Bella Berlin

 4,8 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Bella Berlin

Bella Berlin hat Kommunikationswissenschaften und Marketing studiert. Sie arbeitet als Autorin, Speakerin und Dozentin und bloggt auf familieberlin.de. Bella lebt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann im Norden Brandenburgs.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bella Berlin

Cover des Buches Ida und der Berg im Funkelwald (ISBN: 9783551521293)

Ida und der Berg im Funkelwald

 (4)
Erschienen am 28.06.2021
Cover des Buches Mein chronisch krankes Kind (ISBN: 9783842616356)

Mein chronisch krankes Kind

 (0)
Erschienen am 03.09.2021

Neue Rezensionen zu Bella Berlin

Cover des Buches Ida und der Berg im Funkelwald (ISBN: 9783551521293)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Ida und der Berg im Funkelwald" von Bella Berlin

Eine unglaublich schöne Geschichte über chronische Krankheit, die Mut macht und Angst nimmt
Kinderbuchkistevor 9 Monaten

Ein unglaublich zauberhaftes Bilderbuch

zum Thema 

Kindern chronische Krankheiten erklären

ab 3-4 Jahren

Auf sehr einfühlsame Weise erzählt die Autorin Bella Berlin, die Geschichte der kleinen Ida, die ein richtiger kleiner Wildfang ist, bis zu dem Tag, an dem sie krank wird. Krank wird ja jeder einmal, es gibt aber auch Krankheiten, die bleiben, mit denen man lernen muss zu leben. wenn Kinder krank sind, sind sie verletzlich, sie sind oft traurig, weil sie merken, dass sie nicht so leben können, wie sie es gerne möchten und Krankheit ist etwas ungewisses was Angst machen kann. Jedes Kind kennt das Gefühl krank zu sein. Sie lernen mit der Zeit, das Krankheit zum Leben dazu gehört und die Krankheit auch wieder verschwindet, und dann ist alles wieder gut. Anders ist das bei chronisch Kranken. Sie müssen lernen mit ihrer Krankheit zu leben.

Genau davon erzählt die Geschichte der kleinen Ida, die sich eines Tages gar nicht gut fühlt. Sie fühlt sich müde und kraftlos, mag nicht spielen und auch keine Schokolade essen. Die Eltern sorgen sich. Als Ida nach ein paar Tagen immer noch lustlos und müde ist und am liebsten in ihrem Bett kuschelt, fahren sie mit Ida in die Kinderklinik, wo sie erst einmal ganz genau untersucht wird. Bella Berlin, erzählt anschaulich, ohne etwas zu beschönigen von der Kinderklinik und den Untersuchungen, dabei gelingt es ihr trefflich die richtigen Worte zu finden ohne Angst zu machen. Kinder möchten wissen was mit ihnen gemacht wird, was sie erwartet und da ist es wenig hilfreich, wenn alles herabgespielt wird. Ida bekommt Blut abgenommen, wird genau untersucht und sogar ein MRT wird gemacht, was von Lena Hesse in vielen kleinen Bildsequenzen fantastisch visualisiert wird. Nach den Untersuchungen steht fest, Ida muss im Krankenhaus bleiben, was sie sehr traurig macht. Sie fragt ihre Mutter "Warum passiert das mit mir?" Eine Frage, die sich nicht nur Kinder stellen sondern wohl jeder, der krank wird und erfährt, dass es nicht nur ein harmloser Schnupfen ist. Auch Idas Mutter hat vermutlich keine Antwort darauf doch sie erzählt Ida eine ganz besondere Geschichte. Die Geschichte der kleinen Fee Ida, die zusammen mit ganz vielen Tieren im Funkelwald lebt. Sie liebte es mit ihnen durch den Wald zu tollen. Ganz besonders mochte sie ihren Freund Lolli, den Fuchs, der sie überall hin begleitete. Doch eines Tages ging es der kleine Fee nicht gut. Sie mochte nicht mit Lolli und den anderen spielen. Sie mochte noch nicht einmal ihre heißgeliebte Schokolade und das machte auch Lolli traurig, der mit der kleinen Fee mit litt. Auch die anderen Tiere sorgten sich, wussten aber nicht, wie sie ihr helfen sollten. Also fragten sie Hokuspokus, der hoch oben in der Krone eines Baumes in einem Baumhaus lebte und sich um all die kümmerte, die Hilfe brauchten, um Rat. Er untersuchte die kleine Fee und wusste was ihr fehlte.  Doch es war nicht so leicht ihr zu helfen. Dafür brauchte er spezielle Medizin und viele Helfer. Bella Berlin schafft es ganz plastisch die Krankheit erlebbar zu machen, doch wie sie das schafft, müsst ihr selbst herausfinden. In Verbindung mit den Illustrationen, die das visuell erlebbar machen wird Kindern schnell klar, das die kleine Fee nur durch viele Faktoren wieder gesund werden kann. In der Geschichte, geht es der kleinen Fee Dank der Hilfe aller bald wieder viel besser. Damit das auch so bleibt, bedarf es aber auch weiterhin der Unterstützung der anderen. Es ist eine schöne Geschichte, die Idas Mutter erzählt und ihre Kleine damit in eine Welt entführt, die Ida gefällt, die ihr aber auch Mut macht und Angst nimmt. Ja, und irgendwann geht es dann auch Ida besser. Sie darf nach Hause muss aber immer mal wieder zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus kommen. Was die Tiere und Hokuspokus im Funkelwald für die kleine Fee sind, das sind für Ida die vielen lieben Menschen im Krankenhaus, die alles dafür tun damit es Ida wieder gut geht, das verstehen die Kinder beim Vorlesen sofort und es stimmt sie genauso fröhlich wie die kleine Ida, sich in der Geschichte von der kleinen Fee nicht nur wiederfindet, weil sie den gleichen Namen trägt und Schokolade mag. Die Geschichte nimmt Angst und macht Mut ohne dabei etwas zu verherrlichen. Es ist nicht schön krank zu sein. Es ist nicht schön immer etwas krank zu sein oder immer wieder daran erinnert zu werden, das man wieder krank werden könnte, aber wenn alle helfen ist der Berg, das Paket, das man mit sich herum trägt kleiner und leichter. So klein und leicht, das man wieder lachen und "unbeschwert" glücklich sein kann. Und so kann auch Ida wieder lachen. 

