Carla Berling

 4,3 Sterne bei 325 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Der Alte muss weg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Berling (©Intuitive Fotografie)

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Alle Bücher von Carla Berling

Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)

Sonntags Tod

 (62)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)

Der Alte muss weg

 (46)
Erschienen am 08.07.2019
Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783453419964)

Mordkapelle

 (41)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)

Klammerblues um zwölf

 (36)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (20)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Pechmaries Rache (ISBN: 9783453422520)

Pechmaries Rache

 (19)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)

Königstöchter

 (19)
Erschienen am 25.08.2014
Cover des Buches Tunnelspiel (ISBN: 9783453419957)

Tunnelspiel

 (15)
Erschienen am 10.12.2018

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)V

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling

unterhaltsam und humorvoll, aber auch mit Tiefgang!
vronika22vor 13 Tagen

Bisher habe ich von Carla Berling nur Krimis gelesen. So war ich sehr gespannt, ob ihre Komödien auch so gut zu lesen sind.

Das Ehepaar Billie und Thilo geht auf die 60 zu. Die beiden sind bereits im Ruhestand und führen ein gemütliches und beschauliches Leben. Ganz unerwartet kommt der Hilferuf ihres erwachsenen Sohnes, zu dem sie schon lange so gut wie keinen Kontakt mehr hatten. Sie reisen zu ihm nach Köln, um ein paar Monate als Betreuung für ihr Enkelkind einzuspringen, da seine Frau bereits verstorben ist. Mehr sei hier nicht verraten, lasst euch überraschen!

Diese Komödie ist richtig genial geschrieben und hat mich bestens unterhalten. Es ist sehr viel Humor, Situationskomik und Wortwitz enthalten, aber zugleich ist das Buch auch sehr feinsinnig und geistreich geschrieben. Hinter dem Humor steckt also immer ein Funken Wahrheit und Ernsthaftigkeit. Wenn auch mit spitzer Feder geschrieben, so war alles glaubhaft und authentisch bei mir angekommen. Die Generationsunterschiede wurden sehr gut dargestellt, und sowohl Enkelkind als auch Großeltern wurden gleichermaßen gut skizziert. Ganz besonders gut gefallen hat mir auch der Wandel, den die Großeltern vollzogen haben. Alles ist sehr tiefsinnig geschrieben und es kommen durchaus Botschaften beim Lesen an!

Die teilweise doch sehr ausgefallenen Charaktere zeigen auf, dass man niemals aufgrund von Äußerlichkeiten Vorurteile haben sollte. Diese Thematik und etliches andere mehr verpackt die Autorin hier sehr unterhaltsam. Zusätzlich wird der Roman durch etwas Kölner Lokalkolorit aufgelockert.

Sehr gekonnt hat Carla Berling hier einen Unterhaltungsroman geschrieben, der voller Charme und voller Esprit ist. Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen und Unterhaltung vom Feinsten! Sogar eine Verfilmung könnte ich mir sehr gut vorstellen!

Kommentare: 6
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Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)T

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling

"Ist es zu laut, bist du zu alt!"
Tanzmausvor 2 Monaten

Billie lebt mit ihrem Mann Thilo in einem kleinen Ort in einem Einfamilienhaus mit Garten. Der Garten ist Billies ganzer Stolz, vor allem seit sie Privatisiert haben, sprich im Ruhestand sind. Rituale und immer die gleichen Tätigkeiten bestimmen ihren Alltag. Auf den plötzlichen Anruf von ihrem Sohn Jonas ist Billie nicht vorbereitet. Herrschte doch seit langer Zeit Funkstille. Als Jonas sie jedoch bittet, zu ihm zu kommen, um auf seinen Sohn August aufzupassen, sagt Billie gleich zu und freut sich auf die neue Aufgabe.

