Arthur Philipp
Lebenslauf von Arthur Philipp
Mit anderem Namen zum Fantasy-Erfolg: Arthur Philipp wurde 1965 geboren und ist das Pseudonym eines populären deutschen Autors. Er ist von Kindesbeinen an mit dem Meer vertraut und kann auf eine lange Tradition von Seefahrern in seiner Familie zurückblicken. 2017 erschien sein Debütroman „Die Dunkelmagierin“, der den Auftakt zu Philipps "Der graue Orden"-Trilogie bildet. Der Autor lebt heute in Mainz. Neben der Schriftstellerei ist Arthur Philipp auch als Journalist und Kabarettist tätig.
Alle Bücher von Arthur Philipp
Die Dunkelmagierin
Die Feuerdiebin
Die Kristallmagierin
Neue Rezensionen zu Arthur Philipp
Rezension zu "Die Kristallmagierin" von Arthur Philipp
Band 1 empfand ich als guten Einstieg, Band 2 konnte da schon nicht mehr mithalten. Ich wollte der Reihe aber noch eine Chance geben und habe so auch noch den dritten Band gelesen. Tja ... überzeugt bin ich nach wie vor nicht.
Story:
Der Einstieg ist mir ein bisschen schwer gefallen. Zum einen konnte ich mich nur noch bruchstückhaft an die Ereignisse aus dem letzten Band erinnern und zum anderen hatte ich keinen Überblick mehr über die Personen. Letzteres hat sich zumindest schon mal geklärt, da gleich am Anfang ein Personae war und ich da wieder ein bisschen Durchblick bekommen habe. Ersteres hat sich nur bedingt gelöst, denn nur wenige Ereignisse aus den Vorgänger werden nochmal angesprochen.
Mit der Handlung habe ich mich ein bisschen schwer getan. Es gibt 4 Handlungsstränge, welche sich immer mal wieder ein bisschen verweben. Bei einem wusste ich auch nach dem Ende nicht, warum es ihn überhaupt gegeben hat, denn er hatte irgendwie keinen Einfluss auf die Geschichte. Zwei waren geprägt von Intrigen - was eigentlich spannend ist, nur wenn man diese schon bevor sie passieren komplett erzählt bekommt, wird das auf Dauer langweilig und es konnte mich einfach nichts mehr überraschen. Der letzte Strang ... nun ja, er hatte durchaus gute Ansätze, aber so richtig besteht die Handlung hier nur aus hin und her laufen, was dann auch nicht wirklich spannend war.
Es deutet sich an, dasss es einen finalen Kampf geben wird - der dann wie zu erwarten auch kommt. Allerdings hatte ich mir hier viel mehr erhofft, da im Laufe der Geschichte einfach auch mehr angedeutet wird. Aber der Kampf ist binnen weniger Seiten vorbei und ehrlich gesagt ziemlich unspektakulär. Da hatte ich mir doch ein wenig erhofft und muss sagen, dass das Ende viel zu wenig Raum hatte, vor allem wenn man es mit den Geschehnissen vorher vergleicht.
Laut Lovelybooks ist die Reihe eine Trilogie und somit beendet. Wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich aber nicht wie ein Ende an. Es sind noch so einige Sachen, die für mich nur unzureichend geklärt wurden und teils sogar komplett offen sind, sodass man den Eindruck gewinnen könnte, da kommt noch etwas. Aber selbst wenn noch etwas kommen sollte, ich würde es nicht mehr lesen wollen, denn dafür packt es mich einfach zu wenig.
Charaktere:
Mit den Charakteren habe ich mich insgesamt ein bisschen schwer getan. Die meisten kennt man aus den Vorgängern schon, einige wenige kommen neu hinzu.
Mit Feja bin ich gar nicht klargekommen, ich konnte ihre egoistische Einstellung einfach nicht nachvollziehen und war immer froh, wenn man zu den anderen Handlungssträngen gewechselt ist.
Viele Charaktere fand ich interessant, aber die meisten sind in der Handlung ein wenig untergegangen. Viele hatten nur spöradische Kurzauftritte, waren nur kurzer Erwähnung wert und einige waren irgendwie nur zum töten und sterben da - kurz gesagt wurde hier für mich einiges Potenzial verschenkt.
Schreibstil:
Im Vergleich zu Band 2, der sich für mich sehr zäh gelesen hat, hatte ich hier keine Probleme mit dem Stil. Es las sich flüssig und ich bin soweit auch gut durch die Handlung gekommen. An manchen Stellen waren mir die Szenen aber ein bisschen zu ausschweifend beschrieben.
