Catherine Bell

 3,8 Sterne bei 69 Bewertungen
Autorenbild von Catherine Bell (©Sebastian Fuchs)

Lebenslauf von Catherine Bell

Hinter dem Namen Catherine Bell verbirgt sich die Autorin und Journalistin Kerstin Sgonina, die u.a. durch ihren Roman »Als das Leben wieder schön wurde« bekannt wurde. Nach Stationen in Hamburg und Berlin lebt die Autorin mit ihrer Familie mittlerweile in Brandenburg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Catherine Bell

Cover des Buches Jane Austen und die Kunst der Worte (ISBN: 9783746637686)

Jane Austen und die Kunst der Worte

 (63)
Erschienen am 15.11.2021
Cover des Buches Jane Austen und die Kunst der Worte (ISBN: 9783742421579)

Jane Austen und die Kunst der Worte

 (6)
Erschienen am 17.11.2021

Neue Rezensionen zu Catherine Bell

Cover des Buches Jane Austen und die Kunst der Worte (ISBN: 9783746637686)
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Rezension zu "Jane Austen und die Kunst der Worte" von Catherine Bell

Etwas schleppend
Tines_Buechervor 6 Tagen

Die Romanbiografie beschreibt das Leben von Jane Austen zwischen den Jahren 1795 und 1815. Am beeindruckendsten waren für mich die Passagen, die sich um das Schreiben drehten.

Eine Autorin, die ich sehr bewundere, sagte mir einmal: „Ich habe alles im Kopf. Ich muss es nur aufschreiben.“

Catherine Bell lässt die Figur Jane Austen ähnlich denken, denn an einer Stelle sagt sie sinngemäß, dass die Figuren ihrer Bücher in ihrem Kopf ein Eigenleben entwickeln und sie manchmal fürchte, mit dem Aufschreiben zu langsam zu sein. Das bringt es für mich gut auf den Punkt. Das Schreiben war für sie definitiv das Wichtigste im Leben und das hebt Bell deutlich hervor.

Das Lesen solcher Romanbiografien ist für mich so ne Sache. Einerseits erfährt man natürlich mehr über die entsprechende Person. So wusste ich beispielweise nicht, wie viele Geschwister sie hatte und schon gar nicht, dass manche in andere Familien gegeben wurden, wie sie selbst, und sie ihre ersten Jahre auch woanders gelebt hat. Irgendwann habe ich nicht mehr durchgeblickt, welcher Bruder jetzt wohin adoptiert wurde und wer jünger war und wer älter etc. Für die Handlung war dies unerheblich, daher hab ich da mehr oder weniger drüber weg gelesen, aber hier wäre ein Stammbaum vorne im Buch hilfreich gewesen.

Seltsam zu lesen fand ich dann die Passagen, in denen Männer in ihr Leben traten. Denn dass sie nicht verheiratet war, wusste ich nun wieder. Und dann zu lesen, wie sie für einen Mann schwärmt und gleichzeitig zu wissen, dass daraus ja nichts geworden ist, fand ich leicht frustrierend. Allerdings waren manche Stellen echt zum Schießen. Wie sich Mann und Frau aneinander rangepirscht haben und eine leichte Berührung bereits einen Skandal ausgelöst hätte, einfach herrlich!! Und anstrengend!!!

Es gab nur eine Sache, die ich bis zum Schluss absolut nicht verstanden habe, und das waren die Zeitsprünge, die die Autorin macht. Und zwar nicht nur ein paar Jahre in die Zukunft, was ja noch verständlich ist, sondern dann im nächsten Kapitel wieder acht Jahre zurück. Und das eben nicht nur einmal… Das hat mich nur verwirrt und ich habe auch im Austausch mit meiner buddyread-Partnerin keine Erklärung gefunden.

Aber alles in allem habe ich einen schönen Einblick in das Leben der wunderbaren Jane Austen bekommen.

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Cover des Buches Jane Austen und die Kunst der Worte (ISBN: 9783746637686)
pinkdinoprincesss avatar

Rezension zu "Jane Austen und die Kunst der Worte" von Catherine Bell

Nicht ganz wie erhofft.
pinkdinoprincessvor 5 Monaten

Inhalt: Jane Austen wächst als Pfarrerstochter in bescheidenen Verhältnissen auf. Gemeinsam mit vielen Brüdern und einer Schwester weiß sie genau, wie es ist, in einem kleinen Ort mit nur wenigen Familien zu leben - und schon bald ist dies genau die Atmosphäre, die sie in ihren Geschichten versucht einzufangen. Das alltägliche Leben der jungen englischen Mittelschicht, vorrangig auf dem Land und mit dem einen großen Ziel: Eine vorteilhafte Ehe zu schließen. Jane ist sich sicher, dass sie nur gut über Dinge schreiben kann, die sie selbst erlebt hat - aber wie soll sich das Schreiben mit einer Ehe vereinbaren lassen?

Fazit: Beim Lesen kam es mir oft so vor, als versuche die Autorin, das Leben Jane Austens selbst wie einen Austen-Roman klingen zu lassen. Das ist ihr an manchen Stellen besser, an manchen weniger gut geglückt. Der Schreibstil was angenehm und die Wortwahl tatsächlich einer Jane Austen angemessen, doch inhaltlich wurden viele Stationen recht schnell abgefrühstückt, ohne dass tiefere Emotionen bei mir aufkamen. Hinzu kommt, dass es immer wieder unchronologische Zeitsprünge gab, die meiner Meinung nach nicht zum Spannungsaufbau beigetragen haben. Der Titel der Reihe "Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe" trifft auch nur bedingt auf diesen Roman zu. In Jane Austens Leben scheint es sehr viel Aufbruch gegeben zu haben, die (erfüllte) Liebe war aber mehr ihren Romanen vorherbestimmt als selbst. Vielleicht kann man aber auch sagen, dass das Schreiben ihre große Liebe war.

