Berndt Schulz

 3,6 Sterne bei 217 Bewertungen
Autor von Die Betty-Mahmoody-Story, Novembermord und weiteren Büchern.
Autorenbild von Berndt Schulz (©Berndt Schulz)

Lebenslauf von Berndt Schulz

Berndt Schulz, Jahrgang 1942, geboren und aufgewachsen in Berlin, arbeitet seit den 80er-Jahren als Publizist und Schriftsteller. Neben erfolgreichen Sachbüchern und Biografien veröffentlichte er mehrere historische Romane (unter dem Pseudonym Mattias Gerwald), und fünf Krimis um den Ermittler Martin Velsmann, »eine Figur, ausgestattet mit allen Ingredienzien eines literarischen Ermittlers«, wie der Hessische Rundfunk urteilte. »Die verzauberten Frauen. Ein Kloster-Eberbach-Krimi«, der letzte Band dieser Reihe, erschien 2010 im Sutton Verlag. Mit »Moderholz« startet der Autor eine neue, in Frankfurt am Main angesiedelte Krimi-Reihe um den wunderbar kauzigen Gartenliebhaber und Ermittler Hauptkommissar a.D. Max Horner. Berndt Schulz lebt in Frankfurt am Main und auf einem Alten Pfarrhof in Nordhessen.

Neue Bücher

Cover des Buches Kellers Ruhe (ISBN: 9783946112839)

Kellers Ruhe

Neu erschienen am 04.11.2022 als Buch bei edition federleicht.

Alle Bücher von Berndt Schulz

Cover des Buches Novembermord (ISBN: 9783946012757)

Novembermord

 (35)
Erschienen am 01.07.2017
Cover des Buches Moderholz (ISBN: 9783958248632)

Moderholz

 (11)
Erschienen am 28.03.2017
Cover des Buches Eine Liebe im Krieg (ISBN: 9783945458259)

Eine Liebe im Krieg

 (10)
Erschienen am 17.07.2015
Cover des Buches Wildwuchs (ISBN: 9783839218877)

Wildwuchs

 (7)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Die verzauberten Frauen (ISBN: 9783866807532)

Die verzauberten Frauen

 (4)
Erschienen am 21.02.2011
Cover des Buches Engelmord (ISBN: 9783946012870)

Engelmord

 (5)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Thor Heyerdahl (ISBN: 9783894052348)

Thor Heyerdahl

 (2)
Erschienen am 01.10.2004

Neue Rezensionen zu Berndt Schulz

Cover des Buches Novembermord (ISBN: 9783955207922)
Marlene-Menzel-Autorins avatar

Rezension zu "Novembermord" von Berndt Schulz

Guter, solider Krimi mit einigen Längen und Schwächen!
Marlene-Menzel-Autorinvor 6 Monaten

Es beginnt mit der blutigen Tat des Mörders und seiner Gedanken, die so verworren sind, dass man erschauern könnte. Schnell vermutet man einen Racheakt, doch das ist bloß der Anfang. Der Beginn ist gut gewählt und macht Lust auf mehr.

Man lernt die verschiedenen Protagonisten, allen voran Martin Velsmann, kennen, der streng und direkt mit seinen Kollegen umgeht, wobei er bei Tosca Poppe, der Polizeiaspirantin, gerne mal ein Auge zuzudrücken scheint. Ziemlich schnell verzwickt sich die Geschichte in zu viele Runden im Kreis, fand ich beim Lesen. Langeweile kam auf, eher selten wurde es noch einmal spannend. Die Verdächtigen waren gut ausgesucht, aber einige von ihnen tauchten später gar nicht mehr auf, weshalb ich sie von der Liste strich, die immer kleiner wurde. Gut war, dass man als Leser nicht viel voraus hatte, also sich auf etwa gleicher Ebene wie die Ermittler befand.

Am Ende kam endlich die lang ersehnte Spannung auf und rettete das Ganze wieder heraus. Der solide, nette Abschluss gefiel mir dann ausgesprochen, und ich blieb mit einem angenehmen Gefühl zurück, als ich das eBook "zuschlug".

