Brandon Q. Morris

 4,1 Sterne bei 249 Bewertungen
Autor von Titan, Proxima Rising und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brandon Q. Morris

Brandon Q. Morris, Jahrgang 1966, ist ein deutscher Physiker und Journalist und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Ihn fasziniert besonders das "was wäre, wenn". Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten – und vielleicht auch irgendwann Realität werden.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Andromeda: Der Aufenthalt (ISBN: 9783963572180)

Andromeda: Der Aufenthalt

Neu erschienen am 07.01.2022 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Möbius 2 (ISBN: 9783963572913)

Möbius 2

Erscheint am 18.02.2022 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Lost Moon: Mondfinsternis (ISBN: 9783963572890)

Lost Moon: Mondfinsternis

Neu erschienen am 17.12.2021 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Proxima-Logbuch 7: Erdkurs (ISBN: 9783963572036)

Proxima-Logbuch 7: Erdkurs

Neu erschienen am 03.12.2021 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

Alle Bücher von Brandon Q. Morris

Cover des Buches Titan (ISBN: 9783945796931)

Titan

 (23)
Erschienen am 17.01.2018
Cover des Buches Proxima Rising (ISBN: 9783963570155)

Proxima Rising

 (21)
Erschienen am 03.11.2018
Cover des Buches Enceladus (ISBN: B01N7QX7AV)

Enceladus

 (20)
Erschienen am 23.01.2017
Cover des Buches Enceladus (ISBN: 9783945796924)

Enceladus

 (17)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783596700479)

Die Störung

 (18)
Erschienen am 27.01.2021
Cover des Buches Io (ISBN: 9783947283002)

Io

 (13)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches Enceladus - Die Rückkehr (ISBN: 9783945796955)

Enceladus - Die Rückkehr

 (12)
Erschienen am 30.03.2018
Cover des Buches The Hole (ISBN: 9783963570001)

The Hole

 (12)
Erschienen am 10.08.2018

Neue Rezensionen zu Brandon Q. Morris

Cover des Buches The Hole (ISBN: 9783963570001)A

Rezension zu "The Hole" von Brandon Q. Morris

Facts over Action
admitvor einem Tag

Wie bei Morris üblich kommt es auch hier zu einer zwanghaften Aneinanderreihung von Fakten und Fachausdrücken, fast als müsste der Autor mit seinem unendlichen technischen Wissen protzen, was leider auf Kosten der Handlung und deren Tempo geht. Man kommt nur schwer in die Story hinein. Wenn ich viel über Physik wissen will, dann kaufe ich mir gleich eine wissenschaftliche Abhandlung. Einzelne Szenen sind ihm aber durchaus gelungen und bleiben in guter Erinnerung.

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Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783596700479)S

Rezension zu "Die Störung" von Brandon Q. Morris

Physikalisch anspruchsvoll, aber auch für Nicht-Nerds verständlich
Samurai_27vor 2 Monaten

„Die Störung“ von Brandon Q Morris ist ein Hard-Science-Fiction Roman, keine Frage und so etwas habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Nach den ersten Seiten war ich nicht sicher, ob meine Physikkenntnisse ausreichend sind, aber ich kann sagen: es hat gereicht. Bei Stellen, die ich dennoch nicht verstanden habe, hat Wikipedia geholfen, an anderen rätsele ich noch. Aber das sollte niemanden davon abhalten, das Buch zu lesen, auch wenn es doch eher für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben ist.

Der Klappentext hat mich zum Lesen animiert. Insofern hat der Autor alles richtig gemacht. Leider hält das Ende nicht das, was mir der Klappentext versprochen hat. Das ist schade.

Ohne große Spoiler kann ich sagen, daß ich die Geschichte um eine Mission ganz weit ins Weltall hinaus gerne gelesen habe. Manchmal ist sie etwas arg nerdig, etwas mehr Spannung wäre auch gut gewesen, aber aufhören wollte ich nie. Geschickt vermag es der Autor, den Leser bei der Stange zu halten. Für mich persönlich hat das Buch ein hohes Niveau. Sprachlich ist es toll gemacht, technisch sowieso.

