Angela Drescher

 4,4 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor*in von Sei gegrüßt und lebe, Die Geschwister und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Angela Drescher

Angela Drescher, geboren 1952, ist Lektorin und gab Werner Bräunigs Roman "Rummelplatz" heraus, außerdem die Tagebücher Brigitte Reimanns und die ungekürzte Neuausgabe des Romans "Franziska Linkerhand".  

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Geschwister (ISBN: 9783351042042)

Die Geschwister

 (7)
Erscheint am 14.02.2023 als Gebundenes Buch bei Aufbau.
Cover des Buches Ich bedaure nichts (ISBN: 9783351041861)

Ich bedaure nichts

Erscheint am 14.02.2023 als Gebundenes Buch bei Aufbau.

Alle Bücher von Angela Drescher

Cover des Buches Nackt unter Wölfen (ISBN: 9783746630267)

Nackt unter Wölfen

 (132)
Erschienen am 20.06.2014
Cover des Buches Rummelplatz (ISBN: 9783746628882)

Rummelplatz

 (30)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Alles schmeckt nach Abschied (ISBN: 9783746615370)

Alles schmeckt nach Abschied

 (16)
Erschienen am 01.12.2000
Cover des Buches Ich bedaure nichts (ISBN: 9783746615363)

Ich bedaure nichts

 (15)
Erschienen am 01.08.2000
Cover des Buches Sei gegrüßt und lebe (ISBN: 9783351036362)

Sei gegrüßt und lebe

 (9)
Erschienen am 14.03.2016
Cover des Buches Die Geschwister (ISBN: 9783351042042)

Die Geschwister

 (7)
Erscheint am 14.02.2023
Cover des Buches Gewöhnliche Leute (ISBN: 9783746625348)

Gewöhnliche Leute

 (3)
Erschienen am 24.09.2009
Cover des Buches Grüß Amsterdam (ISBN: 9783746619378)

Grüß Amsterdam

 (2)
Erschienen am 01.01.2003

Neue Rezensionen zu Angela Drescher

Cover des Buches Monsieur – wir finden uns wieder (ISBN: 9783351039585)
yellowdogs avatar

Rezension zu "Monsieur – wir finden uns wieder" von Angela Drescher

2 Persönlichkeiten: Christa Wolf – Franz Führmann
yellowdogvor einem Jahr

Dieser interessante Briefwechsel zwischen den DDR-Schriftstellergrößen Christa Wolf und Franz Führmann ging von 1968 bis zu Führmanns Tod 1984.

Dabei sind die Briefe nicht besonders literarisch verfasst. Insbesondere Christa Wolfs Briefe sind etwas bieder, als würde einen Tante Christa einen Brief schreiben. Einige Briefe wirken banal und überwiegend humorbefreit.

Bei ihren Romanen funktionierte ihr sachlicher Erzählton besser.

Führmanns Briefe sind emotionaler, er traut sich auch mal eine kleine Spitze gegen Christa auszusprechen.


Aber lesenswert wird es immer, wenn es um das zeitgeschichtliches geht. Zum Beispiel sind zwischendurch auch Briefe an Obrigkeiten der Diktatur gerichtet, Honecker oder Konrad Wolf

Da beklagen Wolf und Führmann den Umgang mit Schriftstellern und setzen sich z.B. für junge Schriftsteller ein, die verhaftet wurden.

Aber auch bei den privaten Briefen spürt man besonders bei Franz Führmann die Verbitterung und Verzweiflung über den Zustand im DDR-Literaturbetrieb. Manchmal scheint er zu resignieren. Den Bruch mit dem System haben beide aber nie in Betracht gezogen, im Gegensatz zu vielen anderen Schriftstellern, die das Land Richtung Westen verlassen hatten.


Abgerundet wird der Briefwechsel mit einem umfangreichen Anhang mit Anmerkungen und Reden und einem Nachwort von Christa Wolf.

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Cover des Buches Sei gegrüßt und lebe (ISBN: 9783351036362)
Salutcoris avatar

Rezension zu "Sei gegrüßt und lebe" von Angela Drescher

Sei gegrüßt und leben - Christa Wolf und Brigitte Reimann
Salutcorivor 7 Jahren

Man fühlt sich am Anfang wie ein Spion, der dieser sich entwickelnden Beziehung und später tiefen Freundschaft zusieht. Bald aber wechselt man die Perspektive und wird mit hineingerissen in die Gespräche, die leider viel zu früh ein Ende finden. Als besonders beeindruckend empfand ich wie auch große Dichterinnen um Worte ringen - vielmehr um die richtigen Worte, die es für viele Situationen nicht gibt. Der unaufhaltsame Kampf, dem sich sowohl Brigitte Reimann als auch Christa Wolf stellen müssen wird wunderbar einfühlsam dargelegt. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der einer Freundschaft zwischen zwei starken Frauen beim Entstehen zusehen möchte und der sich nicht scheut auch die tiefe Depression zu erfahren, die am Ende droht. Man braucht einige Tage um darüber hinweg zu kommen, denn diese Zusammenstellung von Briefen und Tagebucheinträgen vermag es, dass man sich als Teil dieses Duos empfindet. Am Ende bleiben nur die wunderbaren Texte, die über die Trauer hinweghelfen.

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Cover des Buches Rummelplatz (ISBN: 9783746624600)

Rezension zu "Rummelplatz" von Werner Bräunig

Rezension zu "Rummelplatz" von Werner Bräunig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Bewegt zum Kauf hat mich der Hinweis, dass dies Buch nie in der DDR erscheinen durfte. Das fand ich einfach spannend und ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Nun ging doch einige Zeit ins Land, aber nun ist die Geschichte gelesen:
Ein ... ja, was eigentlich? Viele kleine Lebensgeschichten irgendwie miteinander verwoben unter dem Mantel einer großen Rahmenbedingung? Also ein Gesellschaftsroman? Ein eindeutiges Ja! Das an sich ist ja nicht schlimm, warum war das Buch verboten? Es gibt immer wieder kleine Kritik am System "DDR", interessanterweise aber auch am "System BRD". Ob es wirklich so war, kann ich nicht beurteilen. Zum Einen spielt der Roman "vor meiner Zeit", zum Anderen lebe ich im Westen. Aber es scheint so, dass es die Realität war, da deutet ja nun auch das Verbot drauf hin.
Die Schreibweise ist relativ kühl, neutral. Ein Sympathie für die Personen wird nie "erzwungen", wie in manch anderen Büchern. Es wird viel in Gedanken und in indirekter Sprache erzählt. Gedanken zur Politik, zum System, zum Kollektiv werden immer wieder eingeflochten.
Fazit: Ein gutes Buch mit vielen kleinen Geschichten/einer großen Geschichte. Wer Gesellschaftsromane mag, muss zugreifen! Schade, dass es die große Geschichte nie weiterging, da nur dies Buch, also nur Teil 1, erschienen ist.

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