Chelsea Cain

 4,2 Sterne bei 953 Bewertungen
Autorin von Furie, Grazie und weiteren Büchern.
Autorenbild von Chelsea Cain (© Derek Henthorn   )

Lebenslauf von Chelsea Cain

Chelsea Cain wurde 1972 geboren. Sie arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin. "Furie" ist der erste von drei Romanen, in welchen die Serienmöderin "Gretchen Lowell" die Protagonistin ist. Mit den Fortsetzungen hatte die Autorin einen großen Erfolg beim deutschsprachigen Publikum. Mittlerweile ist sie eine der erfolgreichsten Thriller-Autorinnen. Chelsea Cain lebt in Portland, Oregon. Totenfluss ist ihr vierter Roman.

Alle Bücher von Chelsea Cain

Cover des Buches Furie (ISBN: 9783734103971)

Furie

 (300)
Erschienen am 19.12.2016
Cover des Buches Grazie (ISBN: 9783734103988)

Grazie

 (183)
Erschienen am 16.01.2017
Cover des Buches Gretchen (ISBN: 9783734103995)

Gretchen

 (161)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches K - Kidnapped (ISBN: 9783734100413)

K - Kidnapped

 (94)
Erschienen am 20.07.2015
Cover des Buches Totenfluss (ISBN: 9783442378579)

Totenfluss

 (83)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Sterbensschön (ISBN: 9783442381517)

Sterbensschön

 (61)
Erschienen am 20.05.2013
Cover des Buches Totengabe (ISBN: 9783442383863)

Totengabe

 (34)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Sterbensschön (ISBN: 9783641099039)

Sterbensschön

 (7)
Erschienen am 20.05.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Chelsea Cain

Cover des Buches Spy Island (ISBN: 9783967921083)Annejas avatar

Rezension zu "Spy Island" von Chelsea Cain

Ein spannendes Agentenabenteuer, welches uns Touristen zusätzlich mit seinen Werbeplakaten unterhält
Annejavor 5 Monaten

Was wäre, wenn das Bermudadreieck, welches für seine mysteriösen Geschehnisse bekannt ist, zum Hotspot für Agenten, aber auch für Touristen werden würde? Tja, man würde ihnen einen Cocktail in die Hand drücken und sie Willkommen heißen. Die Warnungen zu Kraken, Meerjungfrauen & Co. gibt’s danach.

 

Da wären wir also, auf der Insel. Einer Insel auf welcher eigentlich Agenten aller Herr und Länder trafen um das zutun, was man halt so tut. Nämlich Spendengalas veranstalten. Darunter befindet sich auch Nora Freud, welche die gefährlichste Frau der Welt ist. Sie protzt nicht unbedingt damit, aber ihre Kenntnisse zu den 87 Cocktailspieß-Tötungsarten behält sie bestimmt auch nicht geheim. Doch seit auch Touristen auf die Insel dürfen, ist nichts mehr wie es mal war. Besonders die Meerjungfrauen-Angriffe machen allen dabei sorgen, weswegen ausgerechnet Noras Schwester auf die Insel kommt und sie zusammen dem Rätsel auf die Spur kommen.


Wer jetzt schon von der Handlung begeistert ist, der sollte auf jeden Fall einen Blick in den Band werfen, denn dieser ist das Parade-Beispiel für eine kreative, ideenreiche und witzige Aufmachung. Ich glaube so viel Liebe zum Detail habe ich noch bei keinem anderen Band je gesehen. Der Fokus liegt hier nämlich auf ….. Werbung …. Hinweisschildern … und Cocktails! Eine herrlich bunte Mischung, die aber die Welt, insbesondere die Gefahren darin wundervoll mit einem Augenzwinkern beleuchtet. Ich hatte hier eine Menge Spaß, was die ein oder andere Lachträne meinerseits bezeugen kann. Besonders gelungen empfand ich dabei den Stil, denn während Noras Abenteuer durchweg gezeichnet war, waren die Werbungen meist mit echten Bildern versehen. Ein unglaublich guter Kontrast, der dem Ganzen noch mehr Charme gab.

 

Ich liebte es einfach, dass die einzelnen Abschnitte der Geschichte mit einem Cocktail begannen und mich mit Karten, Briefen oder Zeitungsausschnitten über das Geschehen auf der Insel informierte. Denn da man mit Nora nur wenige Dinge unternahm, welche ein Tourist hier unternommen hätte, wusste man so trotzdem, was hier alles passieren könnte. Und das war wirklich einiges, zumal man Wesen wie Kraken oder Meerjungfrauen ein anderes Image verlieh. Trotzdem stand Noras Abenteuer stets im Vordergrund und das war nun einmal eine Agentenstory voller Action, Sex und Geheimnissen, welche durchweg sehr gut unterhielt und mich mit jeder Seite mehr packte. Eigentlich hat man alles richtig gemacht, denn in mir hegt sich der Wunsch auch einmal die Insel zu besuchen.

 

Fazit:


Wenn dieser Band eines kann, dann einen überraschen und köstlich unterhalten. Nicht nur, weil er ausgefallene Cocktail-Rezepte enthält, sondern weil er neben einer packenden Story, auch alles aus dem Thema Bermudadreieck herausholte. Ich bin von soviel Einfallsreichtum einfach nur begeistert.

