Angie Kim

 4,2 Sterne bei 216 Bewertungen
Autor von Miracle Creek, Miracle Creek und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Angie Kim

Angie Kim wurde in Südkorea geboren und kam als Teenager nach Baltimore. Sie studierte Jura in Stanford und Harvard und arbeitete als Anwältin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Virginia. Einer ihrer Söhne war jahrelang in Sauerstofftherapie. „Miracle Creek” ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Angie Kim

Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)

Miracle Creek

 (205)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783423148146)

Miracle Creek

 (0)
Erschienen am 22.12.2021
Cover des Buches Miracle Creek: Roman (ISBN: B081HW4JSV)

Miracle Creek: Roman

 (0)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783837150933)

Miracle Creek

 (7)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: B085HQ7J91)

Miracle Creek

 (2)
Erschienen am 16.03.2020
Cover des Buches Miracle Creek: A Novel (English Edition) (ISBN: 9780374717988)

Miracle Creek: A Novel (English Edition)

 (2)
Erschienen am 16.04.2019

Neue Rezensionen zu Angie Kim

Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)J

Rezension zu "Miracle Creek" von Angie Kim

Leider nicht das, was mich erwartet hat.
Julia_jaegervor 21 Tagen

Zunächst will ich erwähnen, dass meine fast schon negative Rezession deshalb kommt, weil ich kein Krimi-Fan bin. Wer auch aufregende Kriminalfälle steht ist bei "Miracle Creek" genau richtig. Was mich dennoch davon überzeugt hat, dieses Buch zu lesen und auch der Grund dafür ist, dass ich es nicht bereue gelesen zu haben, ist, dass die Themen, die unterschwellig angedeutet bzw. thematisiert werden, den philosophischen Geist im Menschen erwecken. Damit ist zum Beispiel die Thematik des Lügens oder des Hinterfragens gemeint. Die Konsequenzen einer Lüge, die sich in ein kompliziertes und undurchdringbares Konstrukt wandeln, wurden von der Autorin grandios zum Ausdruck gebracht. Mich persönlich regten ebenfalls die Gedanken der mutmaßlichen Täterin Elizabet (schreibt man sie so?) an; dass sie ihr Kind gezwickt hat, um Gefühlsregungen und Lebendigkeit in ihm erblicken zu können. 

Kurzum: das Genre des Buches (Krimi) beeindruckte mich kaum- aber alles drumherum wird wirklich faszinierend beschrieben. Meine Rezession müsste noch ewig weitergehen, wenn ich die vielen spannenden Thematiken niederschreiben müsste. 

Zwar gebe ich nur drei Sterne, dennoch empfehle ich es gerne weiter. 

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Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)S

Rezension zu "Miracle Creek" von Angie Kim

Hat mich nicht angeprochen
Simone_081vor 2 Monaten

"Miracle Creek" ist einer dieser Romane, die den Nerv der Zeit treffen, weil sie Themen ansprechen, die gerade allgegenwärtig sind: Familien mit behinderten Kindern und Einwanderung.

Vielleicht ist das einer dieser Gründe, warum mir dieses Buch gar nicht gefallen hat und ich es letztendlich abgebrochen habe. Die Themen sind einfach zu präsent; man hört sie ständig und sehnt sich nach Abwechslung. Gerade das Thema Autismus wird gefühlt in jedem zweiten Roman aufgegriffen, sogar in Krimis.

Darüber hinaus ist das Buch unsagbar langatmig und weitschweifig. Die Story kommt vom Hölzchen zum Stöckchen und schweift einfach oftmals zu sehr von der eigentlichen Storyline ab, was u.a. auch darin, liegt, dass die Geschichte größtenteils aus einer Gerichtsverhandlung besteht. 

Schade, aber leider war "Miracle Creek" nichts für mich.

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Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)mapefues avatar

Rezension zu "Miracle Creek" von Angie Kim

Miracle Creek, ein ‚mystery‘ voller Geheimnisse und Rätsel
mapefuevor 5 Monaten

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia gerät eine Scheune in Brand, durch die eine spezielle Druckkammer, die „Miracle Submarine“ notwendig für die hyperbare Sauerstofftherapie, HBO, HBO-Therapie explodiert. Sie soll Wunder (miracles) vollbringen - bei Autismus, Behinderungen oder auch Unfruchtbarkeit; doch bei der Explosion sterben zwei Menschen: Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Ein Jahr danach im Prozess sitzt wegen Brandstiftung und Mord Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Die Beweise sind erdrückend, der Staatsanwalt Abe hat sich auf Elizabeth „eingeschossen“. Wäre da nicht Shannon, Elizabeths Verteidigerin, die von Elizabeths Unschuld überzeugt ist. Und es beginnt in den Hirnen der Einwohner von Miracle Creek zu rumoren. Kommt doch noch die Wahrheit ans Tageslicht? Oder soll weiter gelogen und verheimlicht werden?

Was wie ein hoch spannender Gerichtsthriller beginnt, entwickelt sich schon nach wenigen Seiten, während der Einvernahmen der ersten Zeugen, zu einem viel tiefgründigeren Roman, in dem es neben der Frage um Schuld und Unschuld noch um viele andere große Themen geht: um die Bedeutung von Familie, um die Überforderung mit der Betreuung autistischer und behinderter Kinder, um die Lebensrealität asiatischer Migranten in den USA, deren unerfüllte Hoffnungen im neuen Land und die rassistische Ablehnung der „Schlitzies“.

Basierend auf Kims eigenen Erfahrungen als ehemalige Prozessanwältin, Koreanisch-amerikanische Einwanderin und Mutter eines echten „submarine“-Patienten, fügen sich in Miracle Creek die angespannte Atmosphäre eines Gerichtssaaldramas und die die Komplexität des Familienlebens - um es einmal vorsichtig auszudrücken - zu einem kraftvollen Romandebüt einer großartigen Erzählerin zusammen.
Miracle Creek ist ein Gerichtssaaldrama mit perfekter Dramaturgie, einer originellen Handlung und einem herausragenden Schreibstil – dank überragender Übersetzung. Ein Roman mit bemerkenswerter Empathie, einer Aneinanderreihung von kleinen unbedeutenden Ereignissen, die zu weitreichenden Folgen führen und die dringende Notwendigkeit das vermeintlich Richtige zu tun.
 Authentizität und Empathie machen „Miracle Creek“ zu einem außerordentlichen literarischen Werk, das die breite Anerkennung sehr wohl verdient hat. 

Nachsatz: Angie Kim sagt von sich, dass sie sich bereits in jungen Jahren zu „Mysteries“ hingezogen fühlte. Als sie 11 war fielen ihr die „Classics Mysteries“ von Edgar Allan Poe, Dashielle Hammett, Arthur Conan Doyle und Agatha Christie in die Hände.
Dennis Lehanes „Mystic River“ war ihr großes literarisches Vorbild für „Miracle Creek“.
Doch sie wollte mehr als eine “who-/how-why-dunit“-novel schreiben.
 Fasziniert vom Erzählstil Lehanes kreierte sie ihre „POV-Characters“. Diese „Point Of View“- Erzählperspektive sei das von ihr bewusst gewählt prägende Stilelement in „Miracle Creek“.

Im Jahr des Erscheinens der englischen Originalausgabe 2019 wurde Angie Kims ‚novel‘ „Miracle Creek“ in der Presse hochgelobt und mit Preisen/Nominierungen/Auszeichnungen überhäuft.

Kims nächster Roman HAPPINESS QUOTIENT – hoffentlich bald in deutscher Übersetzung.

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