Christoph Keese

 4,1 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Silicon Valley, Disrupt Yourself und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christoph Keese

Christoph Keese ist Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung hy und begleitet namhafte Unternehmen und Regierungsinstitutionen bei Fragen der digitalen Transformation und technologischen Innovation. Der Publizist, Wirtschaftswissenschaftler, Verlagsmanager, Investor und Bestsellerautor arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre an der Digitalisierung von Geschäftsmodellen und ist einer der führenden Beobachter von Innovation und Erneuerung. Er gehört zu den Mitgründern der »Financial Times Deutschland«, leitete als Chefredakteur die »Welt am Sonntag« und »Welt Online« und trieb, zuletzt als Executive Vice President, die Digitalisierung bei Axel Springer voran. Christoph Keese ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter »Silicon Valley«, »Silicon Germany« und zuletzt »Disrupt Yourself«. Für »Silicon Germany« wurde er mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2016 ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christoph Keese

Cover des Buches Silicon Valley (ISBN: 9783328100331)

Silicon Valley

 (27)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Disrupt Yourself (ISBN: 9783328105268)

Disrupt Yourself

 (3)
Erschienen am 09.05.2022
Cover des Buches Silicon Germany (ISBN: 9783328101925)

Silicon Germany

 (2)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Life Changer - Zukunft made in Germany (ISBN: 9783328602477)

Life Changer - Zukunft made in Germany

 (2)
Erschienen am 16.05.2022
Cover des Buches Verantwortung jetzt (ISBN: 9783442154494)

Verantwortung jetzt

 (1)
Erschienen am 13.08.2007
Cover des Buches Life Changer - Zukunft made in Germany (ISBN: 9783837159981)

Life Changer - Zukunft made in Germany

 (0)
Erschienen am 14.06.2022

Neue Rezensionen zu Christoph Keese

Cover des Buches Life Changer - Zukunft made in Germany (ISBN: 9783328602477)B

Rezension zu "Life Changer - Zukunft made in Germany" von Christoph Keese

Wie Technik unsere Probleme löst
belanaherminevor 2 Monaten

Inhalt

Nach einer Einleitung, in der sich Herr Keese damit auseinandersetzt, wie wir leben wollen, ist das Buch in drei Teile geteilt. Teil 1 befasst sich damit, welche Art von Neuerung wir brauchen, um mit den anstehenden Problemen zielorientiert und erfolgreich umgehen zu können, und was Innovation und Fortschritt eigentlich bedeuten. In Teil 2 stellt Herr Keese Ansätze zu Lösungen in sechs verschiedenen Bereichen der Gesellschaft bzw. des menschlichen Lebens vor. Was sich in Deutschland ändern muss und wie wir uns aufstellen müssen, um mit den Zukunftsproblemen umgehen zu können, beleuchtet Teil 3.

Am Ende des Buches finden sich 7 Seiten Literaturhinweise und 20 Seiten Index.

Subjektive Eindrücke

Das Buch besticht auch diesmal wieder durch den lockeren und gut lesbaren Schreibstil von Herrn Keese. Er versteht es, fachliche Sachverhalte einfach und eingebettet in einen interessanten Kontext zu beschreiben.

Jede/r, der/die im technologischen Fortschritt die Lösung der Zukunftsprobleme sieht, wird sich durch das Buch bestätigt finden. Auch wenn Herr Keese hin und wieder einflicht, dass Technik auch immer in negativer Weise genutzt werden kann, geht er mir für meinen Geschmack damit definitiv nicht weit genug.

Andererseits verspricht das Buch Zukunftslösungen ohne Einschränkungen der westlichen Lebensgewohnheiten, was durchaus viele Lesenden freuen wird.

