Andy Weir

 4,3 Sterne bei 1.341 Bewertungen
Autor von Der Marsianer, Artemis und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andy Weir (©privat / Quelle: Heyne Verlag)

Lebenslauf von Andy Weir

Die Science-Fiction-Sensation: Seit er fünfzehn Jahre alt ist arbeitet Weir für verschiedene Computerfirmen als Programmierer und ist heute als Softwareentwickler tätig. Bevor er mit dem Debütroman „Der Marsianer“ seinen Durchbruch als Science-Fiction-Autor hatte, wollte kein Verlag sein Manuskript veröffentlichen. Erst als Weir einzelne Kapitel auf seiner eigenen Webseite veröffentlichte und mit Hilfe seiner Community den Roman zu einem Höchstmaß an wissenschaftlicher Genauigkeit brachte, wurden Verlage auf ihn aufmerksam. Heute ist Weir ein New-York-Times-Bestsellerautor. 2015 wurde das Werk mit Matt Damon in der Hauptrolle verfilmt und im selben Jahr zum Wissensbuch des Jahres ausgezeichnet.

Alle Bücher von Andy Weir

Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)

Der Marsianer

 (829)
Erschienen am 13.10.2014
Cover des Buches Artemis (ISBN: 9783453319363)

Artemis

 (137)
Erschienen am 09.09.2019
Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: 9783453321342)

Der Astronaut

 (113)
Erschienen am 10.05.2021
Cover des Buches Der Mars Survival Guide (ISBN: 9783641228040)

Der Mars Survival Guide

 (4)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: B00NWMEWFM)

Der Marsianer

 (76)
Erschienen am 10.10.2014
Cover des Buches Artemis (ISBN: 9783837141672)

Artemis

 (49)
Erschienen am 05.03.2018
Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: 9783837155655)

Der Astronaut

 (11)
Erschienen am 24.05.2021
Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: B0957VWPH3)

Der Astronaut

 (5)
Erschienen am 24.05.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Andy Weir

Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: 9783453321342)E

Rezension zu "Der Astronaut" von Andy Weir

Sehr zu empfehlen. Super!
Emilivor einem Monat

Die Grundidee zu dem "Der Astronaut" ist dem "Der Marsianer" in mancher Hinsicht ähnlich. Der Grundgedanke, der Astronaut muss im Weltall allein zurechtkommen, er trägt die Verantwortung für die Mission und muss für sein Überleben sorgen. Allerdings kommen in diesem Roman von Andy Weir andere Komponente mit hinzu,  die ich nicht näher erläutern möchte, da es schon für manche einen Spoiler bedeuten könnte. Ich sage nur so viel, die Wendungen dieser Geschichte sind mehr als spannend und unerwartet. 

Der Erzählstil ist dem Debütroman ähnlich: lebhaft, emotional, mit manchen humorvollen Wendungen, dennoch im Großen und Ganzen sehr technisch, mathematisch, wissenschaftlich und von vielen astronomischen Begriffen geprägt. Was jedoch den Leser nicht daran hindert, den Text voll und ganz zu verstehen. Ich finde es eine großartige Leistung des Autors, mit minimaler Anzahl der Protagonisten auszukommen und dennoch eine äußerst packende Geschichte zu erschaffen Auch die Wendungen sind während des Lesens nicht abzusehen, besonders zum Ende hin. Ich konnte das Buch nicht weglegen, bis ich es ganz ausgelesen habe.

Der Roman ist komplex und mit 560 Seiten ausreichend ausgearbeitet. Die Charaktere liebevoll gezeichnet, sind authentisch und wachsen einem ans Herz.   Im Großen und Ganzen geht es um Mut, Aufopferung, Freundschaft, Bereitschaft großes zu vollbringen und Vertrauen.

Ich habe mir viel Sorgen um diesen Roman des Autors gemacht, denn sein Erstling "Der Marsianer" ist unschlagbar. Äußerst gespannt war ich, was Andy Weir sich so einfallen lässt. Er hat diese Herausforderung mit Bravour bestanden.