In unseren Vorlesestunden haben die Kinder sehr auf die Illustrationen reagiert und anhand derer Sympathien aufgebaut. So ist Hokuspokus "fast" das Spiegelbild des Arztes in der Kinderklinik und zu einer zentralen Sympathiefigur geworden, von dem man sich auch gern untersuchen lassen würde. Genau diese Verbindung, die Kinder ziehen, lässt den nächsten Arztbesuch vielleicht einmal mit ganz anderen Augen sehen. Das zumindest wurde von unseren Lesekindern immer wieder in ähnlicher Weise kommuniziert. Egal ob ein Kind von einer chronischen oder langwierigen Krankheit betroffen ist oder gesund ist. Dieses Bilderbuch, mit seiner einfühlsamen Geschichte und den ausdrucksstarken Bildern, die nicht nur das Geschehen sondern auch die Emotionen so wundervoll einfangen, ist ein Buch, das nirgendwo fehlen sollte. Zuhause genauso wenig wie in der Kita, der Bücherei und im Krankenhaus. 

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Cover des Buches Ida und der Berg im Funkelwald (ISBN: 9783551521293)Athenes avatar

Rezension zu "Ida und der Berg im Funkelwald" von Bella Berlin

Märchenhafte Unterstützung für Eltern
Athenevor 10 Monaten

Auf dieses Buch bin ich durch die Bloggervorschau von Carlsen aufmerksam geworden. Mein Sohn ist zwar als Zielgruppe schon etwas zu alt, aber das Thema hat mich als Mama doch sehr interessiert. Es handelt sich um ein Bilderbuch, dass Kindern chronische Krankheiten und die damit verbundenen Untersuchungen erklärt.

Ich finde, das ist eine sehr große Aufgabe, an denen Erwachsene ordentlich zu knabbern haben. Denn selbst Erwachsene haben ihre Probleme mit der Akzeptanz von chronischen Krankheiten. 


Die kleine Ida ist die Heldin der Geschichte. Sie ist ein fröhliches und aktives Kind. Sie hüpft von Seite zu Seite und isst gerne Schokolade. Farbenfroh begleiten wir sie durch die ersten Seiten. Doch dann mag Ida nicht mehr fröhlich sein. Sie will im Bett liegen, kuscheln und nichts essen. Da ihre Eltern keine Erkrankung feststellen können, muss Ida leider ins Krankenhaus. Hier ist viel los und es wird mit Ida viel angestellt. Der Klinikalltag wird turbulent dargestellt und die Untersuchungen bekommen Vergleiche mit denen Kindern etwas anfangen können. So wird beim Blut abnehmen explizit auf den lustigen Schmetterling hingewiesen oder beim MRT auf Bilder von „Innen“. Alles nicht schlimm, wenn man dann herausfindet, was los ist.


