Christina Henry

 3,9 Sterne bei 1.517 Bewertungen

Lebenslauf von Christina Henry

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasy-Autorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau«. Im deutschsprachigen Raum wurden diese unter dem Titel »Die Dunklen Chroniken« bekannt und gehören zu den erfolgreichsten Fantasy-Büchern der letzten Jahre. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (ISBN: 9783764532758)

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters

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Neu erschienen am 28.09.2022 als Gebundenes Buch bei Penhaligon.
Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (ISBN: B0BFF5MPYM)

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters

Neu erschienen am 26.09.2022 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.
Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (ISBN: 9783837160437)

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters

Neu erschienen am 26.09.2022 als Hörbuch bei Random House Audio.
Cover des Buches Der Geisterbaum (ISBN: 9783837163919)

Der Geisterbaum

Erscheint am 06.03.2023 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Christina Henry

Neue Rezensionen zu Christina Henry

Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
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Rezension zu "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry

Viel zu brutal, aber trotzdem konnte man die Charaktere von Carroll noch erkennen
Rilli33vor 2 Tagen

Vor zehn Jahren ließen Alice's Eltern sie in eine Irrenanstalt einliefern, weil sie davon gesprochen hatte, einem Mann mit Kaninchenohren begegnet zu sein, der ihr weh getan habe. Nun gelingt Alice mit ihrem Zellennachbarn die Flucht aus der Irrenanstalt in eine dunkle Stadt, in der Gewalt und Entführung von Mädchen auf der Tagesordnung steht. Außerdem werden sie vom Jabberwock verfolgt, der schnell die ganze Stadt terrorisiert. Nun obliegt es Alice und ihrem Begleiter, den Jabberwock aufzuhalten und bei dem Versuch den Gefahren der Stadt zu entkommen.

Ich fand das Buch sehr schwierig durchzulesen. Hätte ich es nicht auf Skoobe gelesen, wäre ich versucht gewesen, einen Großteil einfach querzulesen, weil es mir an einigen Stellen zu grausam war. Schon ziemlich zu Beginn des Buches, als Alice fast vergewaltigt wird und anschließend Erinnerungen an eine frühere Vergewaltigung hochkommen, hatte ich große Lust, das Buch wegzulegen. Fazit: viel zu viel Brutalität und sexuelle Gewalt.
Was ich wiederum schön fand, war die Einbettung der Charaktere aus "Alice im Wunderland" in diese durchaus chaotische und brutale Welt. Auch wenn die meisten der Charaktere zu kompletten Psychopathen umgewandelt wurden, waren sie trotzdem da.
Allerdings muss ich sagen, dass die Erlebnisse, die die beiden auf ihrem Weg durch die Stadt haben, im starken Kontrast zum Ende der Geschichte stehen und ich mir beim Lesen gedacht habe: jaaaa, der Charakter Alice muss ja während der Geschichte irgendwie ein Wandlung durchmachen, aber hätte die nicht schon früher eintreten können, dann wäre uns nämlich das ganze Blut erspart geblieben?
Also, im Großen und Ganzen fand ich das Buch nicht so prickelnd. Da ich es aber doch geschafft habe, das Buch ohne Querlesen und Überspringen durchzulesen, drei Sterne.

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Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (ISBN: 9783764532758)
R

Rezension zu "Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters" von Christina Henry

Spannend und gruselig
Rilli33vor 2 Tagen

In den Wäldern bei Sleepy Hollow wird 30 Jahre nach dem Verschwinden von Ichabod Crane die verstümmelte Leiche eines Jungen gefunden. Ben van Brunt, Enkel von Brom van Brunt und Katrina van Tassel nimmt die Nachforschungen zum Tod auf und wird selbst verdächtigt, als noch ein Junge stirbt. Doch anscheinend ist ein Monster in den Wäldern erwacht.

Zuvor habe ich das erste Buch der Chroniken von Alice gelesen, was ich nicht sonderlich gut fand und darum auch etwas zweifelnd an dieses gegangen bin. Allerdings wurde ich sehr positiv überrascht. Vor Kurzem noch habe ich Washington Irvings Sketchbook und auch die Legende von Sleepy Hollow gelesen und empfand dieses Buch nun als eine Art Fortsetzung. Gut geschrieben, auch die inneren Monologe von Ben kommen gut an und zeigen eine Zerrissenheit. Es ist durchweg spannend, kann mit seinen 381 Seiten auch locker in einem weg gelesen werden. Zu bemängeln habe ich nur das Ende. Für mich ist es nicht wirklich ein Happy End, aber auch kein Bad End; einfach so nichtssagend. Außerdem finde ich, dass zum Ende hin die Magie, die es für mich schon bei Irving gab und auch am Anfang des Buches vorkommt, einfach verschwindet und damit auch der romantisierende Aspekt völlig verloren geht.
Es ist von Vorteil, Irvings Sleepy Hollow gelesen zu haben, ist aber kein Muss, da die Legende im Verlauf der Geschichte ausreichend erklärt wird. Wer allerdings nur den Film mit Johnny Depp kennt, wird sich wundern, wieso die Legende so anders ist 😂
Weil ich das Ende nicht so super fand, gibt es nur vier Sterne, aber trotzdem sehr lesenswert.

