Andrea Rossini

 4,8 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Andrea Rossini

Verliebt in Bella Italia: Andrea Rossini ist ein deutscher Bestsellerautor, der unter Pseudonym schreibt. Schon als er klein war reiste er mit seiner Familie um ganz Italien und verliebte sich dabei schon früh in die Kultur des Landes. 

So gab er sein Debüt als Autor mit seinem humorvollen Italien-Roman „Dolci schmeckt nur zu zweit“.

Alle Bücher von Andrea Rossini

Cover des Buches Dolci schmecken nur zu zweit (ISBN: 9783426523087)

Dolci schmecken nur zu zweit

 (12)
Erschienen am 01.08.2019

Neue Rezensionen zu Andrea Rossini

Cover des Buches Dolci schmecken nur zu zweit (ISBN: 9783426523087)M

Rezension zu "Dolci schmecken nur zu zweit" von Andrea Rossini

Dolce Vita und viel Gefühl
MartinaSuhrvor 3 Jahren

Eine junge Frau auf der Suche nach Antworten, doch all diejenigen, die sie ihr geben könnten, sind entweder tot oder verlieren ihr Gedächtnis. Kein Wunder also, dass Moniga nach jedem noch so dünnen Strohhalm greift und sich gemeinsam mit ihrer Großmutter auf den Weg macht, um eventuell herauszufinden, wer ihr Vater ist …

Andrea Rossini hat das wundervolle Gefühl von Romantik und Dolce Vita wunderbar eingefangen und eine Geschichte geschrieben, die einem beinahe auf der Zunge zergeht. Humorvoll, leicht und mit viel Gefühl beschreibt sie die Suche einer jungen Frau, die einem direkt ans Herz geht … und auf die Hüften, wenn man sich von all den leckeren Dolci-Rezepten verführen lässt, die in dem Buch zu finden sind. Doch nicht nur das. Dank ihrer stimmungsvollen Beschreibungen des Gardasees und der idyllischen Umgebung hat man beinahe das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein.

Nicht nur das Setting und die Handlung konnten mich überzeugen, auch die wirklich charmanten Protagonisten haben es mir angetan. Neben Moniga ist mir vor allem Oma Klara ans Herz gewachsen. Sie ist einfach nur zauberhaft und jeder wünscht sich eine Oma wie sie. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten, nur so viel:

Wer lockerleichte Romanzen mit Pfiff und viel italienischem Charme mag, wird diesen Roman lieben. Kurzweilig und unterhaltsam entführt er einen auch an grauen Wintertagen ins sonnige Italien und versprüht dieses besondere Flair.


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Cover des Buches Dolci schmecken nur zu zweit (ISBN: 9783426523087)R

Rezension zu "Dolci schmecken nur zu zweit" von Andrea Rossini

abwechslungsreicher Schreibtstil mit witziger Sommergeschichte
RoRezeptevor 3 Jahren

Die temperamentvolle Moniga (mit g nicht mit k, worauf sie ganz stolz ist) schmeißt kurzerhand ihren Job hin. Unsere Hauptprotagonistin lässt sich von ihrer jung gebliebenen, leicht dementen Oma Klara zu einem Urlaubstrip überreden um nach Monigas Vater, welche beide nicht kennen, zu suchen. Susanna hat den Namen ihres Erzeugers leider nie verraten; ob sie es trotzdem schaffen? Oma Klara war mit Susanna 9 Monate vor ihrer Geburt am Gardasee, gibt es dort die begehrte Spur?

„Wenn man nur fest genug an etwas glaubte, konnte alles wahr werden, konnten sogar Mauern zum Einsturz gebracht werden.“

Kaum richtig angekommen, blitzen die ersten Erinnerungen bei Oma Klara wieder auf. Es ist wunderbar als Leser Teil dieser Entwicklung zu sein. Klara ist eine wunderbare, sehr weise ältere Dame, die das Leben mit vollen Zügen genießt – ein Prosecco geht immer. Die jung gebliebene Klara ist eine kleine Charmeurin, welche die Herzen ihrer Mitmenschen im Sturm erobert. Noch jünger wird sie, als sie am Gardasee auf ihre alte und besondere Liebe trifft.

Um Monigas Suche noch intensiver zu gestalten, ergänzt Andrea Rossini die Geschichte mit einem, von Susanna erzähltem, und kurz gehaltenem, Vergangenheitsstrang. Leider ist Monigas Mutter bereits vor 5 Jahren verstorben, sodass unsere Protagonistin nur den Hinweisen einer alten Kiste mit Andenken aus einer längst vergangenem Urlaubsreise zur Verfügung hat.

Während Moniga ein Ort nach dem anderen nach einer Spur abklappert, lernt sie den feurigen Italiener Francesco kennen. Wird es ihr ebenso ergehen, wie einst ihrer Mutter?

