Bonnie Garmus

 4,6 Sterne bei 332 Bewertungen
Autor*in von Eine Frage der Chemie, Eine Frage der Chemie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bonnie Garmus

Bonnie Garmus war als Kreativdirektorin international vor allem in den Bereichen Medizin, Erziehung und Technologie tätig. Privat bevorzugt sie das Schwimmen im offenen Meer, wobei sie sich darauf konzentrieren muss, nicht darüber nachzudenken, was alles sonst noch unter ihr schwimmt. Gebürtig aus Kalifornien lebte sie lange in Seattle, wo sie sich ausgiebig dem Wettkampfrudern widmete. Sie ist außerdem Mutter zweier erwachsener Töchter und lebt aktuell mit ihrem Mann in London. Dies ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bonnie Garmus

Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: 9783492071093)

Eine Frage der Chemie

 (269)
Erschienen am 31.03.2022
Cover des Buches Eine Frage der Chemie: Roman (ISBN: B09HXJHJSD)

Eine Frage der Chemie: Roman

 (1)
Erschienen am 31.03.2022
Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: 9783869525389)

Eine Frage der Chemie

 (54)
Erschienen am 31.03.2022

Neue Rezensionen zu Bonnie Garmus

Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: 9783492071093)
JessicaImReihenhauss avatar

Rezension zu "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus

Eine tolle Frau
JessicaImReihenhausvor 4 Tagen

Elizabeth Zott weiß was sie will und das ist Wissenschaftlerin zu sein. in einer Zeit in der Frauen, wenn sie sich nicht um Haushalt und Kinder kümmerten, maximal vielleicht Sekretärinnen wurden.

Wenn man das liest könnte man denken - okay, USA 60er Jahre, eine Frau will sich nicht den gesellschaftlichen Normen beugen und rebelliert - aber es ist SO viel mehr als das!

Elizabeth hat mich von Anfang an mit ihrer direkten Art mitgerissen. Sie glaub an sich und ihr Können, während fast alle um sie herum es nicht tun. Man kann sie einfach nicht nicht mögen. Sie sagt was sie denkt, auch wenn sie weiß, dass sie damit anecken wird, weil sie ihrer Zeit voraus und in den meisten Fällen ihren männlichen Kollegen überlegen ist.

Auch wenn Elizabeth als sachlich und direkt beschrieben wird, so strotzt dieses Buch vor Leidenschaft. Sie kämpft leidenschaftlich für ihre Träume, während das Leben sie immer wieder beutelt und zurück wirft. 

Die gesellschaftliche Rolle der Frau in dieser Zeit wird intensiv beleuchtet. Alle Frauen in dem Buch verbindet, dass sie von Männern dominiert und ihre Leben durch sie bestimmt werden. Etwas erschreckend dabei: auf jeden liebenswerten und gutherzigen Mann kommt in dem Buch auch ein misogyner Mann, der aktiv Gewalt an Frauen ausübt, sei es körperlich oder psychisch.

Und dennoch hat dieses Buch zu 100% etwas Lebensbejahendes. Egal wieviele Rückschläge Elizabeth in ihrem Leben wegstecken musste, es gab immer etwas für das es sich lohnte wieder aufzustehen und sie steht stets für sich selbst ein. Davon kann und sollte man sich inspirieren lassen.

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Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: 9783492071093)
Seehase1977s avatar

Rezension zu "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus

Essen um sechs mit Elizabeth Zott – Tolles, unterhaltsames und kluges Debüt mit Humor und Tiefgang
Seehase1977vor 9 Tagen

Elizabeth Zott ist Chemikerin, in den 60er Jahren kein typischer Frauenberuf, vielmehr wird der wissenschaftliche Bereich der Universität in der sie arbeitet, hauptsächlich von Männern dominiert. Männer, die Elizabeth, ihre Arbeit, ihr Auftreten, ihr Wissen und ihre Intelligenz belächeln, aber auch beneiden. Alle bis auf einen, Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Doch 1961 schlägt das Schicksal zu und die alleinerziehende Elizabeth muss alte Wege verlassen und neue begehen….

Meine Meinung:

Hätte meine liebe Freundin mir das Buch nicht Wärmstens empfohlen, ich hätte nie danach gegriffen. Was ist das? Ein Frauenroman, ein Buch über Chemie, oder geht’s hier ums Kochen in einer TV-Show? Ich bin skeptisch. Doch Bonnie Garmus hat mich mit ihrem Roman „Eine Frage der Chemie“ schon nach wenigen Seiten gepackt.

Elizabeth Zott, was für eine Frau! Scheinbar in die falsche Zeit hineingeboren, meistert sie ihr Leben, mit all seinen Schicksalsschlägen, Höhen und Tiefen auf ihre ganz besondere Weise. Elizabeth weiß was sie will und sagt auch was sie will und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. So ein Verhalten – dazu noch von einer Frau! – löst bei den Menschen unterschiedliche Reaktionen hervor.

Ich begleite sie auf ihrem nicht immer einfachen Weg, lache über die Situationskomik, die durch ihre ganz eigene Naivität entsteht, leide, liebe, lache mit ihr.

Mein Fazit:

Ein toller Gesellschaftsroman, eine faszinieren Lebens- und berührende Liebesgeschichte über eine Heldin, die es versteht, sich in einer männerdominierenden (Arbeits-)Welt durchzusetzen. Dem Zitat von Elke Heidenreich gibt es nichts hinzuzufügen!

»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.«  (Elke Heidenreich)

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Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: 9783492071093)
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Rezension zu "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus

Eine Frau und die Wissenschaftler
ChristineKlunt89vor 10 Tagen

Ich bin begeistert.Es ist ein spannendes Buch mit vielen überraschenden Wendungen.Wir lernen eine ,in den fünfziger Jahren lebende Biochemikerin kennen.Sie ist blitzgescheit und hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben.Man erlebt eine Männer dominierende Gesellschaft mit hierarchischen Strukturen und erahnt, wie schwierig es Wissenschaftlerinnen hatten, dass sie nicht ernst genommen wurden, dass sie benachteiligt waren.Der Stil der Autorin ist prägnant und frisch.Es gibt eine Liebesgeschichte zweier besonderer Menschen und die Turbulenzen und schicksalhaften Einschnitte in deren Leben.Ich habe das Buch verschlungen und es gleich zweimal an zwei junge Frauen weiter verschenkt.Klare Kaufempfehlung!!Ich bin begeistert.Es ist ein spannendes Buch mit vielen überraschenden Wendungen.Wir lernen eine ,in den fünfziger Jahren lebende Biochemikerin kennen.Sie ist blitzgescheit und hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben.Man erlebt eine Männer dominierende Gesellschaft mit hierarchischen Strukturen und erahnt, wie schwierig es Wissenschaftlerinnen hatten, dass sie nicht ernst genommen wurden, dass sie benachteiligt waren.Der Stil der Autorin ist prägnant und frisch.Es gibt eine Liebesgeschichte zweier besonderer Menschen und die Turbulenzen und schicksalhaften Einschnitte in deren Leben.Ich habe das Buch verschlungen und es gleich zweimal an zwei junge Frauen weiter verschenkt.Klare Kaufempfehlung!!

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