Fazit

Für meinen Geschmack zu technikverliebt.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Life Changer - Zukunft made in Germany (ISBN: 9783328602477)L

Rezension zu "Life Changer - Zukunft made in Germany" von Christoph Keese

Der Optimismus zu technischen Lösungen
Lesefreund6203vor 4 Monaten

Der Optimismus zu technischen Lösungen

 

Beim Betrachten des Zustandes der Welt, was das Klima, die brutalen Reibungen unter Nationen, das Sinnen auf nur die eigenen Vorteile, was Krankheiten, Nahrungsmitteldefizite und dutzende andere Probleme auf einem konkreten Planeten mit alleine bereits knapp 8 Milliarden Menschen angeht (vom Rest der Flora und Fauna, die unter dieser menschlichen Population massiv leiden ) kann man durchaus die Hoffnung erschüttert sehen auf eine überhaupt noch langlebige, vor allem auf eine „gute“ Zukunft.

 

Was eine verständliche Reaktion wäre. Aber nicht die einzig mögliche. Denn ebenso gilt im Blick auf die Geschichte zurück, dass die menschliche Population durch alle Zeiten hindurch im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten (und darüber hinaus) eine sehr erfindungsreiche Historie aufzuweisen hat. Und gerade, wenn die Probleme am Größten schienen, steig auch der umgehende Druck auf eine Veränderungen der Lage und bildeten sich „Zeitenwenden“ von Erfindungen.

 

Eine Situation, die Christoph Kesse für die Gegenwart ebenfalls klar im raume stehen sieht. Und das nicht auf rein abstrakter Ebene, nicht nur als Hoffnung, dass irgendwas erfunden wird, was hilft, sondern mit einer Vielzahl von ganz konkreten Beispielen, ganz konkreten Forschungen, die einerseits noch ein wenig zumindest nach Science Fiction klingen. Aber eben nur noch ein wenig, denn genügend harte Fakten in der Realität verweisen darauf, dass verschiedenen epochale „Durchbrüche“ fast vor der Tür stehen.

 

Nicht irgendwelche Durchbrüche, sondern „stark verändernde“ technische Neuerungen, Erfindungen. Die auf das Körperliche abzielen zum einen (Bekämpfung von Krankheiten durch Erkenntnisse der Biotechnologie u.a.,), auf den Planeten und das Klima zum anderen (Mobilität), auf die Ernährung der Welt (ohne noch „mehr und mehr“ an Tieren und Böden oder chemische „Keulen“ nutzen zu müssen).

 

So führt Keese durch gewichtige Anhaltspunkte für eine „gute und konstruktive Zukunft“, die technisch durchaus fasziniert und deren Dynamik Kesse auch sprachlich gut vermittelt, ohne ein reines „Alles wird gut“ einfach so in den Raum zu werfen. Kritik darf man üben am mehr oder minder zu wenig Beachten des „Faktors Mensch“. Wie der russische Krieg gegen die Ukraine zeigt, wie an allen Ecken und Enden der Welt nackte Eigeninteressen sich erpresserisch auch gegen „Verbündete“ eingesetzt werden, wie gerade jene an den „Schaltstellen des Geldes“ jede aktuelle Krise umgehend für Gewinne (fast um jeden Preis) ausnutzen, das spricht leider eine aktuell noch deutliche Sprache gegen diese möglichen Segnungen zukünftiger Technik. Denn was die Finanzierungen angeht, was den Informationsaustausch angeht (ohne den es nicht gehen wird), da stehen doch noch erhebliche Hürden der menschlichen Mentalität im Weg.

 

Moderne, „neue“ Nutzung der Kernenergie und Wasserstoff, die Vernetzung im Internet der Dinge, autonome Mobilität, mit der die Umwelt deutlich weniger belastet wird, die erfolgreiche Bekämpfung von tödlichen Krankheiten, die Regulierung der social media gegen Intrigen und Hass, all das aber liest sich faszinierend und, vor allem, wirkt bereits, als wäre es (fast) umgehend umsetzbar.

 

Womit Kesse vor allem eines fundiert gelingt, gegen die drängenden „Depressionen“ der Zeit Mut und Motivation vor die Augen des Lesers zu setzen. Wobei die Finanzierung, auch in den Augen Kesses, der dreh- und Angelpunkt sein wird und, bekanntlich, beim „Geld die Freundschaft aufhört“. Ebenso, wie nicht wenige „Superstars der Tech-Szene“ diverse Pleiten (nicht mit ihrem Geld) bereits hingelegt und diverse Hoffnungen bereits enttäuscht haben. Was Keese nicht ausklammert, aber in einer Art Grundoptimismus im Buch nicht intensiv genug als Gefahrenquelle mit auf den Weg gegeben wird.