Empfehlung: Ich bin nicht richtig von dem Buch überzeugt, ich würde aber raten, es eher zu lesen, wenn man bereits (fast) alle Austen-Romane gelesen hat, da es sehr viele Verweise auf diese gibt, die man ohne das Vorwissen vielleicht weniger gut nachvollziehen (bzw. mitfühlen) kann.

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Cover des Buches Jane Austen und die Kunst der Worte (ISBN: 9783746637686)
Karschtls avatar

Rezension zu "Jane Austen und die Kunst der Worte" von Catherine Bell

Verstand und Gefühle der Miss Jane Austen
Karschtlvor 6 Monaten

3,5 Sterne

Sehr viel ist über das Leben von Jane Austen ja leider nicht überliefert, da ihre Schwester Cassandra nach dem Tod von Jane sehr viele Briefe vernichtet hat. Höchstwahrscheinlich waren das genau jene, die am interessantesten waren.

So muss sich Catherine Bell in diesem Buch ziemlich viel zusammenreimen, und entwirft dabei ein Bild von der großen Schriftstellerin, das ich als recht glaubhaft empfinde. Wobei es mir nach wie vor ein Rätsel ist, wieso sie (und auch ihre Schwester und besten Freundinnen) so wenige Verehrer hatte und zeitlebens ledig blieb, wo sie doch ein Mädchen aus einer gut gestellten Familie war, die bei Freunden und auch der weiteren Bekanntschaft recht beliebt war.


Doch trotzdem war Janes Leben sehr glücklich und zufriedenstellend, denke ich. Ihre größte Leidenschaft war das Schreiben, dass sie seit frühester Jugend tat und akribisch ihre Werke überarbeitete und überarbeitete und nochmal überarbeitete. Das dauerte meistens jeweils einige Jahre. Genauso lang beschreibt Catherine Bell die kreativen Schaffensprozesse, gefühlt jedenfalls. Aber soo viel anderes passiert ja auch nicht in Jane Austens Leben muss man gestehen, und so muss die Autorin ja notgedrungen abtauchen sowohl in den Verstand als auch in die Gefühlswelt von Austen.


Auch wenn das Buch sicherlich keine Biografie mit 100% Wahrheitswert ist, hat es durchaus Unterhaltungswert. Ich hab mir sehr gern die echte Jane Austen vorgestellt, wie sie damals ähnliches erlebt hat.

Die dauernden Zeitensprünge fand ich allerdings nicht nur verwirrend, sondern total unnötig da sie nichts zur Dramaturgie der Geschichte beigetragen haben. Sie waren einfach nur ein Stilmittel, dass die Autorin anscheinend unbedingt einsetzen wollte, sei es noch so überflüssig.

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Gespräche aus der Community

„Mein Mut wächst mit jedem Versuch, mich einzuschüchtern.“ Jane Austen

Wir heißen euch herzlich Willkommen zu unserer Leserunde zu Catherine Bells Roman über die einzigartige Schriftstellerin »Jane Austen und die Kunst der Worte« – begleitet von der Autorin!

Liebe Leser:innen,

Pfarrerstochter, Schriftstellerin, Ausnahmetalent - endlich ist der Roman über die großartige Jane Austen und ihr faszinierendes Leben erhältlich! Wir freuen uns riesig, heute mit dieser Leserunde starten zu können und verlosen 20 Exemplare des neuen Romans »Jane Austen und die Kunst der Worte« von Catherine Bell unter allen die gespannt sind auf den Roman rund um die wunderbare Jane. Möchtet ihr euch mit anderen Leser:innen im Rahmen der Leserunde austauschen und anschließend eine Rezension schreiben?

Dann bewerbt euch bis zum 25. November und gewinnt eines von 20 Exemplaren!

Und darum geht´s im Detail: Steventon, im Dezember 1795: Beinahe ruhig ist es im Hause Austen, als sich das Jahr dem Ende zuneigt. Die zwanzigjährige Jane vermisst vor allem ihre Schwester Cass, die die Feiertage bei ihrem Verlobten verbringt. Jane hingegen möchte nichts weniger als das: eine Ehe einzugehen. Lieber tanzt sie auf den Bällen in ganz Hampshire oder sitzt an ihrem Schreibpult, um all die Geschichten und Figuren, die ihr Tag und Nacht durch den Kopf geistern, zu Papier zu bringen. Doch sosehr ihre Familie sie auch unterstützt, kein Verlag zeigt Interesse an ihren Texten. Wäre es da nicht doch vernünftiger, sich einen Ehemann zu suchen? Aber auch als ihr Herz unverhofft schneller schlägt, als sie den charismatischen Studenten Tom Lefroy kennenlernt, scheint das Glück nicht auf ihrer Seite zu sein. Jane jedoch lässt sich auf ihrer Suche nach Selbstbestimmung und Freiheit nicht entmutigen. Denn eines will sie unbedingt: einen Roman veröffentlichen.

Die Autorin wird hier eure Fragen beantworten!

539 BeiträgeVerlosung beendet
Angelsammys avatar
Letzter Beitrag von  Angelsammyvor einem Jahr

Entschuldigung, dass meine Rezension jetzt erst kommt. Aber ich hatte eine längere, schwere, depressive Phase.

https://www.lovelybooks.de/autor/Catherine-Bell/Jane-Austen-und-die-Kunst-der-Worte-2936316317-w/rezension/4317880861/

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