Vom Inhalt her werden zwei Geschichten parallel erzählt, was am Anfang zu Fragen führt, aber wenn man die Stelle der Aufklärung nicht überliest, wie ich es beim ersten Mal gemacht habe, fügt sich am Ende alles zusammen. Ob das aber den Leser so richtig überzeugt? Mich persönlich hat die Auflösung nicht mehr richtig überrascht, allerhöchstens die Kürze, in der sie präsentiert wurde. Man kämpft sich durch einen Haufen Seiten, lässt manchmal Physik Physik sein und denkt dann: das war es jetzt? Da hätte ich mir ein paar Seiten mehr für die Aufklärung gewünscht.

Beim Lesen kommen reichlich Fragen auf, die nicht alle beantwortet werden. Man erwischt sich oft beim Gedanken: ist das 2079 wirklich so? Gibt es da noch ordinäre Laptops, Revolver oder Starbucks? Das eine oder andere Mal habe ich wegen unschöner Details den Kopf geschüttelt, diese dann aber der Phantasie des Autors zugeschrieben und akzeptiert.

Schlussendlich habe ich beschlossen, den Roman mit 3 Sternen zu bewerten. Für mehr ist er mir nicht spannend genug, für weniger ist er technisch und physikalisch gesehen zu gut geschrieben. Die Figuren sind mir etwas zu blass geblieben, die Backgroundgeschichten der Figuren bleiben eben nur Backgroundgeschichten und der zweite Erzählstrang war wofür nochmal nötig?

Alle Freunde von harter Science-Fiction kommen garantiert voll auf ihre Kosten und der Rest lernt etwas dazu. Auch wenn es nur ein kurzer Lernerfolg sein wird.

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Cover des Buches Möbius: Hard Science Fiction (ISBN: B09919WJQ2)M

Rezension zu "Möbius: Hard Science Fiction" von Brandon Q. Morris

Autor kennt sich mit Physik aus, mit der Spannung aber nicht
mariameerhabavor 3 Monaten

„Max lacht hysterisch“ - Der Text ist mechanisch, beschränkt auf die Grundelemente der Kommunikation und so kalt formuliert, als hätte es ein Teenager geschrieben, der in einer Stunde eine Deutschschularbeit abgeben muss und nichts anderes versucht, als die gewünschte Wortzahl mit einer Handlung zu erreichen. Und dieser Satz verdeutlich das am besten. Der Autor quetscht ihn wie einen unnötigen kleinen Stein zwischen zwei Felsen und lässt ihn dann kommentarlos dort zurück.

Er zeigt uns das Lachen nicht, er zeigt uns die Reaktion des anderen nicht, er zeigt uns diese Hysterie nicht, die man nur mit Wahnsinn in Verbindung setzten kann, sondern da ist eben ein Satz, der ein Dialog trennt und das so kompliziert wie nur möglich. Fertig. Das macht er oft und das zeigt deutlich, dass er die ganze Leidenschaft seiner Idee widmet und die menschlichen Aspekte ignoriert. Dabei sind gerade Gefühle das Wichtigste an einer Geschichte, viel wichtiger als Gedanken und Handlung, aber auf die geht der Autor nicht ein.

„Da hat er Pech gehabt.“ „Die Anstrengung lohnt sich.“ „Artem ist ein guter Junge.“ „Wie großmütig.“ „Das macht Spaß.“ „Wer spricht ihn da an?“ - Da sind Sätze, die ich in einem Kinderbuch erwarte, wo der Autor seinen Text kommentiert und es für das Kind einfacher macht, sich mit der Handlung auseinanderzusetzen. Das hier ist aber ein Roman mit wissenschaftlichen Aspekten, in der die Relativitätstheorie auseinandergenommen wird und ein Wissenschaftler durch seine Formel eine völlig neue Entdeckung der Zeit-Raum-Verhältnisses macht. Da erwarte ich keinen Kinderstil, keine Sätze wie Kommentare, sondern ich möchte, dass solche Sätze in die Handlung einfließen und funktionieren.

