Die recht interessante Grundidee wurde mit vielen heute bekannten archäologischen und paläontologischen Erkenntnissen vieler bekannten Forschern arg verschwurbelt und zu einer zum Teil verwirrenden Geschichte zusammengesetzt. Gerade diese vielen Informations-Stücke beweisen, dass der Autor sich recht gut, aber grob in der globalen Geschichte auskennt. Was mich allerdings irgendwann verwirrte, waren die vielen Figuren in der Handlung und als sich dann auch noch herausstellt, dass viele Figuren zwei Namen haben, war's für mich fast aus. Leider hat mich diese verstolperte Handlung vom zweiten Band abgehalten.
Wie auch immer - Idee gut, Figuren zu verschwenderisch eingesetzt!
A. G. Riddle
Lebenslauf von A. G. Riddle
Vom Unternehmer zum Autor: A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Nach seinem Abschluss an der UNC-Chapel Hill gründete er ein Unternehmen zusammen mit seinem Freund. Zehn Jahre lang beschäftigte er sich damit, diverse Internetfirmen zu gründen und zu leiten, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet Riddle sich seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Seine Atlantis-Trilogie ist in Amerika schon jetzt ein Phänomen. Die über 2 Mio. verkauften Exemplare wurden in 18 verschiedene Sprachen übersetzt. So sicherte sich Riddle auch internationalen Erfolg. Der Autor lebt in Parkland, Florida.
Alle Bücher von A. G. Riddle
Das Atlantis-Gen
Departure
Pandemie - Die Extinction-Serie 1
Das Atlantis-Virus
Die Atlantis-Vernichtung
Genom - Die Extinction-Serie 2
Die Ceres-Mission
Pandemie: Extinction 1
Videos zum Autor
Neue Rezensionen zu A. G. Riddle
Rezension zu "Die Ceres-Mission" von A. G. Riddle
"Die Ceres-Mission" von A.G. Riddle hat mein Interesse aufgrund des Spannung anmutenden Covers geweckt. Gesteigert wurde das Interesse dann als ich den Klappentext las, welcher einen dramatischen Roman verspricht. Allerdings muss ich gestehen, dass mich das Buch nicht vollends überzeugt hat, da die Dramatik zum Teil auf der Strecke bleibt und die Handlung einige Längen hat.
Alles beginnt, als die Welt plötzlich in eine neue Eiszeit zu versinken droht. Die Gründe dafür sind unbekannt und die ISS Kommandantin Emma Matthews soll im All nach den Gründen bzw. Auswegen hieraus forschen. Dabei kommt es zu einer Katastrophe, bei der Emma um ihr Leben kämpfen muss. Gleichzeitig wird der Grund für die Eiszeit entdeckt und dieser ist erschreckender, als es sich die Menschheit zunächst erhofft hatte: Eine außerirdische Macht scheint den Untergang der Menschheit herauf beschwören zu wollen. Nur aus welchem Grund? Der Wissenschaftler James Sinclar wird mit einem Team von weiteren Wissenschaftlern ins All geschickt, um dies herauszufinden und Kontakt aufzunehmen. Emma wird dabei noch gerettet, so dass sie nun Seite an Seite mit James steht, der so einiges zu verschweigen scheint. Die beiden sind einander schnell nahe, sowohl auf emotionaler, als auch wissenschaftlicher Seite. Beide versuchen einen Ausweg für die Menschheit zu finden, auch wenn nicht klar ist, ob es diesen wirklich gibt.
Emma und James sind durchaus interessante und vielschichtige Charaktere, die es schaffen den Spannungsbogen aufrecht zu halten. Es ist ein schönes Hin und Her zwischen den beiden Figuren, die sich gegenseitig immer wieder zu neuen Höchstleistungen antreiben, insbesondere wenn sie dabei sind den Mut zu verlieren.
A.G. Riddles Schreibstil in diesem Roman ist durchaus spannend. Allerdings verliert er sich aus meiner Sicht auch immer wieder in Nebensächlichkeiten bzw. verheddert sich zu sehr in wissenschaftlichen Ausführungen, so dass der Roman mehr als eine Länge erfährt. Aus meiner Sicht hätte der Roman locker um mindestens 100 Seiten gekürzt werden können, ohne den Spannungsbogen abfallen zu lassen.
Mir persönlich fehlte die echte Dramatik, die der Klappentext zunächst verspricht. Zwar kommt zwischendurch und insbesondere auch am Ende größere Spannung auf. Allerdings hätte man vor allem innerhalb des Romans mehr aus dieser machen können, indem der Autor hier eine etwas bildhaftere Sprache verwendet. Denn dies gelingt ihm erst so richtig in einem, wie ich finde, durchaus spannenden und würdigem Ende, dass offene Fragen final beantwortet.
Fazit:
"Die Ceres-Mission" von A.G. Riddle ist durchaus spannend, wenngleich der Funke nicht so ganz überspringt. Der Inhalt überzeugt vor allem durch interessante Figuren, die sehr willensstark sind und immer wieder mit neues Seiten auftrumpfen können.
Da der Roman einige unnötigen Längen aufweist, kann ich für diesen Roman nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen!
Note: 2- (💗💗💗💗)
Rezension zu "Pandemie - Die Extinction-Serie 1" von A. G. Riddle
Innerhalb weniger Tage starben tausende von Menschen an einem geheimnisvollen Virus. Die erste Vermutung war das Ebola-Virus, was sich aber nicht bestätigt hat.
Payton Shaw wird als Hilfe hinzugezogen und findet sich hinter Intrigen und dunklen Machenschaften wieder.
Fast 22 Stunden Hörvergnügen haben mich mit der Sprecherstimme von Johannes Steck in den Bann gezogen. Die Erzählweise war lebendig und hat zu den verschiedenen Charakteren gepasst. Ich habe mich mehr als gut Unterhalten gefühlt.
Die Geschichte harmoniert sehr gut mit dem Sprecher und ich hätte mir keine andere Stimme dafür vorstellen können.
Pandemie, immer wieder ein sehr interessantes Thema in Geschichten die ich so wahnsinnig liebe. Der Autor hat die Geschichte mit vielen interessanten und wichtigen Facetten einer Pandemie gut dargestellt, so dass man glatt denken könnte es würde sich auch so in der realen Welt abpspielen.
Da das Ende offen blieb bin ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt und hoffe das sie mich genauso fesseln kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
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