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Cover des Buches Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (ISBN: 9783764532758)
PoldisHoerspielseites avatar

Rezension zu "Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters" von Christina Henry

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters (Christina Henry)
PoldisHoerspielseitevor 2 Tagen

Als Ben mit seinem besten Freund Sander in den Wäldern vor dem kleinen Dorf Sleepy Hollow spielen, entdecken die beiden eine Gruppe von Reitern, denen sie neugierig folgen – und der Horror beginnt. Denn dort finden sie die grausam verstümmelte Leiche eines Jungen. Für Ben ist klar, dass der kopflose Reiter wieder sein Unwesen treibt. Doch niemand will die Geschichte so recht glauben, sodass Ben auf eigene Faust hinter das Geheimnis kommen will…

Christina Henry hat schon einige Bücher geschrieben, die sich bekannten Kinderbüchern, Märchen oder Sagen widmen und diese in ein Horror-Kleid fassen. Die Ansätze sind immer unterschiedlich, mal Nacherzählungen oder Varianten, am Beispiel von „Die Legende von Sleepy Hollow – Im Bann des kopflosen Reiters“ aber mal eine Weitererzählung der bekannten Geschichte. Dabei orientiert sie sich stärker an dem bekannten Film von Tim Burton als an der Vorlage von Washington Irving und greift beispielsweise einige Charaktere daraus wieder auf. Die Hauptfigur ist aber Ben, eigentlich Bente, die als Mädchen geboren wurde, sich aber eher wie ein Junge fühlt und sich auch lieber dementsprechend kleidet. Toll, dass dieses Thema auch in einer so populären Buchreihe vorkommt, zumal es feinfühlig und verständnisvoll beschrieben wurde. Aber Ben ist auch so ein interessanter Charakter: Wild, oft ungestüm, neugierig und gedankenlos, aber auch reflektiert und gewillt, Fehler einzusehen und zu verbessern. Auch viele andere Figuren gefallen mir gut, insbesondere Bens Großeltern, die eine liebevolle und heimelige Atmosphäre verbreiten. Andere Figuren sind hingegen etwas eindimensional geraten – oft wirken sie leider eher wie Abziehbilder und Stereotype als greifbare Menschen.

Die Handlung entwickelt anfangs eher langsam, nimmt dann aber Fahrt auf – dennoch gibt es immer wieder Passagen, in denen sich weder Handlung noch Charaktere wirklich weiterentwickeln und das Buch ein wenig auf der Stelle tritt. Mit einer Straffung um einige Seiten hätte man die Handlung noch dichter und atmosphärischer wirken lassen. Mir gefallen die eingebauten Horror-Elemente, die für ein Jugendbuch schon nicht ohne sind und für einige Gänsehautschauer sorgen. Zudem waren die Grausamkeiten immer auch Triebfeder für die Handlung und nicht bloße Schockmomente. Leider konnte ich mich in manche Szenen nicht so recht hineinversetzen, da die Stimmung nicht immer so präsent war, wie ich mir das gewünscht habe - auch weil der Schreibstil zu weilen etwas eintönig wirkte.

„Die Legende von Sleepy Hollow – Im Bann des kopflosen Reiters“ hat einige starke Momente und ein gelungenes Konzept, nutzt das dort geschaffene Potenzial durch eine oft zu langsame Erzählweise aber nicht vollkommen aus. Ich mag die kleinen Twists und Schockmomente ebenso wie die Hauptfiguren, insbesondere Bens einfühlsam behandelter Geschlechtsidentität. Aber völlig überzeugen konnte mich dieser Band dann auch wieder nicht.
Als Ben mit seinem besten Freund Sander in den Wäldern vor dem kleinen Dorf Sleepy Hollow spielen, entdecken die beiden eine Gruppe von Reitern, denen sie neugierig folgen – und der Horror beginnt. Denn dort finden sie die grausam verstümmelte Leiche eines Jungen. Für Ben ist klar, dass der kopflose Reiter wieder sein Unwesen treibt. Doch niemand will die Geschichte so recht glauben, sodass Ben auf eigene Faust hinter das Geheimnis kommen will…