Velsmann als Protagonist war mir meistens etwas zu grob zu seinen Kollegen, auch seinem Chef gegenüber wirkte er seltsam. Kein Vorgesetzter würde sich solche Sprüche bieten lassen, denke ich. Selbst, wenn man auf einen guten Ermittler wie ihn nicht verzichten kann. Das war noch ein Punkt, der mich störte: Soooo gut, wie immer gesagt wurde, war der Kommissar nun auch wieder nicht. Er drehte sich viel zu oft im Kreis, stolperte über gleiche Fragen und kam eher durch Zufall auf die Lösung. Andererseits ist der Krimi gerade dadurch realitätsnah und nicht zu abgehoben.
Auch seine beiden jungen Kollegen zanken sich den gesamten Tag lang wie Kleinkinder. Dennoch gab es auch lustige Momente mit ihnen. Schön ist, dass jede Figur noch ausbaufähig in den nächsten Teilen der Reihe ist. Sie wirken nicht zu festgefahren in ihrer Rolle und könnten sich theoretisch verändern.
Die Verdächtigen waren gut ausgesucht und interessant gezeichnet.

Manchmal wurden zu viele Hauptsätze direkt aneinandergereiht, dann folgten wieder schön ausformulierte längere. Alles in allem flog man durch die Geschichte und kam nicht ins Holpern.

Insgesamt ein solider Krimi, der einige Schwächen besitzt, jedoch als guter Anfang der Reihe gesehen werden kann. Interessante Dialoge, eine schaurige Stimmung inmitten von Schnee und manchmal nervende Kollegen: Alles in allem gut, aber ausbaufähig!

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Cover des Buches Dirty Dancing (ISBN: 9781841612904)
Carry1980s avatar

Rezension zu "Dirty Dancing" von Berndt Schulz

Bilder super! Filmbeschreibung verbesserungswürdig!
Carry1980vor 7 Monaten

Der Film ist KUL'T! Ich war total happy, dass ich das Kultbuch zur Verfilmung in den Händen hielt! Ich habe die deutsche Veröffentlichung zu Dirty Dancing gelesen. Auffällig sind die zahlreichen über 150 Bilder! Leider hauptsächlich in schwarz/weiß, mittig in Bund. Der Roman liest sich mehr schlecht als Recht. Sehr einfallslos und eher wie ein mittelmäßiger Schulaufsatz einer Neunjährigen.

Im hinteren Einband sind noch die 80er Jahre beschrieben und was der Film ausgelöst hat sowie einige Eindrücke über die Schauspieler. Das war recht interessant.

Insgesamt nur für wirkliche Hardcore-Fans :-)

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Cover des Buches Ein Herbst auf dem Land (ISBN: 9783946112747)
KarenAydins avatar

Rezension zu "Ein Herbst auf dem Land" von Berndt Schulz

Ein lesenswerter Roman - spannend und anspruchsvoll
KarenAydinvor 8 Monaten

Der Lehrer Johannes Beiner reist im Herbst in die nordhessische Schwalm, um im Auftrag der Stiftung „Literatenkolonie Wolfsland-Schwalm“ einer Gruppe von Stipendiaten kreatives Schreiben beizubringen. Diese sechs jungen Menschen sollen ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Anschluss werbewirksam und gewinnbringend im Dienste des Tourismusmarketing einsetzen. Dem gleichen Zweck, der kulturtouristischen Aufwertung der Region, dient auch seine zweite Aufgabe, er soll sich auf die Spuren einer geheimnisvollen Autorin namens Rebekka von dem Gawein begeben, deren Hauptwerk „Die unglückliche Poetin“ im Jahr 1839 bei Campe erschien. „Und jedes Schulkind der Gegend lernte zumindest einen Satz aus ihrer Feder. (…) Andere, an der Literatur interessierte, kannten eine Erzählung, die mit dem Satz begann: ‚Als ich am Morgen nach unruhigem Schlaf an mein kleines Fenster trat, sah ich, dass sich mein Gartenteich in ein Gehirn verwandelt hatte.‘“ (S.9).

Dass dieses Buch keine Verklärung eines Landlebens mit Biobauernhöfen und glücklichen Kühen ist, wird gleich zu Beginn deutlich, wenn die Idylle der Landschaft, die der Lehrer bei seinem Eintreffen optisch wahrnimmt, umgehend durch die olfaktorische Wahrnehmung gebrochen wird. „Tatsächlich nahm ich hinter den Gleisen ein schier endloses Feld mit Sonnenblumen wahr. Ihre Köpfe bewegten sich dicht an dicht im jetzt aufkommenden warmen Abendwind, so als besprächen sie, was es mit diesem Neuankömmling auf sich hat. Es roch nach Urin, eine Wolke, die von all den Soldaten kam, die hier neben den Treppenaufgängen ihre Notdurft verrichtet hatten, während sie auf den Anschlusszug warteten…“ (S. 10).

