Catherine Aurel

 4 Sterne bei 55 Bewertungen

Lebenslauf von Catherine Aurel

Catherine Aurel hat drei große Leidenschaften: das Schreiben, die Beschäftigung mit der Geschichte – und das Reisen. Als großer Toskana-Fan hat es sie schon vor vielen Jahren zum ersten Mal nach Pisa verschlagen, wo sie den Schiefen Turm bestiegen hat. Seit damals reifte die Idee, über die Entstehungsgeschichte eines der berühmtesten Gebäude der Welt einen Roman zu schreiben. Nach intensiven Recherchen, die sie an die Originalschauplätze zurückführten, hat sie diesen Traum nun verwirklicht.

Alle Bücher von Catherine Aurel

Cover des Buches Bella Donna. Die Schöne von Florenz (ISBN: 9783328105480)

Bella Donna. Die Schöne von Florenz

 (36)
Erschienen am 10.05.2021
Cover des Buches Grimaldi - Der Fluch des Felsens (ISBN: 9783328101680)

Grimaldi - Der Fluch des Felsens

 (14)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Der Turm der Liebenden (ISBN: 9783328104100)

Der Turm der Liebenden

 (3)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Bella Donna. Die Herrin von Mantua (ISBN: 9783328105497)

Bella Donna. Die Herrin von Mantua

 (2)
Erschienen am 14.06.2022
Cover des Buches Bella Donna. Die Malerin von Rom (ISBN: 9783328105503)

Bella Donna. Die Malerin von Rom

 (0)
Erscheint am 14.06.2023

Neue Rezensionen zu Catherine Aurel

Cover des Buches Bella Donna. Die Schöne von Florenz (ISBN: 9783328105480)
B

Rezension zu "Bella Donna. Die Schöne von Florenz" von Catherine Aurel

Die Schöne von Florenz
Brigitte_Koternetzvor 22 Tagen

Der Roman handelt in Florenz in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Die Familie Medici ist die mächtigste Familie der Stadt, aber auch andere mächtige Familien buhlen um die Macht, vor allem um die des Papstes. 

Simonetta wird mit einem Sohn der Familie Vespucci verheiratet, aber zu einer glücklichen Ehe kann es nicht kommen, dabei ist die junge Frau überirdisch schön, das merkt rasch Giuliano de Medici, aber auch Sandro, ein junger Maler, später bekannt unter dem Namen Botticelli.

Cosima, eine alternde Kurtisane erkennt die Möglichkeiten ihrer Bekanntschaft mit Simonetta und beginnt mit Schönheitsmitteln zu handeln und wirbt dabei mit dem Bildnis von Simonetta, gemalt von Botticelli.

Beide Frauen geraten in den Machtkampf der Familien Medici und deren Hauptgegner, auf einmal ändert sich alles und Simonetta findet endlich die Liebe und zu sich selbst.

Fazit: Der Roman ist mehr eine berührende aber traurige Liebesgeschichte, erzählt aber viel über die führenden Familien in Florenz, deren Machtkämpfe und historische Personen, wie Botticelli und Leonardo da Vinci.

Die Autorin besticht wie gewohnt durch einen sehr guten Schreibstil.

In den Ausführungen am Ende des Romans ist zu lesen, dass es nicht eindeutig nachweisbar ist, dass Botticelli in seinen berühmten Gemälden tatsächlich Simonetta als Model herangezogen hat, aber die Vermutung liegt nahe, das sie seine Muse war, auch weil er in der gleichen Kirche begraben werden wollte, wo sie bereits begraben war.

Der Roman ist wirklich gut gelungen, hat aber für mich doch einige Längen. Im Besonderen für alle Fans der Stadt Florenz bietet der Roman einen interessanten Streifzug durch diese Stadt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.


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Cover des Buches Bella Donna. Die Herrin von Mantua (ISBN: 9783328105497)
talishas avatar

Rezension zu "Bella Donna. Die Herrin von Mantua" von Catherine Aurel

Spannend wirds erst gegen Ende
talishavor 5 Monaten

Nach dem ersten Band der "Bella Donna" bzw. "Die Töchter Italiens"-Trilogie war ich sehr begeistert (eins meiner 2021-Jahreshighlights) und freute mich auf die vorliegende Fortsetzung - die man übrigens auch ohne Vorwissen des ersten Bandes gut lesen kann. 