"Der Astronaut" bietet nicht weniger Unterhaltung, und ist genauso fesselnd erzählt. Nur klein bisschen war "Der Marsianer" besser.   Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und die Bezeichnung "Monatshighlight"

Es waren sehr schönen Lesestunden.

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Cover des Buches Artemis (ISBN: 9783453319363)L

Rezension zu "Artemis" von Andy Weir

Wie würdest du deine Ferien auf dem Mond verbringen?
lese-monstervor 2 Monaten

Artemis ist eine Stadt auf dem Mond genutzt als Urlaubsresort für Superreiche im gleichnamigen Science-Fiction Roman von Andy Weir. Artemis ist auch die Heimat der Protagonistin Jasmine, die dort ihr Geld mit dem Schmuggeln von Ware verdient. Eines Tages erhält sie allerdings einen Auftrag, der viel größer und krimineller als ihre bisherigen ist und sie zudem noch in ein Komplott verwickelt.


Artemis besticht wie alle Bücher von Andy Weir durch einen leicht zu lesenden und humorvollen Schreibstil. Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings hat mir die anfängliche Story nicht ganz so zugesagt wie bei Der Astronaut oder Der Marsianer, da ich mich mit der Protagonistin und ihren illegalen nebenberuflichen Tätigkeiten nicht so gut identifizieren konnte. Trotzdem fand ich die Idee einer Mondstadt mit boomendem Tourismus, der vor allem von den Superreichen betrieben wird, sehr interessant und es war mal ein anderes Science-Fiction-Setting. In diesem Punkt hat mir auch vor allem die Anmerkungen des Autors im Nachwort gefallen, in denen er erklärt und vorrechnet, wie er die Preise für eine Mondreise kalkuliert ;) Auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten hatte mich mit Jasmine zu identifizieren, hat mich das Buch mit einer sehr spannende Storyline, einem actionreichen Showdown und einem überraschenden Plottwist am Ende, überzeugt.


Daher kann ich Artemis auf jeden Fall weiterempfehlen. Gerade als Einstieg in die Weltraum-Science-Fiction-Welt ist das Buch sehr gut geeignet. Auch in der englischen Fassung lässt sich das Buch sehr gut und einfach lesen. Mir persönlich haben allerdings Der Astronaut und Der Marsianer von Andy Weir besser gefallen.

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Cover des Buches Artemis (ISBN: 9783453319363)T

Rezension zu "Artemis" von Andy Weir

Noch besser als "Der Astronaut"
Tokallvor 2 Monaten

Nachdem ich „Der Astronaut“ gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr von Andy Weir lesen. Meine Wahl fiel auf „Artemis“, der zweite Roman nach dem Weltbestseller „Der Marsianer“. Und für mich übertrifft der Roman „Artemis“ sogar noch das Werk „Der Astronaut“. Der SF-Wirtschaftsthriller um die Kleinkriminelle Jazz Bashara hat mich gefesselt und begeistert. Wieder entwirft der Autor eine sehr sympathische und interessante Hauptfigur, wieder sind wir im Rahmen der Ich-Perspektive als Leser ganz nah dran an Jazz, so dass wir ihre Gefühle und Gedanken unmittelbar miterleben, wieder begeistert mich Weir mit seinen vielen kreativen Ideen, vor allem was die Darstellung der Mondstadt angeht. Weir schafft es, ein sehr detailliertes Bild von der Stadt auf dem Mond zu entwerfen, so dass sie sehr plastisch und greifbar wirkte, ich konnte mir gut vorstellen, wie es wohl in Artemis aussieht. Und anders als in „Der Astronaut“ ist der Autor dieses Mal nicht ganz so detailverliebt, wenn es um die Darstellung der theoretischen Hintergründe geht, und anders als in „Der Astronaut“ gab es dieses Mal auch keine Längen, sondern jede Menge Action und Spannung. Insbesondere das Ende, also die letzten 100 Seiten des Romans, hat eine ungeheure Sogkraft auf mich entfaltet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 