Der Herbst ist die Zeit, in der wir die Netze der Kreuzspinnen wahrnehmen, wenn sich der Tau in diesen filigranen Gebilden verfängt. Beim Lesen dieses hochinteressanten Romans hatte ich mehrfach dieses Bild eines kunstvoll gesponnenen Netzes vor Augen, weil Berndt Schulz es vermag, Themen und Motive, Poetisches und Profanes auf metaphorischer und literaler Ebene kunstvoll miteinander zu verweben. Eindrucksvoll geschieht dies an vielen Stellen im Roman durch die Verknüpfung von Natur und Literatur, von Realität und Eskapismus, von der Natur als Lebensraum und als Sehnsuchtsort. „… hinter dem Institut saß, um noch einmal Gaweins Erzählung zu lesen, der Wind die bunten Blätter aller Bäume, der Robinien, Eschen, Ulmen, Eichen und Apfelbäume mit kraftloser Gebärde zu Boden fallen ließ, und in diesem Bild trotzdem etwas Schönes und Wahrhaftiges lag, da dachte ich: Übertreib nicht mit der Literatur! Das Leben ist wichtiger! Und doch war ich überzeugt davon, dass darin kein Gegensatz liegen sollte. Das Leben war Literatur; es war Erzählung. Und wir lauschten ihr gespannt.“ (S. 142).

Der Roman wartet mit starken wiederkehrenden Symbolen auf wie beispielsweise den Kranichen, die im Herbst das Land verlassen. „Kraniche fliegen heran und rufen uns zu, dass sie eine Geschichte erzählen wollen. Sie fliegen weiter, aber ihr Versprechen lautet: Wir kommen zurück!“ (S. 138)

So anspruchsvoll dieser Roman auch ist, er liest sich mit einer angenehmen Leichtigkeit und erfreut durch seinen subtilen Humor. Beiner eröffnet seinen Unterricht mit zehn Geboten über das Schreiben. Das achte „mag Ihnen vorkommen wie ein Widerspruch zu dem, was ich soeben sagte. Es lautet: Erzeuge Spannung, die den Lesenden nicht mehr loslässt- Denn welche Bücher legt er nicht mehr aus der Hand, bis der letzte Satz gelesen ist? Die spannenden.“ (S. 48). Schulz berücksichtigt sein eigenes Gebot. Die Suche nach der Autorin Rebekka ist hochspannend und lässt sich als Kriminalfall ebenso gut lesen wie als gekonntes Spiel mit dem toten Autor zwischen Biographismus und Poststrukturalismus. Schulz macht es uns dabei nicht leicht. Auf der einen Seite kann man den Triumph der Fiktion über die Fakten feiern „Was aber bleibet, stiften die Dichter“ (S. 197), der Phantasie über die feindselige Realität (S. 229) auf der anderen Seite ist das Leben der historischen Rebekka ein Zeugnis für schreibende Frauen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, gerade auf dem Land.

In gleichem Maße verwehrt der äußerst lebendige Autor, dessen Spuren man als Leser nur allzu gern in „Ein Herbst auf dem Land“ fassen möchte, eine eindeutige Aussage zu der Frage nach Fremde und Heimat, die sich in dem Konflikt des Erzählers zwischen zwei Frauen manifestiert.

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Gespräche aus der Community

Hallo liebe Lesefreunde!

Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuen Roman „Eine Liebe im Krieg“ einladen! Diese Originalausgabe ist – nach mehreren Krimis und Historischen Romanen – mein erstes Werk ohne die Zwänge dieser Genres. Es ist ein Liebesroman, der in den letzten Kriegsmonaten im untergehenden Berlin spielt. Ziemlich dramatisch und spannend, aber auch gefühlvoll und romantisch.

Es geht darum, dass der russische Offizier Yuri Safin nach Berlin kommt, um den Nazis einen Schatz zu entreißen, nämlich das letzte handschriftliche Testament der untergegangenen Mayas. Er lernt unter abenteuerlichen Umständen die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser kennen, die im Widerstand gegen die Nazis lebt. Ihr könnt euch vorstellen, dass auf den folgenden 380 Seiten des Romans ziemlich viel passiert! Den Roman habe ich weitgehend in Berlin geschrieben, jedenfalls an allen vorkommenden Originalschauplätzen - fünfzig Jahre nach den Ereignissen.