Und während Ida wartet und Medizin bekommt, wird die Geschichte der Fee Ida erzählt. Die Waldtiere stellen fest, dass auch die Fee krank ist und gehen zu Hokuspokus, der den Grund findet und Ida Medizin gibt. Damit wird der Grundstein für das Verständnis für regelmäßige Medizineinnahmen und auch Kontrolluntersuchungen gelegt.


Das Buch thematisiert keine bestimmte Krankheit. Es ist daher auch auf eine Vielzahl an Krankheiten „übertragbar“ und in jedem Kinder- bzw. Wartezimmer einsetzbar. In einer Art Nachwort erklärt Dr. Martina Stotz, dass es völlig in Ordnung ist, Angst zu haben. Man soll nur eine Strategie entwickeln, damit umzugehen und diese annehmen.


Idas Geschichte mit den wundervollen Bildern von Lena Hesse finde ich sehr gelungen und sollte meines Erachtens in jeder Arztpraxis und jedem Krankenhaus griffbereit sein und Eltern mit kleinen kranken Kindern empfohlen werden. Ich wünsche allen, die dieses Buch brauchen viel Kraft und einen kompetenten Hokuspokus an Ihrer Seite. Euer Feenvolk schafft das! Fragt Ida. Ich vergebe volle Punktzahl (mit einem kleinen Kloß im Hals.)


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Cover des Buches Ida und der Berg im Funkelwald (ISBN: 9783551521293)Mari-Ps avatar

Rezension zu "Ida und der Berg im Funkelwald" von Bella Berlin

Der Berg im Funkelwald muss kleiner werden, sonst geht es Ida schlecht!
Mari-Pvor einem Jahr

Inhaltsbeschreibung:

Ida ist ein lebensfrohes, aktives und agiles Mädchen. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und liebt es zu singen und Quatsch zu machen. Doch eines Tages geht es Ida plötzlich nicht mehr gut. Sie will nicht mehr spielen, nicht mehr singen nicht mehr Quatsch machen, nicht mal ihre Schokolade möchte sie essen. Ida fühlt sich kraftlos und will nur schlafen. Ihre Eltern machen sich Sorgen um Ida und so gehen sie mit ihr in die Kinderklinik. Dort muss sie bleiben, doch das möchte Ida nicht.

Da erzählt ihre Mutter eine Geschichte – über eine kleine Fee und einem großen Berg im Wald welcher die kleine Fee krank macht.

Zum Inhalt: 

Dieses Buch erklärt Kinder durch die Geschichte der Mutter sehr anschaulich, wie es ist, wenn man chronisch krank ist. Der Berg aus der Geschichte ist die Krankheit und erstmal müssen alle Tiere aus dem Wald helfen den Berg zu entfernen, damit es Ida besser geht. Doch der Berg kann jederzeit wieder größer werden, wenn man nicht auf ihn aufpasst. Deswegen müssen die Tiere aufpassen, damit der Berg nicht wächst. Dieser Vergleich ist für Kinder recht verständlich. Damit die Krankheit (der Berg) nicht wieder schlimmer wird (wächst) müssen verschiedene Maßnahmen (Untersuchungen, Medikamente etc.) dafür unternommen werden.

Obwohl das Thema an sich sehr traurig ist, ist das Buch so positiv geschrieben. Der Berg ist kein Problem, weil alle Tiere des Waldes der Fee Ida helfen wollen, wieder glücklich zu sein. Die Geschichte ist bunt, das Ende glücklich und der Berg ist zwar nicht verschwunden, aber durch die Maßnahmen nicht mehr bedrohlich. Das macht wirklich Mut und zeigt Kindern, dass sie nicht alleine sind, sondern die Ärzte und Co ihnen nur helfen möchten.

Jetzt habe ich selbst kein chronisch krankes Kind und kann natürlich nicht nachvollziehen, ob das Buch wirklich diesen Kindern hilft. Aber die Tatsache, dass es so ein Buch gibt, für sie gibt, zeigt doch, dass die Autorin an sie denkt und ihnen Mut machen möchte.

Illustration und Qualität:

Das Cover ist hübsch, wirkt aber auf den ersten Blick verwaschen, so als ob etwas beim Druck nicht ganz geklappt hat, weil sich dieser Stil aber durch das ganze Buch zieht, denke ich, dass es natürlich so aussehen soll. So richtig hat mich das eigentlich auch nur beim Cover gestört, sonst ist es in Ordnung.

Fazit:

Ein zauberhaftes Kinderbuch, was mit vielen Bildern und einer eingängigen Story verständlich chronische Krankheiten erklärt. Tolle Idee und tolle Umsetzung! Einzig das verwaschene Cover hat mir echt nicht gefallen.

 

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