Nochmal zur Hauptfigur: Jazz Bashara. Der Autor beherrscht die Kunst, einen Charakter tiefgründig und interessant auszugestalten. Das ist mir schon bei „Der Astronaut“ aufgefallen, wo Ryland Grace im Mittelpunkt stand. Und zu Mark Watney aus „Der Marsianer“ muss ich nicht viel sagen. Und auch in diesem Wirtschaftsthriller um die Kleinkriminelle Jazz ist das so. Mit ihrer offenherzigen, teils frechen, intelligenten Art wächst sie einem sehr ans Herz. Sie scheut kein Risiko, hat eine schnelle Auffassungsgabe, beweist Tatkraft sowie Entschlussfreudigkeit und noch etwas: Sie bewahrt sich trotz ihrer kriminellen Energie ihren moralischen Kompass. Hinzu kommt eine Prise Selbstironie und Humor, wie wir es schon von anderen Figuren aus der Feder des Autors kennen. Vor allem die vielen direkten Anreden des Lesers/ der Leserin haben mir gut gefallen und mich blendend unterhalten und auch mal beim Lesen schmunzeln lassen. Ebenso gelungen fand ich die eingebauten E-Mails an den Schmuggelpartner auf der Erde: Kelvin. Dies bringt auch erzählerisch noch etwas Abwechslung hinein und offenbart uns als Leser auch eine ernstere Seite von Jazz. 

Und es ist nicht nur die Hauptfigur, die gefällig gestaltet wurde, auch die Nebencharaktere sind nicht flach, sondern zeigen klare individuelle Konturen. Da haben wir beispielsweise den Nerd Svoboda, den gläubigen und aufrechten Vater Ammar, den kauzigen und strengen Bob und nicht zuletzt den loyalen und zuverlässigen Dale. Alles in allem ist das Figurentableau stimmig entworfen worden.

Ich gebe für diesen rundum gelungenen SF-Thriller volle 5 Sterne, denn ich habe wirklich nichts zu bemängeln und wurde blendend unterhalten. 

 

Fazit: Ein spannender Science-Fiction-Thriller mit sehr gut gestalteter Hauptfigur und stimmigem Figurentableau, mit vielen kreativen Ideen, was die Darstellung des Lebens in der Mondstadt und deren Erscheinungsbild betrifft, und mit einem spannenden Finale. Absolut lesenswert!

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Gespräche aus der Community

Hi House of Fantasy,

schon wieder ist ein Jahr (beinahe) rum und die Lovelybooks Community hat über die besten Bücher des Jahres abgestimmt. Ich bin tatsächlich jedes Jahr gespannt auf die Resultate, vor allem, da sie meistens stark von meinen Favoriten abweichen. Was nicht heißt, dass ich sie schlecht finde, sondern dass vielen Finalisten gar nicht auf meinem Radar waren. Und auch dieses Jahr trifft dies auf einige zu (inklusive Platz eins in Fantasy/SciFi), aber ich habe tatsächlich auch einige gelesen, zB. die Plätze 2 und 4. 

Nun meine Frage an euch, was sagt ihr zu den Preisträgern und Finalisten? Welche Titel fehlen euch oder hätten eine höhere Platzierung verdient?

Ich gönne Mr. Parnassus seinen zweiten Platz, trotz aller Kontroverse; es ist ein wunderbares Buch das ich jedem empfehle. Addie LaRue, die neue Peter Grant Novelle sowie Der Astronaut sind ebenfalls sehr gut und ich kann ihre Platzierung absolut nachvollziehen. Aber wie sieht es mit den anderen aus? Persönlich hätte ich mir noch mehr Aufmerksamkeit für Alix E Harrow Debut Die Zehntausend Türen gewünscht, aber das kann ja noch werden. Und ich bin froh, dass die Scholomance im Jugendbuch Bereich dabei ist! Dies war ein unerwartetes Highlight für mich. (Teil eins, der zweite war ein erwartete).

