Anne Buist

 4 Sterne bei 53 Bewertungen

Lebenslauf

Anne Buist ist eine australische Romanautorin, Forscherin und Psychiaterin. Sie ist die Autorin der Krimireihe rund um die forensische Psychiaterin Natalie King und hat zusammen mit ihrem Ehemann Graeme Simsion den Jakobsweg-Roman "Zum Glück gibt es Umwege" geschrieben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anne Buist

Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783596702299)

Zum Glück gibt es Umwege

 (48)
Erschienen am 28.04.2021
Cover des Buches Schritt für Schritt zum Glück (ISBN: 9783596706747)

Schritt für Schritt zum Glück

 (1)
Erscheint am 27.03.2024
Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783839817063)

Zum Glück gibt es Umwege

 (4)
Erschienen am 27.03.2019

Neue Rezensionen zu Anne Buist

Cover des Buches Schritt für Schritt zum Glück (ISBN: 9783810506849)
hasirasi2s avatar

Rezension zu "Schritt für Schritt zum Glück" von Graeme Simsion

Einen Tag nach dem anderen  
hasirasi2vor 10 Monaten

„Das war damals die schönste Zeit meines Lebens.“ (S. 48) Vor 3 Jahren haben sich die Amerikanerin Zoe und der Brite Martin auf dem Jakobsweg kennengelernt und ineinander verliebt, sich danach aber trotzdem für getrennte Leben entschieden, weil keiner von ihnen seine Heimat verlassen wollte. 

Jetzt treffen sie wieder aufeinander. Bei Zoes Freundin Camille wurde Multiple Sklerose festgestellt, darum will sie mit ihr den Assisiweg von Cluny nach Rom gehen, solange sie es noch kann. Martin will sie einen Teil der Strecke begleiten und seine Tochter Sarah, die gerade Semesterferien hat, schließt sich ihm spontan an. 

Was als Trip zu zweit geplant war, wird schnell zu einer kleinen Gruppenreise, als auch noch Camilles Ex-Mann Gilbert und Bernhard mitkommen, den sie ebenfalls auf dem Jakobsweg kennengelernt haben. 

 

Jeder von ihnen befindet sich gerade an einem Punkt im Leben, an dem er es noch mal ändern könnte. Zoes Karriere als Comic-Zeichnerin stagniert. Martin setzt für die Reise seinen Job aufs Spiel, an dem er aber auch nicht mehr so richtig hängt. Sarah ist nicht sicher, ob sie weiter Medizin studieren soll. Bernhard will vom Ingenieurs- zum BWL-Studium wechseln. Camille überlegt, was sie mit der Zeit anfangen soll, die ihr noch bleibt, und Gilbert liebt sie immer noch, fühlt sich für sie verantwortlich und hat seine Firma verkauft um nur für sie da sein zu können – obwohl sie ihn nicht darum gebeten hat.

 

Schnell wird klar, dass sie den Weg aus verschiedenen Gründen gehen. Camille ist Katholikin, pilgert um Buße zu tun und hofft auf eine Audienz beim Papst, die Vergebung einer großen Sünde und die Spontanheilung ihrer Krankheit – denn Wunder passieren immer wieder. Gilbert geht ihn wegen ihr und weil ihm sein Arzt mehr Bewegung verordnet hat. Zoe geht es um die Herausforderung an sich, 1.600 km in 47 Tagen. Zudem denkt sie, dass Camille es allein nicht schaffen würde und ihre Hilfe braucht. Und Martin hofft, Zoe diesmal überzeugen zu können, dass sie zu ihm zieht.

 

Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie körperlich anstrengend und nervlich aufreibend das Pilgern ist, dass man dabei immer wieder an seine Grenzen stößt und sich jeden Tag entscheiden muss, wieder loszugehen, einen Tag nach dem anderen, ohne an morgen oder gar übermorgen zu denken. Anderseits ist die Handlung sehr problembeladen und aufgrund der vielen Personen zum Teil etwas unübersichtlich. Aber man bekommt auch einen tiefen Einblick in ihre jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt und wird sich genau wie sie seiner Endlichkeit bewusst.

Außerdem merkt man, dass Graeme Simsion und Anne Buist den Weg selbst gegangen sind und aus Erfahrung sprechen, wenn die Herbergen und ihrer Betreiber beschreiben, die Schwierigkeiten, mit denen diese zu kämpfen haben. 