Das Buch wird aus überwiegend aus der Sicht von 4 verschiedenen Charakteren erzählt. So hat man einen umfassenden Einblick bekommen. Am Anfang waren die Wechsel für mich okay, aber zum Ende wirkte es oftmals etwas sprunghaft, da man doch sehr viel zwischen den einzelnen Sichtweisen gewechselt ist.
Mein Fazit
Viel Potenzil verschenkt
Leider konnte mich auch der dritte Band nicht überzeugen. Die Handlung empfand als langweilig, vor allem weil viele eigentlich spannende Intrigen schon vorab erzählt wurden und ich an manchen Stellen die Wendungen nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ein Handlungsstrang empfand ich sogar als komplett überflüssig. Auch der finalen Kampf war sehr unspektakulär.
Rezension zu "Die Kristallmagierin" von Arthur Philipp
Und weiter geht es mit der Geschichte rund um die Magierin Feja. Ich habe dieses Buch schon sehnsüchtig erwartet.
Wieder ein Buch das ich schnell durchgelesen habe. Ich mag die Geschichte um Feja herum. War sie im ersten Band noch eher leicht naiv, so merkt man ihr das in diesem Band nicht mehr an. Jetzt ist sie reifer und versucht allem ein wenig aus dem Weg zu gehen. Das es nicht klappt, wird beim Lesen ziemlich schnell klar. Denn irgendwie scheint Feja immer wieder von Schwierigkeiten und Ärger angezogen zu werden. Zum Beginn des Buches finden wir sie bei einem alten Bekannten wieder; Meister Adach. Bei dem sie sich von den Strapazen ihrer letzten Reise ausruht. Von dort aus arbeitet sie auch als Slendacha, einer Heilerin. Die mit Kräutern statt Magie, den Menschen hilft. Das sie erkannt wurde, sorgte bei mir schon für Spannung, diese kam aber im weiteren Buchverlauf erst so richtig auf. Denn um Nerius zu helfen muss sie ihr friedliches Leben erneut hinter sich lassen. Und schon bald merkt man beim Lesen, es geht auch nicht alles mit Rechten Dingen zu. Nichts bleibt auf den ersten Blick wie es scheint und manche Figuren die Feja als Freunde bezeichnet haben ganz eigennützige Interessen, die ihr nicht unbedingt gut tun. Ich will an dieser Stelle auch gar nicht zuviel verraten, denn man sollte das Buch schon selbst lesen. Spannend ist es allemal.
Setting
Voller Magie und mit schamanistischen Einschlägen ist das Königreich der Asche ein interessanter Ort der viel Raum für tolle Geschichten lässt. Mir gefällt vor allem das Magiesystem dieser Welt, aber auch die eher Schamanenhaft anmutenden Weren, die mit Kräutern und Sprüchen eine ganz eigene Atmosphäre zaubern.
Charaktere
Feja ist für mich ein gelungener Charakter. Sie hat im Vergleich zu den ersten beiden Bändern eine spürbare Steigerung vollzogen. wirkte sie am Beginn der Buchreihe noch ein wenig verzagt und naiv, so ist sie jetzt viel stärker und selbstbewusster. Auch wenn ihre Entscheidungen für mich nicht immer zu hunderprozentig nachvollziehbar sind, konnte ich mich aber trotzdem für sie begeistern. Auch die Nebencharaktere finde ich toll. Ich mag Meister Adach, er wirkt leicht verschroben, aber liebenswürdig. Auch Span, den ich in Band zwei teilweise gehasst habe, kann ich in diesem Band wieder mehr leiden. Warum mag ich euch nicht Spoilern, das müsst ihr lesen um es zu verstehen.
Meinung:
Wieder ein zauberhaft magischer Band aus der Buchreihe den ich gerne gelesen habe. Ich habe ja schon erwähnt das ich die ganze Welt mit seinen Figuren toll finde und mich die Handlung immer wieder auf das Neue gefangen nimmt. In diesem Band ist am Ende noch der Ausblick auf Hoffnung für Feja gegeben das sie ihr Glück noch finden kann. Und das macht mich natürlich schon neugierig wie es damit weitergeht. Ich persönlich muss sagen das ein Buch das ohne Elfen und Co auskommt und viele interessante Figuren hat, es Wert ist gelesen zu werden. Mir persönlich gefällt diese Buchreihe sehr und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
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