Will ist auf der Flucht. Seine Mutter wurde ermordet und ihre Feinde sind hinter ihm her. Er schlägt sich mit kleinen Jobs durch und wurde eines Nachts geschnappt. Er hat schon mit seinem Tot gerechnet, als er unerwartet gerettet wird. Der Orden der Stewards hat mit Will einen gemeinsamen Feind. Will begleitet seine Retter und erfährt in deren Hallen die Legende des dunklen Königs und dass dieser seine Rückkehr plant. Schafft es Will und die Stewards den dunklen König aufzuhalten? Was weiß das letzte Einhorn?
Ich musste mich zwingen, das Buch fertig zu lesen. Es ist sehr gezogen, im Grunde könnten alle Szenen um die Hälfte gekürzt werden. Ich weiß nicht, ob ich Band 2 lesen werde. Die Story ist im Großen und Ganzen eine gute, doch es wird durch das überlange zerstört. Vielleicht werde ich Band 2 als Hörbuch hören, doch dafür brauche ich auch Überwindung.
C.S. Pacat
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von C.S. Pacat
Die Prinzen
Dark Rise
Der verschollene Prinz
Das Duell der Prinzen
Die Rückkehr des Prinzen
Fence 1
Fence 2
Das Duell der Prinzen: Roman
Neue Rezensionen zu C.S. Pacat
Wir befinden uns immer noch im Wettkampf um einen der beliebten Plätze im Fechtteam. Es gibt einige Kandidat:innen, aber nur wenige Plätze. So ist der Druck und der Konkurrenzkampf groß. Die zwei neuen Schüler an der King's Row haben es immer noch schwer akzeptiert zu werden, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Nicholas mag ich sehr, er versucht sein Bestes, auch wenn er einige Defizite hat. Er ist schon ein bisschen der Underdog, wird unterschätzt und nicht für voll genommen, weil er nicht die gleiche Ausbildung wie die anderen genossen hat. Aber ich erwarte großes von ihm.
Seiji Katayama hingegen, ist eher der Überflieger. Er wirkt arrogant und überheblich, ob zu Recht, wird sich in den Duellen zeigen.
Die beiden als Zimmergenosse genieße ich immer noch, besonders der Entchen Duschvorhang als Raumtrenner ist klasse. Die beiden können sich nicht leiden und ich bin gespannt, ob sich das im Verlauf noch ändert, ich habe es zumindest sehr.
Grafisch ist der Band wieder eine Wucht. Ich mag die Zeichnungen sehr gerne bzw. den Stil. Die Gesichter sind ausdrucksstark und der Fokus liegt auf den Charakteren und den Bewegungen im Kampf. Der Hintergrund ist oft nebensächlich, was in dem Kontext völlig in Ordnung ist.
Es macht Spaß bei den Duellen dabei zu sein und die Fechter:innen in diesem Band noch ein Stück besser kennenzulernen. Jeder hat so seine eigene Taktik zum Sieg und die Charaktere sind doch recht unterschiedlich.
Fazit:
Wieder ein toller Band. Ich mag das unverbrauchte Thema Fechten. Die Charaktere bekommen mehr Tiefe und ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weiter geht.
Rezension zu "Fence 1" von C.S. Pacat
Story:
Nicolas Cox, der aus einfachen Verhältnissen stammt, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Fechtsport professionell zu betreiben. Seinen ersten Turnierkampf verliert er zwar haushoch gegen den unbesiegbaren, kühlen Seiji Katayama, doch Nicolas danach verfolgt sein Ziel noch verbissener. Er ergattert ein Fecht-Stipendium für die renommierte Privatschule Kings Row, doch um dauerhaft an der Schule bleiben zu können, muss er Teil des Fechtteams werden, das bei Turnieren Kings Row repräsentiert. Zudem stellt sich sein neuer Mitbewohner als niemand geringerer als Seiji Katayama heraus, was für zusätzlichen Zündstoff sorgt …
Eigene Meinung:
Mit der Comic-Reihe „Fence“ legt die preisgekrönte Autorin C.S. Pacat gemeinsam mit den Künstlerinnen Johanna the Mad (Zeichnungen) und Joana LaFuente (Coloration) ein queeres Sport-Drama zum Thema Fechten vor. Die Geschichte um Nicolas, Seiji und die restlichen Sportler*innen erschien zunächst kapitelweise im Heftchen-Format, später wurden je 4 Hefte zu einem Sammelband zusammengefasst. Bisher sind 5 Sammelbände erschienen, ein weiterer ist für Anfang 2024 bei BOOM! Box angekündigt. In Deutschland erscheint die Reihe bei Cross Cult – bisher sind 2 Bände erschienen und 3 weitere Bände angekündigt.
