamen Todesfällen auf dem Meer kommt. Die Symptome sehen sehr nach Strahlenkrankheit aus, gehen meiner Meinung nach aber ziemlich schnell ... – Jedenfalls kommt es zu einer Explosion und die Ereignisse kommen ins Rollen und alles fügt sich zu einem Fall für den Protagonisten zusammen.

Ab dem Zeitpunkt, als Dirk Pitt mit von der Partie ist, wird die Handlung kontinuierlich extrem technisch. Herr Cussler hat in jedem Fall ein sehr glaubhaftes Wissen über Technik, Flugzeugbezeichnungen und Innovationen. Vieles beschreibt er zu genau, als dass es für mich noch irgendwie interessant wäre und ich habe begonnen, über Textpassagen einfach hinweg zu lesen, ohne ihenn irgendwie Beachtung zu schenken. Dadurch ging mir stellenweise etwas an Handlung verloren, aber das ganz große Drama war es nicht.

Dirk Pitt schient bei sämtlichen Aktionen mal wieder unabkömmlich zu sein. Alles kann immer nur er machen und absolut niemand anderes. – Mir ist klar, dass er der Protagonist ist, aber Herr Cussler macht ja einen regelrechten Supermann aus ihm. Das fand ich dann doch ziemlich übertrieben. Und der Zufall am Ende war zwar typisch, aber meiner Meinung nach ganz schön weit hergeholt.


Einmal mehr beweist Herr Cussler wirklich hervorragende Kenntnisse in Technik. Entweder hat er sämtliche Flugzeugtypen und Bergungstechnik aufwendig recherchiert oder es ist einfach ein Hobby von ihm. Die Kenntnisse, die er hier einfließen lässt sind jedenfalls unnormal für einen Otto-Normalverbraucher. Dazu kommen die ganzen Begriffe aus der Seefahrtsbranche, die auch nur einer wissen kann, der sich für dieses Thema interessiert und dem entsprechend viel darüber liest.

Der Erzählstil ist, wenn eben nicht haufenweise Technik einfließt, sehr bildhaft und ich hatte an den interessanten Stellen wieder ein wirklich gigantisches Kopfkino. Ich habe den Meeresboden vor mir gesehen, die Lawinen, das Wrack des Flugzeugs und die Bergung der Bombe. Ein wirklich sehr interessanter Stoff.

Leider hatte es im Text wirklich sehr seltsame Formatierungsfehler, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Hin und wieder wurden Leerzeichen eingefügt, wo sie nicht hingehörten. Das hat mich immer mal wieder stolpern lassen. Ich war dann kurz irritiert, habe ich aber recht schnell damit arrangiert. Vielleicht sind diese Fehler in folgenden Auflagen ja auch behoben und gar nicht mehr vorhanden.


Clive Cussler an sich ist ein superinteressanter Autor, der uns eine ganze Menge Bücher hinterlassen hat. Mit der Reihe um seinen Protagonisten Dirk Pitt hat er seine technische Seite nach außen gekehrt und in diesem Fall den Atombombenabwurf über Japan thematisiert und eine mögliche Rache ausgearbeitet. 

Die Bände der Reihe lassen sich super einzeln lesen und eine chronologische Reihe muss nicht zwingend eingehalten werden.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Das Alexandria-Komplott (ISBN: 9783641152109)
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Rezension zu "Das Alexandria-Komplott" von Clive Cussler

Bis auf die Politik war das super
TanteGhostvor einem Monat

Dirk Pitt ist einmal mehr Frauenheld und der Macher und die Politik in der Handlung hat das archäologische Thema irgendwie kaputt gemacht.


Inhalt: Dirk Pitt ist einmal mehr auf der Suche nach etwas, was auf dem Meeresboden verloren gegangen ist. Dabei entdeckt er aber auch Tongefäße, die wie eine Spur über den Meeresboden verstreut sind.

Ein abgestürztes Flugzeug bringt Pitt und ein Archäologenteam auf die Spur eines alten Schiffes, welches noch Leichen und eine art Tagebuch enthält. Wenn der Inhalt dieser Tafel stimmen würde, dann wäre der Fund der Gegenstände aus der verschollenen Bibliothek von Alexandria ein wirklich mehr als sensationeller Fund.

Doch bevor dieser archäologische Schatz gehoben werden kann, muss sich Pitt um die entführten politischen Personen kümmern. Es hatte einen Grund, warum das Flugzeug abgestürzt ist. Und nur weil es beim Absturz Überlebende gab, gibt ein Terrorist noch lang nicht auf.


Fazit: Das Foto auf dem Titelbild ist ja mal genial. Einfach ein Klumpen Eis, vom Sonnenlicht durchleuchtet und eine kahle Landschaft dahinter. Das kann ja nur alles und nichts bedeuten. Und dann kommt der Klappentext mit der Bibliothek von Alexandria um die Ecke ... Was soll ich sagen, ich war mal wieder ziemlich angefixt.