Camilla del Giocondo (genannt Calla) und Samuele Bellani lieben einander, doch die Standesunterschiede sind zu gross, weswegen sich die beiden nur heimlich treffen können. Als Unerwartetes geschieht, fliehen die beiden aus Florenz und arbeiten fortan beide am Hof von Isabella d'Este, der Herzogin von Mantua. Samuele, Erbe des Florenzer Kosmetikhauses Bellanis, mischt Cremen, Salben und allerlei andere Schönheitsmittel zusammen und möchte Calla heiraten. Calla dachte bisher zwar auch, dass sie Samuele liebt, doch sie hat einen geheimen Wunsch, den sie Samuele erzählen möchte, aber sie verpasst den richtigen Zeitpunkt und zudem ist sie sich bald ihrer Liebe zu ihm nicht mehr so sicher.

Calla fühlt sich nach einem Vorfall immer mehr bedroht, was sie erst noch für sich behält, doch die Gefahr wird immer grösser. Bis Calla endlich herausfindet, wer dahinter steckt, schweben einige andere Personen in Lebensgefahr. An dieser Stelle wird der Roman spannend, leider erst jetzt, denn bis dahin, also fast bis zum Ende, plätschert die Geschichte ein bisschen vor sich hin, auch wenn viel passiert. Ein bisschen Dramatik hier, ein bisschen knisternde Atmosphäre da, aber leider keine durchgehende Spannung. 

Ich hätte es besser gefunden, wenn das, was Isabella am Ende schildert, schon früher, gerne häppchenweise, erzählt hätte. So bleibt Isabella eine launische Frau, bei der niemand weiss, ob man ihr trauen kann oder nicht. Die Gründe für die diversen Anschläge und die Täterschaft derselben werden erst am Ende bekannt, für mich kam das ziemlich unerwartet. Da hätte ich gerne früher schon Andeutungen erfahren, damit ich den Roman spannender empfunden hätte. So wusste ich nur, dass einige Leute in Gefahr waren, einige eine konfuse Rolle spielten und es zum Teil um ein Bild ging, um das sich Legenden ranken. Mir fehlte darin der rote Faden, der sich erst am Ende, bei Isabellas Rede und noch später, zeigte. 

Samuele, in seinem Arbeitswahn alles vergessend, fand ich gut dargestellt, auch Federico, der als Sohn von Isabella d'Este seinen Platz nicht gefunden hat und obwohl oft grossspurig daherkommend, zutiefst unsicher und unglücklich ist. Calla, die oft sofort sagt, was sie denkt, fand ich in einem Punkt, nämlich, dass sie Samuele aus ihrem Herzen oft aussperrte, nicht so glaubwürdig. Morgantino nervte mich praktisch immer - aber ich glaube der Autorin, die für genaue Recherchen bekannt ist, dass Hofnarren genauso sein müssen, wie sie Morgantino gezeichnet hat. 

Fazit: "Die Herrin von Mantua" kommt leider bei weitem nicht an die "Die Schöne von Florenz" heran. Am Ende macht zwar alles Sinn, aber da sehr vieles viel zu lange in der Schwebe ist, empfand ich diesen historischen Roman stellenweise langatmig. 

3.5 Punkte. 

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Cover des Buches Grimaldi - Der Fluch des Felsens (ISBN: 9783328101680)
Wellynes avatar

Rezension zu "Grimaldi - Der Fluch des Felsens" von Catherine Aurel

Eine atmosphärische Tragödie
Wellynevor 5 Monaten

Der Roman „Grimaldi – Der Fluch des Felsens“ von Catherine Aurel (dem Pseudonym von Julia Kröhn) ist ein spannender historischer Roman, der sich über mehrere Jahrzehnte hinweg einer bedeutsamen Etappe der Grimaldis widmet und der Vergangenheit durch gute Recherche Leben einhaucht.

 

Die eigentliche Geschichte wird in die Erzählung einer alten Frau verpackt. Doch diese spätere Zeitebene ist ebenfalls von großer Bedeutung und auch spannend zu lesen. Liest man von diesen Charakteren vergleichsweise weniger, so haben sie dennoch alle Persönlichkeit und man interessiert sich bald schon auch für sie. Sie dienen eben nicht nur als Rahmen, sondern gehören dazu.

 

Vor allem den Einstieg in Giudittas Geschichte fand ich hervorragend und der Übergang in die dritte Person nach Beginn von Giudittas Ausführungen ist gut geschrieben. So fühlt man sich zu Beginn so wie Raniero, der eine Geschichte erzählt bekommt und versinkt langsam in ihr, dadurch, dass das Geschriebene zum direkten Geschehen wird.