Die Geschichte wird größtenteils aus Sicht von Nicolas Cox erzählt, der es sich als illegitimer Sohns einer Fechtlegende zum Ziel gesetzt hat, den Fechtsport professionell zu betreiben. Doch der Weg zum Profi ist hart, insbesondere wenn man zwar Talent hat, aber nur eine mittelmäßige Ausbildung genossen hat. Doch Nicholas ist wild entschlossen, auch wenn er erst lernen muss, wie man gut fechtet und mit Seiji einen Mitbewohner hat, mit dem er die meiste Zeit im Streit liegt. Ob sich zwischen den ungleichen, jungen Männern im Laufe der Zeit mehr entwickelt wird sich zeigen – im ersten Band liegt der Fokus klar auf dem Fechtsport, den Regeln und dem Wettbewerb, Teil des Fechtteams zu werden. Das ist durchaus spannend, da die Kämpfe und Rivalitäten viel Zündstoff bieten und auch Sportmuffel gut unterhalten können. Wer auf eine queere Liebesgeschichte hofft, wird zumindest im ersten Band enttäuscht – die queere Komponente findet nur am Rande einen Platz, vielmehr geht es um die einzelnen Kämpfe und die Gefühle der Figuren hinsichtlich Sieg oder Niederlage. Potenzial für mehr ist sicherlich vorhanden, zumal es bei den Mitschüler*innen die ein oder andere queere Figur gibt, dennoch liegt der Fokus klar auf dem Fechtsport, dem Training und den Kämpfen, die die Sportler austragen müssen.
Die Figuren in „Fence“ sind authentisch und so bunt und divers wie das Leben. Obwohl der Comic mit 112 Seiten recht kurz ist, lernt man die wichtigsten Figuren sehr gut kennen – allen voran Nicholas, der am wenigsten in die Umgebung einer Privatschule passt. Seine Probleme sich anzupassen und sich als Teil des Internatslebens zu fühlen, werden gut dargestellt, so dass es einem leicht fällt, sich mit ihm zu identifizieren. Auch Seiji lernen die Leser*innen sehr gut kennen, auch wenn man von seiner Vergangenheit nur wenig erfährt. Die restlichen Figuren des Fechtteams haben alle ihre Ecken und Kanten – sei es Aiden, der klassische Herzensbrecher, der jeden Tag einen anderen Jungen im Bett hat oder Bobby, der sich eher als Mädchen fühlt und entsprechend verhält. Man darf gespannt sein, welche Charaktere in den Folgebänden näher beleuchtet werden oder neu auftauchen.
Die Zeichnungen von Johanna the Mad passen sehr gut zur Geschichte, sind dynamisch, actionreich und passt sehr gut zur Geschichte. Die Künstlerin hat einen sicheren Stil, der die Figuren ins Zentrum stellt und den Fokus auf die Gefühle der Charaktere legt. Hintergründe sind dementsprechend selten vorhanden, zumeist sind sie leer oder nur grob ausgearbeitet. Auch sonst merkt man Johanna the Madden Einfluss klassischer Mangas an, denn sie arbeitet gerne mit entsprechenden Effekten, wie beispielsweise Speedlines, Blumen etc. Die Coloration von Joana LaFuente passt ebenfalls gut zu den Zeichnungen – sie ist eher flächig eingesetzt und wirkt von den Farben und den Schattierungen wie die Bilder eines Anime. Insgesamt harmonieren Zeichnungen und Coloration gut miteinander – insbesondere Manga/Anime-Fans kommen bei „Fence“ voll und ganz auf ihre Kosten.
Fazit:
„Fence Band 1“ ist ein gelungener, unterhaltsamer Auftakt der Graphic Novel-Reihe von C.S. Pacat, Johanna the Mad und Joana LaFuente, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte ist spannend und bietet einen tollen Einblick in die Welt des Fechtsports, punktet mit interessanten, authentischen Charakteren und schwungvollen, dynamischen Zeichnungen. Sicherlich muss man ein wenig Geduld haben, wenn man auf queere Beziehungen Wert legt, doch die Grundlagen sind gelegt und man darf gespannt sein, was sich die Autorin für Nicholas und Seiji einfallen lässt. Wer Sport-Dramen mag, in denen es um Freundschaft, Kampfgeist und Rivalität geht, dem wird „Fence“ gefallen.
Gespräche aus der Community
ich wünsche euch einen schönen 3. Advent! Am 11.12. ist mein Blog nun 1 Jahr alt geworden, daher gibt es dieses Mal ein größeres Gewinnspiel und 4 Gewinne

Unter anderem könnt ihr "Der verschollene Prinz" gewinnen.
Zur Teilnahme geht es hier lang
Community-Statistik
in 540 Bibliotheken
auf 168 Merkzettel
von 9 Leser*innen aktuell gelesen
von 19 Leser*innen gefolgt