Dann kam der Brief aus der Zukunft, der eindeutig von "Zurück in die Zukunft" abgekupfert wurde, was ich nicht so schlimm finde. So etwas ist völlig in Ordnung. Aber wenn man die beiden vergleicht, dann ist das wie Tag und Nacht. In dem Film trifft ein Blitz den Wagen, der Doc verschwindet, Marty steht auf einer verlassenen Straße und weiß absolut nicht, was er machen soll. Er ist verzweifelt, am Ende, hält seinen besten Freund für Tot, ohne das etwas zurückgeblieben ist, nicht die kleinste Spur, Marty ist ratlos, er weiß nicht, wie er auf so ein Ereignis reagieren soll, was er machen soll, was er denken soll. Dann kommt der Postbote aus dem Nichts, stellt seinen Wagen ab und überrascht nicht nur den Zuseher und Marty, sondern sich selbst. Er erzählt die wirre Geschichte des Briefes, das Generationen von Postboten überstanden hat und genau auf den Tag und die Minute datiert ist mit spezifischen Angaben. Es wurden sogar Wetten abgeschlossen, dass der Brief niemals den Empfänger erreichen wird.

In diesem Buch taucht der Brief klanglos auf. Eine Bedienstete gibt ihr den Brief völlig gelangweilt und erzählt ganz knapp, dass er schon vor Jahren im Hotel hinterlegt wurde mit spezifischen Angaben. Das war's. Kurz, knapp, kurzlebig. Es war überraschend, aber es hat diesen Effekt nicht entfalten können, weil der Autor nichts anderes möchte, als so schnell wie möglich weiterzuerzählen. Hier hätte er sich Zeit nehmen müssen, hier hätte er eine richtige Vorarbeit haben sollen, die sich mit dem Brief entfaltet und als die Protagonistin den Inhalt liest, hätte dieser sie so richtig treffen soll, wie es damals Marty getroffen hat.

Schließlich kommt die Szene mit den Wasserdämpfen, die aus der Erde hinausschossen und sich zu einer Gefahr für Mutter und Tochter verwandelte. Im ersten Moment habe ich das nicht richtig mitbekommen. Es passiert einfach und der Autor erzählt es so lieblos, als wäre es ihm egal. Ich musste die Passage erneut lesen, damit mir die Gefahr bewusstwurde und sogar dann fühlte ich die Ratlosigkeit des Autors. Er schafft es nicht, in so einer Szene die Spannung aufzubauen und sogar der Moment, in der sich die Mutter für die Tochter opfern möchte, wird schlichtweg schlecht beschrieben. Kein Spannungsbogen, keine Atmosphäre, keine Leidenschaft.

Die Dialoge werden hinunter geleiert. Es fehlt ihnen der menschliche Aspekt, sie wirken wie protokolliert, ein Satz nach dem anderen, ohne jegliche Liebe, mechanisch, wie bei einem Roboter.

Ja, der Autor kennt sich mit Physik aus, das streite ich nicht ab, da ist er mir überlegen, doch er formuliert meistens sein Wissen so, dass es ein Laie wie ich unmöglich verstehen kann. Ich weiß nur, dass man Zeit nicht stoppen kann, nicht einmal am Rand des schwarzen Lochs bleibt es stehen, zumindest glaube ich das, ich habe keine Ahnung von Physik. Aber was ich weiß, ist, dass der Autor die Grundelemente vom Schreiben nicht versteht, sondern wie ein blutiger Anfänger sein Buch aufgebaut hat. Es genügt nicht, dieses Buch einfach als Schlecht abzustempeln, sondern ich bin mir sicher, ein Kind hätte es besser geschrieben und sicherlich spannender gemacht, zumindest hätte ich die Anstrengungen eines Kindes herauslesen können, während dieses Buch so lieblos geschrieben worden ist.

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