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Cover des Buches Spy Island (ISBN: 9783967921083)Toxicass avatar

Rezension zu "Spy Island" von Chelsea Cain

Coole Spionagestory mit Retro-Charakter
Toxicasvor 7 Monaten

Habt ihr Angst vor dem (tiefen) Meer?

Irgendwo zwischen Puerto Rico, Florida und Bermuda, mitten im Atlantik, liegt das Bermudadreieck - auch Teufelsdreieck genannt. Es heißt, viele Schiffe, Flugzeuge und Menschen seien dort spurlos verschwunden. Vermutlich gibt es hunderte Urlaubsorte, an denen man sich besser entspannen könnte. ISLAND LINES jedoch bietet eine viertägige Kreuzfahrt dorthin an und wirbt mit allerlei aufregenden Angeboten: Schönheitssalons, verführerische Gerichte, Sehenswürdigkeiten und leckere Cocktails. Die Frage an dieser Stelle ist, ob man all den Luxus in Kauf nimmt und sich zu einem der gefährlichsten Seegebiete der Welt begeben würde. Würdet ihr?

Unsere Hauptprotagonistin Nora ist jemand, der das Meer liebt. Nicht zuletzt, weil es gegen ihre Ekzeme hilft. Sie sagt: "Es ist eine große, salzige Umarmung." (Zitat Seite 10)

Nach (unerfreulichen) Aufenthalten in Afghanistan, Rio und Albuquerque ist die rothaarige Spionin, mit einer Vorliebe fürs Töten und einer Abneigung gegenüber Spendengalas, nun in einem neuen Drecksloch unterwegs: im Bermudadreieck. Dort hangelt sie sich durch die Tage und Nächte und wirkt ansonsten ziemlich gelangweilt. Verständlich, wenn es auf der Insel nicht mal einen Handyempfang, Internetanschluss oder persönlichen Rückzugsort gibt. Na, Gott sei Dank steht plötzlich die eigene Schwester, ihres Zeichens Meereskryptozoologin, auf der Matte und sorgt für etwas Abwechslung! "Wo sie auftaucht, sterben Menschen." (Zitat Seite 37)

Offenbar haben nämlich einige Meerjungfrauenattacken stattgefunden, weswegen die Insel in hellem Aufruhr ist und das Fräulein Schwester um Hilfe gebeten wurde. Klingt voll schräg? Ist es auch! Und macht zudem richtig viel Spaß. Das ganze (erfrischend ironische) Chaos ist spannend, unterhaltsam und mal etwas komplett anderes als das, was ich sonst so lese. Arielle sehe ich nun definitiv mit anderen Augen...

Besonders fasziniert haben mich einige Grafiken, die an Fotos aus den 60er bis 80er Jahren erinnern. Trafen wegen meiner Retro-Liebe genau meinen Geschmack. Das Setting allgemein wurde mitsamt seiner fast schon nostalgischen Umgebung toll dargestellt.

Fazit: Eine herrlich schräge Spionagestory mit Retro-Charakter, ungewöhnlichen Figuren und ebenso ungewöhnlichen Bildern, die (trotz kleinerer Durststrecken zwischendurch) einiges zu bieten hat. Geheimagentin Nora Freud ist eine kleine Hommage an James Bond - nur sexier und cooler.


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Cover des Buches Furie (ISBN: 9783734103971)K

Rezension zu "Furie" von Chelsea Cain

Blasse Serienmörderin und ihr perverser Kommissar
kurti66vor 8 Monaten

Weder der Titel der amerikanischen Originalausgabe ('Heartsick') noch der sensationslüsterne deutsche Titel ('Furie') geben auch nur annähernd den eigentlichen Inhalt dieses 'Thrillers' wider. Im Grunde ist die hier gesponnene Geschichte  und der daraus resultierende Plot so langweilig wie vorhersehbar: ein Serienmörder mit einem Faible für brünette Teenies  ist 'traumatisiert' von der Zurückweisung einer inzwischen als Journalistin arbeitenden Schülerin. Immer wieder fängt und tötet er junge Frauen gleichen Typs, um sich für den erlittenen Schmerz zu rächen. Dieser Handlungsstrang wird überlagert von der ebenso seltsamen wie unglaubwürdigen 'Beziehung' der Serienmörderin Gretchen Lowell  zu Detective Archie Sheridan, der die Ermittlungen im obigen Fall leitet und weiterhin die Nähe zu seiner Nemesis Gretchen im Gefängnis sucht , denn nur bei ihr kriegt er einen hoch. 

Mit Ungeduld kämpft man sich durch den mühsam konstruierten Plot und hofft, dass irgendwann der im Klappentext hochgepriesene Thriller seinem Genre gerecht wird. Vergeblich. Der Spannungsbogen bricht immer wieder ein, die Charaktere bleiben blass bzw. unglaubwürdig (Gretchen)  und das Ende ist so vorhersehbar wie unspektakulär. Dieses Buch macht nicht süchtig, sondern man ist schlussendlich froh, wenn man die letzte Seite umgeblättert hat.     


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Zusätzliche Informationen

Chelsea Cain wurde am 10. Juni 1991 in Deutschland geboren.

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