5 Beiträge
P
Letzter Beitrag von  Phantonvor 6 Monaten

Die Grenze zwischen Jugendbuch und Erwachsenenroman ist auch schwimmend. In manchen Fällen ist es glaube ich nur eine Entscheidung des Marketing. Oder das Alter der Hauptperson ist ausschlaggebend. Es ist definitiv nicht die Darstellung von Gewalt, denn in dem letzten Jugendbuch das ich gelesen habe, foltert die Hauptcharakterin jemanden per Waterboarding zu Tode...

Zum Thema

In die Zukunft mit dem Sound der Bücher



Im März haben wir beim Sound der Bücher zwei richtige Highlights für euch! Bei Random House Audio erscheint das neue Hörbuch von "Marsianer"-Autor Andy Weir: "Artemis". Und auch Maja Lunde legt nach dem Sensationserfolg von "Die Geschichte der Bienen" mit ihrem neuen Roman "Die Geschichte des Wassers" nach, den der Hörverlag als Hörbuch veröffentlicht.

Mit beiden Hörbüchern möchten wir hier im Rahmen einer Hörrunde in die Zukunft reisen und freuen uns schon auf packende und bewegende Hörstunden. Das klingt nach einem Hörvergnügen für euch? Dann mach gleich mit für die Chance auf eines von 50 Hörbüchern!

Mehr zu den Hörbüchern
“Artemis” von Andy Weir
Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer und, wenn man kein Millionär ist, verdammt ungemütlich. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und dann wird auch noch ihr Auftraggeber ermordet. Plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht als das Schicksal von Artemis selbst.

Gabrielle Pietermann leiht der toughen Heldin ihre Stimme. 

>> Jetzt reinhören!


“Die Geschichte des Wassers” von Maja Lunde
Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird – wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.
Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln – um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...
Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos – bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

Gelesen von Christiane Blumhoff und Shenja Lacher.

>> Jetzt reinhören!

Wir vergeben je 25 Exemplare der beiden Hörbücher. Bewerbt euch dafür einfach über den blauen “Jetzt bewerben”-Button und beantwortet folgende Frage:

Welches der beiden Hörbücher möchtet ihr im Rahmen einer Hörrunde hören und was macht euch besonders neugierig darauf?

Ich drücke euch die Daumen.

Spielregeln:
Für eure Bewerbung erhaltet ihr 10 Hörminuten gutgeschrieben. Für eure Rezension gibt es 20 Hörminuten (bitte beachtet, dass es im Vergleich zum letzten Jahr keine Sonderhörminuten für die Rezension eines Aktions-Hörbuches gibt). Für eure aktive Teilnahme an allen Aufgaben zu eurem Buch, erhaltet ihr noch einmal 20 Hörminuten oben drauf!
584 BeiträgeVerlosung beendet
L
Letzter Beitrag von  Lea_Wivor 4 Jahren
Ich weiß ich bin viel zu spät 😳 habe es leider total verpasst dank Krankheit, aber als ich wieder aufnahmefähig war, das Hörbuch an einem Tag durchgehört und möchte daher trotzdem noch meine Meinung dazu mit euch teilen: https://www.lovelybooks.de/autor/Andy-Weir/Artemis-1506146227-w/rezension/1566300742/

Hallo zusammen,

dies ist eine Leserunde, die aus der Insider-Voting-Challenge entstanden ist, daher können hier keine Bücher gewonnen werden, aber es darf natürlich gerne mitgelesen werden, auch wenn ihr nicht an der Challenge teilnehmt.

Anbei der Link zur Challenge: Insider Top 3 Votings

Natürlich ist die Rezension keine Pflicht, allerdings könnt ihr nur mit einer Rezension, die bis zum 31.3.2017 geschrieben wurde, ein Los für die Challenge ergattern – es lohnt sich daher.

Ich freue mich schon sehr auf die Runde.

Viele Grüße,

Charley

36 BeiträgeVerlosung beendet
D
Letzter Beitrag von  Die-weinvor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Andy Weir wurde am 16. Juni 1972 in Kalifornien (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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