Carla Berling

 4,3 Sterne bei 347 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Der Alte muss weg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Berling (©Intuitive Fotografie)

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Alle Bücher von Carla Berling

Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)

Sonntags Tod

 (63)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)

Der Alte muss weg

 (50)
Erschienen am 08.07.2019
Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)

Klammerblues um zwölf

 (42)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783453419964)

Mordkapelle

 (42)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (20)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Pechmaries Rache (ISBN: 9783453422520)

Pechmaries Rache

 (19)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)

Was nicht glücklich macht, kann weg

 (19)
Erschienen am 13.09.2021
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)

Königstöchter

 (19)
Erschienen am 25.08.2014

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)
Almeris avatar

Rezension zu "Klammerblues um zwölf" von Carla Berling

WG mit drei Frauen im Alter ab 57
Almerivor 21 Tagen

Im Buch geht es hauptsächlich um Fee Branding, die ihren Mann leider zu schnell durch eine Krankheit verloren hatte. Sie hatte ihren Job gekündigt mit über 57, um mit ihrem Mann den Ruhestand zu genießen und die Welt zu bereisen. Was macht sie jetzt? Die Witwenrente bekommt sie nur drei Monate voll ausgezahlt und dann nur noch weniger als die Hälfte danach. In ihrer Verzweiflung lernt sie aber Claudine (60) kennen und Mary (72), die dann sehr spontan eine WG gründen. Sie kündigt ihr langjähriges Zuhause und zieht bei Claudine ein. Und die Suche nach einem Job in ihrer damaligen Branche erweisst sich allerdings nicht so leicht. In diesem Buch las ich das Auf und Nieder um eine Existenz nach einem Abschied des Lebenspartners. Carla Berling hat es geschafft, mich binnen 2 1/2 Tagen in der Geschichte mitzureißen. Sie hat eine nachdenkliche Geschichte, aber mit viel Humor, geschrieben. Es war ein flüssiger Text, dem ich so leicht folgen konnte. Ich kann das Buch absolut empfehlen.

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Cover des Buches Sonntags Tod: Kriminalroman (Die Wittekind-Serie 1) (ISBN: B06ZZKXPR1)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Sonntags Tod: Kriminalroman (Die Wittekind-Serie 1)" von Carla Berling

topp Krimi
Tilman_Schneidervor 23 Tagen

In Westfalen ist die Reporterin Ira Wittekind dabei, in einem Mordfall zu schreiben, als sie Zeugin wird, als man in einer Wohnung einen verwahrlosten Toten findet. Sie entnimmt ein Detail und weiß dann sofort, da gibt es eine Verbindung. Aus ihrer Kindheit ist sie mit den Menschen und den Toten verbunden. Aus Interesse und Neugier und weil sie es sich selbst schuldig ist, ermittelt sie in dem Mordfall. Immer näher kommt sie der Wahrheit und immer mehr deckt sie Seiten der Vergangenheit auf, aber die Schatten reichen bis in die Gegenwart und Iras Leben steht plötzlich komplett auf dem Kopf. Carla Berling hat einen herrlichen Schreibstil und mit viel Lokalkolorit und Witz, ungeheurer Spannung und einer tollen Hauptfigur, packt sie den Leser sofort. Ein ganz tolles Buch, bin froh, dass es mehr davon gibt.

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Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783837158168)
Petra_Mayers avatar

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling

Was nicht glücklich macht, kann weg
Petra_Mayervor 2 Monaten

Ein lustige Erzählung mit kessem Mundwerk, Wortwitz und liebenswerten Figuren.

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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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