 

Wie schon in „Zum Glück gibt es Umwege“ werden die Geschehnisse abwechselnd aus Zoes und Martins Sicht geschildert, so dass man unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen bekommt. Zum besseren Verständnis würde ich übrigens empfehlen, das Buch vorher zu lesen. 

Kommentare: 2
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Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783839817063)
Luna_Lavendelas avatar

Rezension zu "Zum Glück gibt es Umwege" von Graeme Simsion

Auf dem Lebensweg
Luna_Lavendelavor einem Jahr

Zwei Menschen, die sich auf dem Jakobsweg begegnen, jeder mit seinem Schicksalspaket und schräge Reisegefährten - das alles erwartet euch in "Zim Glück gibt es Umwege " von Graeme Simsion und Anne Buist. 

Die Geschichte handelt von Zoe und Martin. Zoe ist eine kalifornische Künstlerin und Yogalehrerin, die nach Frankreich zu ihrer Freundin flüchtet. Martin befindet sich im selben Ort und möchte seinen Wanderkarren speziell für Rückengeschädigte ausprobieren. Als Technikfreak sollte das  kein Problem sein. Ihre erste Begegnung läuft nervenzerreibend, doch das soll sich schnell ändern, denn das Wetter ist tückisch und so manch anderer Reisegefährte nicht zu unterschätzen. 

Die Hörbuchvariante wird von Christiane Msrx und Oliver Kube gelesen. Ruhig und doch lebendig verleihen sie Zoe und Martin wunderbare Stimmen. Man kann es sich mit dem Hörbuch so gemütlich machen u d sich auf dem Jakobsweg führen lassen. 

Die Reise ist etwas Besonderes. Für mich hatte sie hier und da auch Wegweiser für mein Leben. Manchmal stimmte es mich fröhlich, immer wieder nachdenklich und auch mal traurig. Christiane Marx erzählt Zoes Part einfühlsam, Oliver Kube bringt Martins Ansichten und Eigenschaften perfekt zur Geltung. Man fühlt mit beiden Protagonisten mit und erlebt so ihre Entwicklung miteinander, aber auch einzeln. Manchmal zieht sich die Erzählung etwas in die Länge, dich die überraschenden Wendungen machen das wieder gut.

Das Hörbuch ist bei argon hörbuch erschienen  das Buch findet sich im Fischer Verlag. Besonders ansprechend ist das schöne  natürliche Cover, dass die Lust zum Wandern weckt.

"Zum Glück gibt es Umwege" ist ein Hörbuch, dass ich jenen ans Herz lege, die Geschichtej über das Leben, Sinnfindung, den Jakobsweg und einen Hauch von Liebe in der Luft mögen.


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Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783596702299)
Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Zum Glück gibt es Umwege" von Anne Buist

Wandern
Lesezeichenfeevor 2 Jahren

Graeme Simsion Anne Buist Zum Glück gibt es Umwege Ein Jakobsweg Roman Fischer 2021 

 Wandern

 Zoe hat ihren Mann durch Selbstmord verloren. Sie flüchtet von Los Angeles nach Frankreich zu ihrer Freundin. Sie findet eine Jakobsmuschel und beschließt den Jakobsweg zu wandern. Von Cluny nach Saint Jean. Martin wandert auch, mit seinem Karren, den auf auf Social Media vorstellt, weil er diesen verkaufen möchte. Er hat Knieprobleme und es ist nicht sicher ob er in Santiago ankommt. 

 Für mich ist das eher ein verhinderter Liebesroman. Es war streckenweise mit vielen Längen gefüllt. Andererseits hab ich einen neuen Teil des Jakobswegs kennengelernt, bzw. 2 von Cluny aus. Teilweise fand ich es sehr interessant und auch die Charaktere. Wer Bücher vom Jakobsweg gerne liest, sollte den Roman auch lesen. Das Cover ist sehr schön (2), so dass es mich angelockt hat und ich den Roman gerne lesen wollte. Die Schreibweise ist gut, aber ich fand das ganze irgendwie zu „professionell“. Es fehlte die Leichtigkeit. So irgendwie. 

 Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Ein Jakobsweg-Roman, der, da er eine andere Strecke beschreibt, doch sehr interessant ist. Ich fand ihn zu emotionslos, dafür, dass es ein Jakobsweg-Roman ist und auch auch kein so richtiger Liebesroman. 3 Sterne und eine Empfehlung. 

 

 

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