Andrea Rossinis Schreibstil hebt sich von anderen Schreibweisen ab: knappe, kurze Sätze, mit viel Witz und Klarheit gespickt und ohne verschnörkeltem Schachtelbausätzen. Dem Stil dürfte nicht jedem liegen, ich fand ihn aber mal außergewöhnlich klasse und abwechslungsreich. Und trotz dieser klaren Struktur spürt man die große Liebe zum italienischen Flair und besonders zu den heiß geliebten Dolci.

Ein witziger Sommerroman der mich ziemlich oft zum Schmunzeln brachte.

Die Rezepte aus Dolci schmecken nur zu zweit gibt es unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/dolci-schmecken-nur-zu-zweit-andrea-rossini

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Rezension zu "Dolci schmecken nur zu zweit" von Andrea Rossini

Der Funke wollte nicht überspringen
Kristin84vor 3 Jahren

Zum Inhalt:

Moniga hat in ihrem bisherigen Leben ihren Vater nie kennengelernt und ihn auch nicht wirklich gebraucht. Doch seit dem Tod ihrer Mutter fragt sie sich immer öfter, wer es sein könnte und wie er so ist. Dank Oma Klara, die sich noch an einen Italienurlaub erinnern kann, den sie mit ihrer Tochter genau neun Monate vor Monigas Geburt gemacht hat, machen sich die Frauen auf eine Reise an den Gardasee, um dort Monigas Vater zu suchen. Und ganz nebenbei läuft ihnen auch noch die Liebe über den Weg...


Meine Meinung:

Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit passt ein Roman über eine Italienreise einfach perfekt. Gerade für die Daheimgebliebenen, denn auch mit diesem Buch können sie auf die Schnelle nach Italien an den Gardasee reisen. 

Moniga, die Haupt-Protagonistin, ist auf der Suche nach ihrem Vater. Dank eines Hinweises von Oma Klara verdichten sich die Hinweise, dass Moniga wohl während eines Urlaubs vor 30 Jahren am Gardasee gezeugt wurde. Kurzerhand schnappt sich Moniga Oma Klara und die beide reisen nach Italien.

Mir persönlich gefällt am besten Oma Klara. Sie ist taff und hat es faustdick hinter den Ohren. Und es ist mehr als unterhaltsam, wenn sie mit so neumodischen Dingen wie einem Selfie nichts anfangen kann. Hier konnte mich der Autor wirklich unterhalten. Leider konnte mich Moniga, um die es ja hauptsächlich in dem Buch geht, nicht ganz so begeistern. Sie war mir jetzt nicht unsympathisch, ich fand sie eher ein wenig blass. Hier hat mir irgendwie der Tiefgang gefehlt. 

In dem Buch haben die Charaktere einige Orte rund um den Gardasee bereist und normalerweise will man als Leser das Gefühl vermittelt bekommen, dass man bei dieser Reise dabei ist. Das war hier leider nicht der Fall. Irgendwie hat mir die Begeisterung bei der Beschreibung der Ortschaften gefehlt. Es war mir persönlich zu nüchtern, so dass die Faszination für die Orte und die Landschaft bei mir nicht angekommen ist. Was natürlich auch ein wenig am Schreibstil liegen könnte. Der war für meinen Geschmack relativ einfach gehalten, was man aber bei einem solchen Buch auch irgendwie erwartet, denn bei einer Urlaubslektüre will man unterhalten werden und keine schwere Kost lesen. Trotzdem war es mir manchmal zu anspruchslos. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir schon gewünscht. Die Charaktere waren in der Regel immer gut drauf und wenn mal ein Gewitter aufgezogen ist, wurde es schnell bereinigt. Da hat es sich der Autor doch recht einfach gemacht. Gerade bei Moniga hatte ich mir auch mal nachdenkliche Momente gewünscht, weil sie ja eigentlich auf der Suche nach ihrem Vater ist und nicht auf einem normalen Urlaubstrip. 

In der zweiten Hälfte des Buches ist mir auch aufgefallen, dass der Autor ziemlich oft den Begriff "saugut" benutzt hat. Gegen den Begriff selbst habe ich auch nichts, aber wenn er andauernd kommt, nervt es schon ein wenig. Da hätte der Autor wirklich ein wenig kreativer sein können und mal ein anderes Wort wählen können.

Über das Thema "ziemlich viele Zufälle" will ich mich gar nicht groß auslassen, da das der Autor bereits am Ende des Buches selber macht. Natürlich kommt es immer wieder mal vor, dass in einem Buch etwas zufällig passiert, was ja auch nicht verkehrt ist. Jedoch häufen sich hier die Zufälle doch sehr verdächtig, was dem Autor anscheinend auch aufgefallen ist. Natürlich kann man argumentieren, dass es ein Buch ist und nicht das wahre Leben. Aber einem Buch schadet es auch nicht, wenn es ein wenig realistisch ist.


Mein Fazit: 

Wer auf der Suche nach einer leichten Urlaubslektüre ist, wird hier fündig. Für Freunde der "gehobenen Literatur" ist dieses Buch eher nichts.

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