 

Alles in allem eine gut lesbare und sachlich fundierte „Hoffnung“ auf den Erfindergeist des Menschen, die zumindest aufzeigt, dass nicht nur in engen Kreisen und mit Waffengewalt über all gesprochen und gedacht wird, sondern auch die Zukunft noch gestaltbar möglich sein könnte. Wenn auch die Haltung nicht weniger Mächtigen auf der Welt ein „Change2 erleben würde.

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Cover des Buches Silicon Valley (ISBN: 9783328100331)Jessica-buchmoments avatar

Rezension zu "Silicon Valley" von Christoph Keese

Silicon Valley
Jessica-buchmomentvor 8 Monaten

Der Anfang des Buches, also die Beschreibung der Lebensumstände im Silicon Valley, klingt erst einmal fast schon paradiesisch; viel Sonne und warmes Wetter, Busse sind für die Bürger gratis, viele reiche Menschen, die ihren Reichtum aber nicht heraushängen lassen und die im Vergleich zu ihren Möglichkeiten doch sehr bodenständig leben.

Bildung

Christoph Keese beschreibt eine Welt, in der sehr viel Geld in Bildung investiert wird. Familien spenden dort wirklich große Summen an Schulen. Dies ist ein Punkt, der mich doch sehr beeindruckt hat. Hier in Deutschland ist es ja eher so, dass ein Schüler schon großes Glück hat, wenn er ein Schulbuch erhält, dass noch keine 5 Jahre alt ist. Hier bei uns wird die Bildung einfach auf den Staat abgeschoben und die staatlichen Gelder, die Schulen erhalten, halten sich stark in Grenzen.

Ähnlich verhält es sich bei der Universität Stanford, diese Universität verfügt über ein jährliches (!) Budget von ca. fünf Milliarden Dollar. Die größte Hochschule in Deutschland ist die Universität Köln, die ein jährliches Budget von gerade einmal ca. 1/10 dieser Summe zur Verfügung hat. Allein ca. eine Milliarde Dollar gehen in Standford als Spenden ein.

Gründungen

Auch im Bereich der Gründungen gibt es erhebliche Unterschiede. So werden in Deutschland zum Beispiel jährlich ca. zwei Milliarden Euro an Wagniskapital aufgebracht, in den USA hingegen 64 Milliarden. Neun von zehn Start-Ups scheitern zwar, aber das zehnte hat dafür dann entsprechenden Erfolg. Auch die Hürden, um überhaupt das Geld zu bekommen, sind den USA viel niedriger. Von der Gründung bis zur Auszahlung des Kapitals kann es beispielsweise vorkommen, dass gerade einmal eine einzige Woche vergeht – in Deutschland unvorstellbar! Es gibt so wahnsinnig viele intelligente Menschen hier, von denen sehr viele sicherlich auch einige geile Ideen haben, deren Umsetzung ihnen aber aufgrund unserer Bürokratie und einer teilweise zu vorsichtigen Einstellung einfach enorm erschwert, bzw. sogar unmöglich gemacht werden.

Digitalisierung

Das große Thema „Digitalisierung“, das in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, ist in den USA ebenfalls schon viel weiter. Alle haben sich vor einiger Zeit über den Satz „Das Internet ist Neuland für uns“ von Angela Merkel lustig gemacht. So unrecht hatte sie allerdings nicht. Internet ist mehr, als nur bei Facebook surfen und eine Pizza über eine App zu bestellen.

Mit der Digitalisierung kommen ganz neue Arbeitsformen auf uns zu. Selbst Bereiche, von denen wir es gar nicht denken würden – z. B. die Stromversorgung – können theoretisch völlig revolutioniert werden und vermutlich ist es lediglich eine Frage der Zeit.

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