Mit den 586 angegebenen Seiten ist dieses Buch definitiv eins der längsten von Herrn Cussler. Und irgendwie habe ich vor diesem Umfang an Seiten auch einen gewissen Respekt. Aber irgendwie möchte ich auch wissen, was der Herr aus dieser Bibliothek für eine Story gemacht hat.


Die Handlung startet direkt mal mitten im Geschehen. Der Protagonist ist auf Tauchmission und auf der Suche nach einem Uboot. Es wird direkt offensichtlich, dass die ganze Aktion einmal mehr vor den Russen geheim gehalten werden muss. Immer wieder die Russen. Die armen haben einmal mehr die Rolle des bösen Buben bekommen. Aber auch dieser Eindruck ist schnell dahin, denn die politische Komponente lässt nicht lang auf sich warten.

Im interessanten Teil ist der Leser bei einer Art Anschlag dabei, der aber am Ende doch schief geht. – Wie gesagt, das war der interessante Teil. Denn die ganze Story mit den Arabern hat mir gerade im Mittelteil voll die Spannung raus genommen. Dieses verbohrte Alla-Getue, der Fanatismus und was das aus einstmaligen Menschen macht und was am Ende für ein Desaster raus kommt. Im Prinzip wie zweiter Handlungsstrang, der nur dazu da schien, den interessanten Teil auf Länge zu bringen und die Spannung zu steigern. Nicht mehr und nicht weniger.

Dirk Pitt hat jedenfalls einmal mehr eine Heldenrolle, die ihresgleichen sucht. Er rettet Frauen vor dem Erfrieren und läd sie dann gleich mal zum Essen ein. Dann verliert er bei einer Rettungsaktion fas sein Leben und schont sich natürlich nicht. Und am Ende macht er noch einmal einen auf McGiver – Oh man.


Wie schon einmal kurz erwähnt, war der archäologische Teil sehr interessant. Die spannende Suche nach dem Versteck der verschollen geglaubten Bibliothek hat mich voll in Beschlag genommen und nicht mehr wirklich losgelassen. Diese Vorstellung, dass das wirklich genau so passieren könnte, fasziniert mich in jedem Fall. Was da für Schätze und Gedankengut wieder auftauchen könnte, das lässt sich wirklich nicht ermessen. So gesehen hat Herr Cussler diesen Teil wirklich richtig gut und spannen umgesetzt. 

Der politische Teil gehörte eben zum Buch. Ich habe den Schwachsinn gelesen und das soll es dann auch gewesen sein. Im Endeffekt spielt sich nur mal wieder ein Radikaler als Weltverbesserer auf und will die Macht in einem Land an sich reisen, um dann ja alles so viel besser zu machen. Dabei schreckt er vor Entführung und Mord nicht zurück. – So viel besser kann dieser Radikale Nervbolzen also nicht sein.

Dieses Gehabe von Dirk Pitt und wie er allgemein mit Frauen umgeht, finde ich schon ziemlich sexistisch. Stellenweise kommt der Protagonist dieser Reihe wirklich wie ein Frauenheld rüber, dem die Frauenwelt schon aus Prinzip zu Füßen liegt. – Sorry, aus heutiger Sicht finde ich das einfach nur widerlich.

Das Ende hat dann noch einmal alles irgendwie raus geholt. Scheinbar jeder Handlungsstrang schien am Ende aufgelöst und ich war zufrieden. Dem verpeilten Fanatiker wurde das Handwerk gelegt. Der Schatz wurde gefunden und hat dann auch scheinbar noch das erfüllt, was er versprochen hat, und Herr Pitt hat seine Bettgeschichte mit einer Frau... Die Welt scheint in Ordnung. Zumindest hier.


Clive Cussler hat in dieser Reihe wirklich in jedes Buch irgendwie Politik eingebaut. Außerdem ist mal klar, dass er sich mehr als gut mit Militärtechnik auskennt. Das macht zwar seine Kampfszenen der glaubhaft, aber wer sich für den geschichtlichen Part interessiert, muss eben durch.

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Gespräche aus der Community

Seit einigen Wochen gibt es in meinem Blog jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Ich habe einige Bücher gewonnen und in Challenges erarbeitet, die ich auf diesem Wege weiter geben möchte.

Mitmachen kann man per Kommentar oder E-Mail in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/

Diese Woche gibt es das Buch "Teufelstor" von Clive Cussler als Taschenbuch aus dem Blanvalet Verlag zu gewinnen.

Hier eine kurze Inhaltsangabe:
"Kurt Austin untersucht mit seinem Team zwei mysteriöse Vorfälle im Atlantik. Zwei Schiffe sind ohne Grund in Flammen aufgegangen. Als Austin erkennt, dass der ebenso größenwahnsinnge wie skrupellose afrikanische Diktator Djemma Garand dahinter steckt, ist es längst zu spät. Denn die Vernichtung der Schiffe war nur ein Test, mit dem Garand sich von der Macht seiner neuen Waffe überzeugen wollte. Nun soll sie auf das wahre Ziel gerichtet werden – Washington D. C.!"


Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben.
Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.
0 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Clive Cussler wurde am 14. Juli 1931 in Aurora (Illinois) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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