Anna Paredes

 3,9 Sterne bei 46 Bewertungen

Lebenslauf von Anna Paredes

Anna Paredes wurde in Köln geboren. Sie liebt Reisen in ferne Länder und einzigartige Städte. In dem Roman »Alle Farben des Himmels« erzählt sie, wie das Leben der Protagonisten ihrer Costa-Rica-Saga weitergeht. Hierfür hat sie einen anderen, nicht minder faszinierenden Schauplatz gewählt: New York in den Jahren kurz vor 1900, der Zeit des Gilded Age. Die gelernte Volkskundlerin hat mehrere historische Romane unter Pseudonym veröffentlicht. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Belgien lebt die Autorin heute in Hamburg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anna Paredes

Cover des Buches Das Land zwischen den Meeren (ISBN: 9783442381029)

Das Land zwischen den Meeren

 (24)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Die Spur des grünen Leguans (ISBN: 9783442381012)

Die Spur des grünen Leguans

 (10)
Erschienen am 19.05.2014
Cover des Buches Alle Farben des Himmels (ISBN: 9783734100277)

Alle Farben des Himmels

 (7)
Erschienen am 20.06.2016
Cover des Buches Der Ruf des Göttervogels (ISBN: 9783734100284)

Der Ruf des Göttervogels

 (5)
Erschienen am 17.08.2015

Neue Rezensionen zu Anna Paredes

Cover des Buches Die Spur des grünen Leguans (ISBN: 9783442381012)
Dogus avatar

Rezension zu "Die Spur des grünen Leguans" von Anna Paredes

Recht unterhaltsam, aber deutlich schwächer als Band 1 der Costa-Rica-Saga
Doguvor 10 Monaten

Es handelt sich um Teil 2 der Costa-Rica-Sage von Anna Paredes, eine direkte Fortsetzung des Romans "Das Land zwischen den Meeren". Während Teil 1 mit sehr gut gefallen hat, war ich von Teil 2 "Die Spur des grünen Leguans" sehr enttäuscht: Die Handlung tritt auf der Stelle, es wiederholen sich ständig die gleichen Muster (Hindernisse), die Geschichte mit der Entführung der Tochter erledigt sich viel zu schnell und unspektakulär. Die Charaktere entwickeln sich kaum weiter, die Hauptfigur Dorothea wird in meinem Empfinden in ihren mittleren Jahren immer mehr zum "schwachen Weib", während sie als junge Frau doch so mutig war. Die Tochter Olivia gerät m. E. recht unsympathisch, der Sohn kommt selten vor und wird nur sehr schemenhaft charakterisiert. Am dichtesten fand ich die Szene am Anfang, wenn der Sohn mit seinem Großvater einen Hahnenkampf besucht. Ansonsten plätschert die Handlung so dahin...
Den 3. Teil werde ich nicht mehr lesen.

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Cover des Buches Das Land zwischen den Meeren (ISBN: 9783442381029)
Dogus avatar

Rezension zu "Das Land zwischen den Meeren" von Anna Paredes

Unterhaltsames Frauenschicksal vor exotischer Kulisse (Costa Rica)
Doguvor 10 Monaten

Der Roman "Das Land zwischen den Meeren" hat mir gut gefallen, besonders die erste Hälfte (Aufbruch der Protagonistin aus Köln, Schiffs-Überfahrt, erste Monate in Costa Rica) ist spannend und lebendig geschrieben. Im letzten Drittel verliert die Handlung etwas an Tempo und einige Schwierigkeiten lösen sich zu schnell in Wohlgefallen auf. Auch die Figur des "bösen Kaufmanns" verschwindet sang-und-klanglos aus dem Roman. Schade, da hätte man mehr draus machen können.
Die Protagonistin Dorothea ist durchaus sympathisch und schlüssig geschildert, als Leserin kann ich auch ihre Entwicklung mitverfolgen. Von einigen Figuren gelingt der Autorin ein schillerndes Portrait, andere bleiben eher blass.
Eine Stärke des Buches sind die farbenfrohen und duftenden Beschreibungen der Landschaften und des Lebensgefühls in Costa Rica, da werden alle Sinne angesprochen!
Ein empfehlenswerter Roman! 

Allerdings muss ich von der Fortsetzung (Teil 2 der Saga) abraten, diese ist deutlich schwächer mit schleppender Handlung und vielen Wiederholungen. Teil 1 zu lesen reicht meines Erachtens.

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Cover des Buches Das Land zwischen den Meeren (ISBN: 9783442381029)
Schlehenfees avatar

Rezension zu "Das Land zwischen den Meeren" von Anna Paredes

Liebe und Drama auf zwei Kontinenten
Schlehenfeevor 3 Jahren

Köln, 1848: Die junge Hauslehrerin Dorothea ist in den Journalisten Alexander Weinsberg verliebt. Dieser plant eine Reise nach Costa Rica, um ein Buch zu schreiben und möchte Dorothea mitnehmen. Deren Eltern sind gegen die Verbindung, da sie sie nicht für standesgemäß halten. Doch es kommt noch schlimmer für Dorothea: sie erhält die Nachricht, dass Alexander bei der Märzrevolution in Berlin ums Leben gekommen ist! Die junge Frau macht sich alleine als Auswanderin auf den Weg nach Costa Rica.


Der Schauplatz Costa Rica ist mir beim Lesen bisher nicht begegnet, daher reizte mich „Das Land zwischen den Meeren“ sofort. Zunächst jedoch befindet man sich mit Dorothea in Deutschland, bevor man sich mit ihr auf das Auswandererschiff nach Mittelamerika begibt. Gerade die Beschreibung der Schiffspassage gefiel mir sehr gut.

Dagegen habe ich mir mehr Landschaftsbeschreibung oder auch Beschreibung des Lebens der Menschen in Costa Rica gewünscht. Es gibt ein wenig, doch Dorothea reist nicht viel herum. Das persönliche Schicksal stand im Fokus. Schade, wie ich finde, so schnell „reise“ ich nämlich nicht wieder nach Costa Rica.

Dorothea lebt einige Zeit in der Stadt, danach auf einer Kaffeeplantage, doch auch die Arbeit auf der Plantage wurde mir nicht ausführlich genug beschrieben. Stattdessen eher Drama, Liebe, Schuld, Erpressung usw.


Ich hatte auch etwas Schwierigkeiten, den Roman zeitlich einzuordnen. Er spielt 1848 bis 1860, mir kam es jedoch so vor, als würde eher die deutsche Gesellschaft des Kaiserreichs beschrieben, etwa 30 Jahre später. Die Standesdünkel von Dorotheas Familie entsprachen so gar nicht meinen Vorstellungen der Biedermeier-Zeit. Dann spielte die Märzrevolution keine weitere Rolle, außer um Dramatik in Dorotheas Liebesleben zu spielen und auch von der damaligen Kleinstaaterei war nicht die Rede. Die Protagonistin fährt scheinbar problemlos mit dem Zug von Köln nach Hamburg. Ich hätte gerne noch erfahren, ob Costa Rica damals schon ein Ziel von Auswanderern war, auch kam mir das Land schon weit erschlossen vor. Leider gab es keine Ausführungen dazu, z. B. In einem Nachwort.


Letztendlich fehlte mir der Zeit- und Lokalkolorit, manches war aber dennoch interessant. Drei Sterne für „Das Land zwischen den Meeren“.

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