 

Doch kaum in Köln angekommen, überfallen Billie erste Zweifel. Ihren 6-jährigen Enkel, dessen Mutter verstarb, kennt sie eigentlich nicht und ihr Sohn hat Geheimnisse vor ihr, die zu dem Bruch geführt haben, doch ihr Mann Thilo redet ihr gut zu und so wagen sie das Abenteuer in einem kunterbunten Haus, das eigentlich eine Baustelle ist mit Freunden, die irgendwie schräg, aber doch liebenswert sind…

 

 

Billie ist eine Frau mit Prinzipien, etwas altbacken und ziemlich festgefahren in ihrem Alltag. Als ihr Sohn Jonas beruflich ins Ausland muss und sie bittet, auf seinen kleinen Sohn aufzupassen, ahnt Billie noch nicht, dass es ihre ganzen Leben buchstäblich auf den Kopf stellen würde.

 

Die Geschichte ist sehr warmherzig geschrieben. Witzige Szenen lockern die Geschichte, die immer ein wenig melancholisch ist auf. Der kleine August ist herzensgut und einfach nur liebenswert. Er hat eine feste Meinung vom Leben und weiß diese zu vertreten. Er nicht auf den Mund gefallen und doch nicht vorlaut oder frech.

 

Die Geschichte dreht sich mehr oder weniger um die Frage, was hat zu dem Bruch zwischen Jonas und seinen Eltern geführt. Zeitgleich kann man aber auch beobachten, wie sehr sich Billie im Laufe der Geschichte verändert.

 

Zwar hatte das Buch einige Längen, doch in Summe war es sehr spannend, witzig und warmherzig. Ein sehr schöner Roman, den man auch gut in der Vorweihnachtszeit lesen kann, auch wenn er eigentlich mehr in der Karnevalszeit spielt.

 

Fazit:

Mir hat die Geschichte gut gefallen. August war einfach zu goldig und Billies Entwicklung war sehr interessant zu verfolgen. Ein toller Wohlfühlroman mit einem Hauch Melancholie.

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Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783837138436)E

Rezension zu "Mordkapelle" von Carla Berling

Das hätte auch furchtbar schief gehen können für unsere Ira ...
engineerwifevor 3 Monaten

„Tod, töter am tötesten“ ist er, der schöne Ludwig. Wer macht den sowas, einen alten Mann im Rollstuhl anzuzünden? Ira Wittekind ist natürlich mal wieder weit vorne mit von der Partie – manchmal doch sehr zum Leidwesen ihres Freundes Andy, der auch gerne ab und zu ein wenig mehr von ihr zu sehen bekommen würde. Doch er unterstützt sie treu an allen Ecken und Enden, was diesmal auch von Nöten ist, denn ein „rasender Reporter“ ist unterwegs, der ihr mit reißerischen aber nichts wirklich aussagenden Headlines immer einen Schritt voraus scheint. In alter Manie nimmt sich Ira den Fall sehr zu Herzen und gräbt und recherchiert ohne wirklich auf eine heiße Spur zu stoßen. Doch langsam aber sicher nimmt die Sache Formen an, deren Ausmaße zum Himmel schreien. Welche Büchse der Pandora hat sie da nur geöffnet … ?


Wie man meinen Rezensionen zu vorangegangenen Teilen diese wunderbaren Lokalkrimireihe entnehmen kann, bin ich einfach ein Riesenfan der Autorin Carla Berling und ihrer Schreibe rund um Ira, Andy, Hof Eskendor und natürlich Frieda und Soffie. Der Fall ist mal wieder spannungsgeladen und führt zu einer Reise weit über die Grenzen Ostwestfalens hinaus aber auch fast an die Grenzen von Iras Belastbarkeit, die mit diesem Fall fast ein tragisches Ende genommen hätte. 


Sehr erleichtert war ich dann doch am Schluss, dass ich wohl noch ein Weilchen länger mit den beiden schrulligen Tanten „schwadronieren“ und mit Tante Erna noch den ein oder anderen Spaziergang unternehmen darf. Ich vergebe gerne auch diesmal mit fünf Sternen wieder die Bestnote und spreche eine absolute Leseempfehlung aus. Darauf einen lütten „Rehmer Braken“, den man schnell trinken und sich dann schütteln muss, damit er sich überall gut verteilt 😉

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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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