Wenn ihr mich fragt, warum ich dieses Buch geschrieben habe, dann würde ich antworten: Ich wollte ein wahres historisches Geschehen mit einer fiktiven Liebesgeschichte verbinden, also einen Wissenschafts-Thriller mit einer romantischen Erzählung. Das Nebenthema – die Entzifferung der letzten Maya-Handschriften  - wollte ich dadurch so spannend darstellen, dass man sich als Lesender der Handlung nicht entziehen kann.

Die fiktive Hauptfigur, die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser ist eindeutig meine Lieblingsgestalt – ich war geradezu verliebt in sie. Die Biografie meiner Familie hat viel mit dem Nazi-Widerstand zu tun und ich fand es reizvoll, meine eigene politische Haltung auf eine junge Frau zu übertragen. Yuri Safin hat es tatsächlich gegeben – eine Art „Jäger verlorener Schätze“, der in der Nazi-Hauptstadt beeindruckenden Mut zeigt und unglaubliche Abenteuer besteht. Die beiden Personen in ein lebensgefährliches Liebesverhältnis zu schicken, war für mich unwiderstehlich.

Ich würde mich über eure Beteiligung sehr freuen, auch über Kritik und Anregungen! Bewerbt euch bis zum 14.5. und gewinnt mit etwas Glück eins von 10 eBooks vom dotbooks Verlag!

Bis bald!

Eurer Berndt Schulz

148 BeiträgeVerlosung beendet
Binichen90s avatar
Letzter Beitrag von  Binichen90vor 8 Jahren
Hier ist nun auch meine Rezi. Durch meine Masterarbeitsrecherchen hat es leider so lange gedauert. Danke, dass ich teilnehmen durfte, aber auch meinen Erwartungen entsprach das Buch leider nicht. LG http://www.lovelybooks.de/autor/Berndt-Schulz/Eine-Liebe-im-Krieg-1157817533-w/rezension/1168648508/

„Es sollte lebendig aussehen …“

Hallo, liebe Krimi-Fans! 

Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen! Und ich freue mich sehr, dass ich euch mit meinem Kriminalroman „Novembermord“ bekannt machen darf!

Er ist der erste Krimi der Reihe um den hessischen Ermittler Martin Velsmann (außerdem: („Engelmord“, „Regenmord“ und „Frühjahrsmord“). 

In „Novembermord“ bekommt es Hauptkommissar Velsmann mit einem bizarren Mordfall zu tun: In einer Wetterstation auf dem Land wurde ein Meteorologe brutal zugerichtet und getötet. Kurz darauf ereignet sich ein weiterer Mord – die Leiche weist über dreißig Stichverletzungen auf. Hat es die Kripo Fulda mit einem Ritualmord zu tun?

Verdächtigungen, Angst und Panik machen sich in der idyllischen Ferienregion Kinzigtal breit. Und während das Ermittlerteam um Martin Velsmann alles gibt, muss dieser auch noch privat diverse bittere Pillen schlucken.

Alle Fälle des Kriminalhauptkommissars spielen übrigens in der Region zwischen Fulda im Osten und dem Rheingau im Westen Hessens. Und ich habe diesen Krimi auch genau dort geschrieben. Ein wirklich idyllischer Ort – mit einer bedrohlichen Atmosphäre. Denn stellt euch vor, ihr habt eine kleine Dienstwohnung in einem sehr alten Gemäuer bezogen – in einem Renaissanceschloss aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort, in dem es steht, ist eine verträumte, aber auch leicht befremdliche Märchenstadt in der hessischen Provinz. Ihr allein habt Schlüssel und Zutritt. Ihr wisst also, niemand stört euch und niemand hört euch, ihr fühlt euch sicher. Mitten in tiefster Nacht nähern sich plötzlich Schritte, die auf den alten Steinstufen des Treppenturms hallen … Ich habe diesen Moment erlebt, und es öffnete sich für mich eine Pforte, hinter der Räume für seltsame Ereignisse und Phantasien liegen. So entstanden auch die Ideen zu „Novembermord“ und Martin Velsmanns anderen Fällen.

Mehr Infos findet ihr hier: http://www.dotbooks.de/e-book/280250/novembermord

Dotbooks verlost 20 eBooks für diese Leserunde. Bewerbt euch bis zum 28.12.2014 - das Los entscheidet!

Ich freue mich über eure Beteiligung, über Kritik, Austausch und Anregungen!

Bis bald! Euer Berndt Schulz

 

169 BeiträgeVerlosung beendet
karinkas avatar
Letzter Beitrag von  karinkavor 8 Jahren

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