 

Giuditta lernt man also schon als kleines Mädchen kennen und mir wuchs sie schnell ans Herz. Fand ich den Beginn ihrer romantischen Geschichte doch erst ein wenig aus dem Nichts kommend, habe ich kurz darauf aber bald jede Bedenken verloren. Die Romanze ist nie dominant, alles andere als klischeehaft und sowohl interessant als auch vielschichtig.

 

Während Giuditta immer älter wird, bleibt sie die einzige Konstante in dieser Tragödie. Sie verbindet die einzelnen Grimaldis und ist irgendwo ein Teil von allem – und gehört doch nie ganz dazu.

 

Das einzige richtige Manko ist, meiner Meinung nach, wie die Legende der Grimaldis hier umgesetzt wurde. Ohne jemandem zu viel zu verraten: Empfand ich die Idee dahinter als gut, passte sie meinem Empfinden nach nicht zu der Persönlichkeit des Charakters, wodurch es zu gewollt und nicht mehr authentisch an dieser Stelle wirkte. Ich hatte das Gefühl, dass der Charakter nun mal von der Autorin sympathisch gedacht war – und schon wurde eine Erklärung gesucht, wie er die Tat dennoch begehen konnte, wodurch ich ein Gefühl von Beschönigung seines abscheulichen Verbrechens bekommen habe. Doch darüber konnte ich angesichts der zahlreichen fantastischen Momente, in denen ich das Buch kaum weglegen konnte, schließlich doch hinwegsehen.

 

Des Weiteren lernen wir zahlreiche andere Grimaldis kennen und lieben, sodass man mit jedem einzelnen mitfühlen kann, sobald die nächste Tragödie sich anbahnt. Jede Geschichte bekommt den für sie passenden Raum und wird stets zu Ende erzählt. Tatsächlich habe ich jeden Abschnitt, egal aus wessen Perspektive er geschrieben war, gut gefunden. Alle Personen sind vielschichtig, gut durchdacht und auch die Nebenfiguren sind vielseitig.

 

Glück und Freude sind in diesem Buch allerdings nie von Dauer – und genau das macht diese Geschichte so gut. Es ist authentisch, passt zu der Idee des Fluchs und unterscheidet sich auf dieser Ebene von so vielen anderen Büchern, die immer krampfhaft ein Happy End anstreben. Ich mag den harten, realistischen Ton, der nichts beschönigt und dennoch dafür sorgt, dass die Geschichte weder trist, noch voller Trübsal ist und dem Leser auch schöne, erfüllte Momente bietet.

 

Es ist eine Geschichte von starken Charakteren, die sich vom Schatten ihres Schicksals niemals ganz haben unterwerfen lassen. Auf jedes Ab folgt ein Hoch – und sei es noch so kurzweilig.

 

Eine klare Empfehlung für jeden Liebhaber von historischen Romanen, dem vielseitige Charaktere und tragischer Realismus gefallen.

 

Vier Sterne für dieses tolle Buch, dem zu dem fünften Stern auch nicht mehr viel gefehlt hat.

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Gespräche aus der Community

Der Auftakt der neuen historischen Reihe von Catherine Aurel um Schönheitszauber und Ränkeschmiede zur Zeit der Medici: Wir verlosen zum Start der Leserunde zu »Bella Donna. Die Schöne von Florenz« 25 Exemplare des ersten Bands. Hier werden Schönheitsträume wahr!

Die Meisterin des historischen Romans Catherine Aurel (die manchmal auch unter anderem Namen schreibt) startet mit einer neuen historischen Reihe. Im ersten Band »Bella Donna. Die Schöne von Florenz« lernen wir von Simonetta und Cosima, wie man nicht nur Schönheit erlangt, sondern auch, wie man sich in den politischen Machtspielen zur Zeit der Medici als Frau behaupten kann.

Unter dem nachstehenden Link haben wir Dir eine längere Leseprobe von »Bella Donna. Die Schöne von Florenz« bereit gestellt.

Für die Leserunde verlosen wir 25 Printexemplare. Wer ein Printexemplar gewinnen und aktiv an der Leserunde teilnehmen möchte (zeitnahe Rezension inklusive), braucht uns nur sein*ihr Schönheitsgeheimnis verraten ;-)

Welchen Schönheitstrick magst du uns hier verraten? Kalt duschen, Gurkenmaske, vielleicht Rosenwasser? Wir sind gespannt!

Viel Vergnügen wünscht Dir
der Penguin Verlag

264 BeiträgeVerlosung beendet

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