Christina Henry hat schon einige Bücher geschrieben, die sich bekannten Kinderbüchern, Märchen oder Sagen widmen und diese in ein Horror-Kleid fassen. Die Ansätze sind immer unterschiedlich, mal Nacherzählungen oder Varianten, am Beispiel von „Die Legende von Sleepy Hollow – Im Bann des kopflosen Reiters“ aber mal eine Weitererzählung der bekannten Geschichte. Dabei orientiert sie sich stärker an dem bekannten Film von Tim Burton als an der Vorlage von Washington Irving und greift beispielsweise einige Charaktere daraus wieder auf. Die Hauptfigur ist aber Ben, eigentlich Bente, die als Mädchen geboren wurde, sich aber eher wie ein Junge fühlt und sich auch lieber dementsprechend kleidet. Toll, dass dieses Thema auch in einer so populären Buchreihe vorkommt, zumal es feinfühlig und verständnisvoll beschrieben wurde. Aber Ben ist auch so ein interessanter Charakter: Wild, oft ungestüm, neugierig und gedankenlos, aber auch reflektiert und gewillt, Fehler einzusehen und zu verbessern. Auch viele andere Figuren gefallen mir gut, insbesondere Bens Großeltern, die eine liebevolle und heimelige Atmosphäre verbreiten. Andere Figuren sind hingegen etwas eindimensional geraten – oft wirken sie leider eher wie Abziehbilder und Stereotype als greifbare Menschen.

Die Handlung entwickelt anfangs eher langsam, nimmt dann aber Fahrt auf – dennoch gibt es immer wieder Passagen, in denen sich weder Handlung noch Charaktere wirklich weiterentwickeln und das Buch ein wenig auf der Stelle tritt. Mit einer Straffung um einige Seiten hätte man die Handlung noch dichter und atmosphärischer wirken lassen. Mir gefallen die eingebauten Horror-Elemente, die für ein Jugendbuch schon nicht ohne sind und für einige Gänsehautschauer sorgen. Zudem waren die Grausamkeiten immer auch Triebfeder für die Handlung und nicht bloße Schockmomente. Leider konnte ich mich in manche Szenen nicht so recht hineinversetzen, da die Stimmung nicht immer so präsent war, wie ich mir das gewünscht habe - auch weil der Schreibstil zu weilen etwas eintönig wirkte.

„Die Legende von Sleepy Hollow – Im Bann des kopflosen Reiters“ hat einige starke Momente und ein gelungenes Konzept, nutzt das dort geschaffene Potenzial durch eine oft zu langsame Erzählweise aber nicht vollkommen aus. Ich mag die kleinen Twists und Schockmomente ebenso wie die Hauptfiguren, insbesondere Bens einfühlsam behandelter Geschlechtsidentität. Aber völlig überzeugen konnte mich dieser Band dann auch wieder nicht.   

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Gespräche aus der Community

Hallo :)

mich würde mal interessieren, was ihr von einem Dark Fantasy Roman erwartet, also was verbindet ihr mit diesem Genre? Habt ihr da eine bestimmte Definition oder ist es für euch eher ein Mix aus mehreren verschiedenen Genres. Ich hab einige Definitionen gefunden und die gehen zum Teil sehr weit auseinander. 

Für mich sind folgende Aspekte Merkmale für das Genre: 

- zerbrochene Charaktere, die jetzt nicht die typischen Helden sind

- Antagonisten die eher tragische Figuren sind als das pure Böse

- Blut, Sex und Gewalt (mal mehr, mal weniger)

- tiefe Einblicke in die Charaktere

- Magie ist nichts erstrebenswertes, sondern eher etwas Unheimliches

Es gibt bestimmt noch viele mehr. Sicherlich kommen in einem Roman nicht alle Aspekte vor, das wäre auch etwas zu viel des Dunklen :D 

Ich würde auch sagen, dass es nicht wirklich die eine Antwort gibt. 

Die Chroniken von Alice ist auf jeden Fall Dark Fantasy. Doch im ersten Teil hat es - finde ich zumindest - auch einen kleinen Hauch von Urban Fantasy. Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob Urban Fantasy eher etwas ist, das in unserer Welt spielt, aber das ist wieder ein anderes Thema. 

Ich bin gespannt auf eure Meinungen zu Dark Fantasy. :) 


11 Beiträge
J
Letzter Beitrag von  juliakerschervor 2 Jahren

Achso haha. Ja, das ist auch cool. :)

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